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„Bundestrainer“ kommt aus der Region

     
 
 

2.1.06


 

Der Dörzbacher Michael Müller (14) hat bei einem Werbespot des Südwestrundfunks für die Fußball-WM 2006 die Hauptrolle gespielt. Als „Bundestrainer” gibt er der deutschen Nationalelf während des Trailers Tipps, wie sie Weltmeister wird. Andreas Eberle hat mit dem C-Jugend-Kicker des TSV Hohebach über seinen großen Fernsehauftritt und Deutschlands WM-Chancen gesprochen.

Michael, wie bist du zu der Hauptrolle in dem WM-Trailer gekommen?

Michael Müller: Mein Patenonkel arbeitet beim Dritten Programm. Auf seinen Tipp hin kam der Sender auf mich zu. Zunächst sollte ich Fotos von mir hinschicken; dann musste ich schreiben, was ich als Bundestrainer machen würde und schließlich hat mich der SWR für den Werbespot genommen.

Bist du bei den Dreharbeiten nervös gewesen?

Michael: Ja, am Anfang war ich sehr aufgeregt. Bei einigen Szenen habe ich mich auch versprochen oder wusste nicht mehr, was ich sagen soll. Dennoch haben mir die Dreharbeiten viel Spaß gemacht. So etwas macht man nicht alle Tage.

Wie ist es, sich selbst im Fernsehen zu sehen?

Michael: Ehrlich gesagt habe ich den Trailer bisher noch gar nicht selbst gesehen. Ich gucke jetzt zwar öfters SWR, aber gesehen habe ich mich bisher leider noch nicht.

Wie haben deine Mitschüler auf deinen großen Auftritt reagiert?

Michael: Die fanden den Werbespot gut und auch meine Antworten. Eifersüchtig ist niemand.Bist du jetzt auch der Star in deiner Fußball-Mannschaft?Michael: Nein. Ein Star möchte ich gar nicht sein. Ich könnte es nicht brauchen, wenn andere Spieler neidisch auf mich wären oder man zu viel von mir erwarten würde.

Du rätst der deutschen Nationalelf in dem Werbespot, brasilianisch zu spielen. Kann die das überhaupt?

Michael: Manche Spieler haben das Zeug dazu, zum Beispiel Bastian Schweinsteiger oder Michael Ballack. Anderen Spielern traue ich das nicht zu, etwa Per Mertesacker. So ganz wie Brasilien wird Deutschland nie spielen können, aber vielleicht ein bisschen.

Glaubst du, dass Deutschland im nächsten Jahr Weltmeister wird?

Michael: Das Potenzial ist da. Die Deutschen haben außerdem den Vorteil, dass die WM im eigenen Land stattfindet.

Wer könnte die Nationalelf auf dem Weg zum Titel gefährden?

Michael: Auf jeden Fall Brasilien. Gute Chancen räume ich auch Frankreich und England ein.

Hast du einen Lieblingsspieler?

Michael: Bastian Schweinsteiger vom FC Bayern München. Ich finde seine Tricks und seine Spielweise klasse. Ihm merkt man richtig an, dass er Spaß am Kicken hat. Außerdem gefällt mir an ihm, dass er immer so frech ist.

Info: Wer ebenfalls in die Rolle des Bundestrainers schlüpfen möchte, kann sich unter www.swr.de beim Südwestrundfunk bewerben.

 
         
         
 

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"Die Standortqualität und damit die Stärke unseres Landes beruht zum großen Teil darauf, dass

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Günther H. Oettinger, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg
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"Es tut gut, in eine Region zu kommen, in der es gut läuft. Heilbronn-Franken ist „Lokomotive“
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