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Produktion bei EBM-Papst ist gut ausgelastet

     
 
 

2.2.06


 

EBM-Papst-Chef Gerhard Sturm zieht eine positive Bilanz des Jahres 2005. „Ich bin außerordentlich froh“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter, „dass es uns gelungen ist, wieder eine volle Auslastung unserer Werke zu erreichen.“ Die Auftragslage sei sogar so gut, sagt der Unternehmer, dass ein Großteil der Mitarbeiter in der Produktion in Mulfingen und Niederstetten auch in der Zeit zwischen Weihnachten und Dreikönig arbeitet.

Auch darüber hinaus blickt Gerhard Sturm optimistisch in die Zukunft: „Nachdem es zunächst so aussah, als ob wir die hochgesteckten Zielmarken für das laufende Geschäftjahr nicht erreichen könnten, liegen wir jetzt sogar über Plan.“ Gerhard Sturm geht davon aus, dass es EBM-Papst Mulfingen gelingen wird, einen neuen Umsatzrekord aufzustellen und damit die Folgen der IT-Krise endgültig auszugleichen: Im Geschäftsjahr 2001/02 waren die Umsätze des Ventilatorenherstellers empfindlich eingebrochen. Seither haben die Hohenloher ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten deutlich ausgebaut - mit Erfolg: Innerhalb kürzester Zeit haben die Ingenieure von EBM-Papst große, mit Drehstrom betriebene Ventilatoren entwickelt.

Wenn sich der positive Trend fortsetzt, dann rechnet der 71-Jährige damit, dass auch die Zahl der Mitarbeiter weiterhin ansteigen wird. „Damit entwickeln wir uns völlig anders als viele Großunternehmen, die mit immer neuen Hiobsbotschaften die allgemeine Stimmung verschlechtern.“ Weil für die neuen Produktreihen relativ große Motoren und Ventilatoren benötigt werden, handelt es sich bei den neuen Stellen nach Einschätzung Sturms sogar um relativ krisenfeste zusätzliche Jobs.

„Eine Verlagerung in Niedriglohnländer ist aufgrund der hohen Transportkosten in den nächsten Jahren relativ unwahrscheinlich.“ Im vergangenen Jahr hatte EBM-Papst die Mitarbeiterzahl in Mulfingen und Niederstetten auf 2100 leicht gesteigert. Weltweit erhöhte sich die Beschäftigtenzahl von 7500 auf 8200.

Quelle: Heilbronner Stimme vom 29.12.2005 von Manfred Stockburger www.stimme.de

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