Übersicht

 
 
 

WÜRTH-Firmengeschichte erfolgreich fortgesetzt

     
 
 

12.1.06


 

Das Hohenloher Handelsunternehmen WÜRTH steigerte den Umsatz nach vorläufigen Angaben um 11,1 Prozent auf 6,89 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis stieg ebenfalls zweistellig auf 440 Millionen Euro.

Mit Robert Friedmann, der als Konzernchef auf Walter Jaeger folgte, gab es in Künzelsau einen Chefwechsel. Außerdem kündigte der Beiratsvorsitzende Reinhold Würth seinen Rückzug an, Tochter Bettina Würth wird sein Amt im März übernehmen.

An Veränderungen hat es also nicht gemangelt - der Erfolg ist dem Handelsunternehmen treu geblieben: Um 8,3 Prozent ist der Konzernumsatz dabei aus eigener Kraft gesteigert worden. Währungseffekte und Zukäufe sorgten für die restlichen Prozentpunkte, die dem Unternehmen wieder ein zweistelliges Wachstum bescherten.

„ Das Jahr hat sehr schwierig begonnen“, gibt Konzernchef Robert Friedmann zu. „Im ersten Quartal lagen wir beim Ergebnis sechs Prozent unter dem Vorjahr. Deswegen waren wir anfangs sehr skeptisch und sind jetzt sehr froh und glücklich mit den Zahlen.“ Die Trendwende sei erst mit dem zweiten Halbjahr gekommen.

Grund zur Zufriedenheit bescherten auch die deutschen Tochtergesellschaften der Hohenloher: Ihr Umsatz steigerte sich um 9,6 Prozent auf 2,77 Milliarden Euro. Bereinigt um Zukäufe lag der Zuwachs immerhin noch bei 6,1 Prozent: Unter anderem hatte die Würth Elektronik den Bauelementehersteller IBE mit Sitz in Thyrnau, 630 Mitarbeitern und einem Umsatz von 20 Millionen Euro übernommen. Die Internationale Bodensee-Bank ist noch nicht konsolidiert.

Im Ausland erhöhte sich der unbereinigte Umsatz des Handelskonzerns um 12,0 Prozent auf jetzt 4,12 Milliarden Euro.

Nicht nur bei Umsatz und Ergebnis, auch bei der Mitarbeiterzahl melden die Hohenloher einen neuen Rekord: Im Oktober überstieg die Beschäftigtenzahl erstmals die Marke von 50 000 - zum Jahresende standen weltweit bereits 50 767 Menschen auf der Würth-Gehaltsliste. Das Mitarbeiterwachstum spielte sich vor allem im Ausland ab: In Deutschland stieg die Mitarbeiterzahl zum Stichtag um 2,3 Prozent auf 14 263, weltweit betrug das Wachstum 8,1 Prozent. Dass mit einem Plus von 5,4 Prozent weniger neue Verkäufer eingestellt wurden als Innendienstler (+ 11,4 Prozent auf 23 279), erklärt das Unternehmen mit den Zukäufen: Mit den im vergangenen Jahr eingekauften Firmen kamen 1145 neue Innendienst-Mitarbeiter, wozu auch Fertigungsbeschäftigte zählen.

In das neue Jahr blickt Robert Friedmann zuversichtlich: „Wir sind optimistisch, dass wir die Wachstumsgeschwindigkeit halten können.“
Quelle: Heilbronner Stimme von Manfred Stockburger 10.01.2006 www.stimme.de

Zum Unternehmen

Investors Link - Unternehmen in der Region
Heilbronn-Franken
 
         
         
 

Heilbronn-Franken...

"Die Standortqualität und damit die Stärke unseres Landes beruht zum großen Teil darauf, dass

es gelungen ist, die ländlichen Regionen zu attraktiven und strukturell starken Lebens- und Arbeitsräumen zu entwickeln. Die dynamische Region Heilbronn-Franken ist das beste Beispiel dafür."
Günther H. Oettinger, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg
Baden-Württemberg
   
"Es tut gut, in eine Region zu kommen, in der es gut läuft. Heilbronn-Franken ist „Lokomotive“
und Beispiel für ganz Deutschland, was Wirtschaftskraft Bevölkerungszuwachs, Job-Center und Lehrstellen-Bilanz betrifft."
Wolfgang Clement, ehem. Bundeswirtschaftsminister
Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit