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„Kochmütze mit drei Löwen“ für die „Rose“ in Vellberg

     
 
 

27.2.06


 

Die „Rose“ in Vellberg gehört zu den drei Restaurantbetrieben in Baden-Württemberg, die jetzt die höchste Auszeichnung für die "Regionale Speisekarte" von Landwirtschaftsminister Peter Hauk erhalten haben.

Kreativität in der regionalen Küche wird bei Adelheid und Jürgen Andruschkewitsch, Eurotoques-Chefkoch und Bio-Spitzenkoch in der „Rose“ in Vellberg ganz groß geschrieben. Als einer der ersten drei vorbildlichen Schmeck-den-Süden-Betriebe, erhält das Restaurant im Hohenloher land die „Kochmütze mit drei Löwen“. Landwirtschaftsminister Peter Hauk überreichte die Auszeichnung und das Türschild am Donnerstag auf der Intergastra.

„ Speisen und Getränke aus aller Welt sind bei uns längst selbstverständlich. Aber regionale Spezialitäten sind und bleiben etwas Besonderes. Da genießt man immer ein Stück Heimat und fühlt sich wohl", bekannte Hauk.

Fast zweihundert Gastronomiebetriebe und Hotels in Baden-Württemberg haben sich inzwischen der Initiative „Schmeck-den-Süden“ angeschlossen. Ihr Anliegen ist es, den Gast das ganze Jahr über mit frischen und qualitativ hochwertigen Produkten aus der Region zu verwöhnen und damit das Bewusstsein für die regionale Küche zu steigern. Die enge Verbindung zum Erzeuger gestaltet sich als kreative Kooperation, nicht nur, was gemeinsame Veranstaltungen betrifft, sondern auch im Hinblick auf Anbau, Aufzucht und Abnahme.

Jetzt hat die MBW die Betriebe je nach Ausbaustufe des regionalen Angebots mit ein bis drei Löwen klassifiziert. Drei Löwen erhält nur, wer die „Regionale Speisekarte“ zu 90 Prozent verwirklicht und damit das Motto der Regionalität über die Getränkekarte bis hin zum Wein aus Baden-Württemberg verinnerlicht. Der Gast erfährt über die extra ausgewiesene Speisekarte hinaus Wissenswertes über die Zusammenstellung der Gerichte und darf sicher sein, mit qualifizierten Servicestandards bedient zu werden. Als Hotel muss die Teilnahme an „Viabono“, der bundesweiten Umweltmarke, nachgewiesen werden. Jährliche Kontrollen, ob die geforderten Voraussetzungen noch gegeben sind, garantieren gleich bleibende Qualität und Glaubwürdigkeit.

Jürgen Andruschkewitsch baut einen Großteil seines Gemüses, darunter auch seltene Sorten, und viele heimische Kräuter selber an. Mit viel Kreativität zaubert er aus klassischen Gerichten regionale Spezialitäten. Dabei verarbeitet er fast ausschließlich Bioprodukte, Fleisch vom benachbarten Bauern und Wild direkt vom Jäger. Seine Gäste kommen aus einem Umkreis bis 90 Kilometern, um sich in der „Rose“ verwöhnen zu lassen. Beim Topfguckertag oder den beliebten Kochkursen können sie sich eigenhändig von der hohen Qualität der Produkte und der oft ganz einfachen Art der Zubereitung regionalen Genüsse überzeugen.

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