Der Hohenlohekreis liegt
bei den Arbeitslosenzahlen unter dem Landesdurchschnitt. Diese
Bilanz der vergangenen Jahre zieht die Wirtschaftsinitiative
Hohenlohe.
Beim Vergleich der jährlichen Durchschnittszahlen der Arbeitslosenquoten
weist der Hohenlohekreis fast durchweg deutlich niedrigere Werte
als das Land Baden-Württemberg auf. Bis zu 1,4 Prozentpunkte
(1986) lag die Arbeitslosenquote im Hohenlohekreis unter dem Niveau
des Landes. Lediglich 1982 und 1996 waren die Quoten im Hohenlohekreis
mit dem Landesdurchschnitt identisch. Und 1975 war mit 3,6 Prozent
die Arbeitslosen gegenüber einer Arbeitslosenquote von 3,5 Prozent
in Baden-Württemberg eine leichte Überschreitung zu verzeichnen.
Im Jahr 2005 lag die durchschnittliche Arbeitslosenquote im Hohenlohekreis
bei 6,0 Prozent gegenüber 7,0 Prozent in Baden-Württemberg
- jeweils bezogen auf alle Erwerbspersonen. „Die nach wie vor
relativ günstige Entwicklung der Arbeitslosenquote ist ein deutliches
Indiz für die besondere Dynamik der Hohenloher Wirtschaft“,
verdeutlicht Helmut M. Jahn, der Landrat des Hohenlohekreises. „Und
gerade weil Baden-Württemberg unter den 16 Bundesländern
mit der niedrigsten Arbeitslosenquote glänzt, ist die seit vielen
Jahren günstige Arbeitsmarktsituation im Hohenlohekreis im Vergleich
zum bundesweiten Spitzenreiter Baden-Württemberg besonders erfreulich“,
so der Hohenloher Landrat weiter. Aktuell liegen die Arbeitslosenquoten
bei 6,3 Prozent im Hohenlohekreis und bei 7,2 Prozent in Baden-Württemberg.
(red)
Quelle Heilbronner Stimme vom 4.2.2006 von
Sönke Brenner www.stimme.de |