Die „Rose“ in Vellberg gehört zu den drei Restaurantbetrieben
in Baden-Württemberg, die jetzt die höchste Auszeichnung
für die "Regionale Speisekarte" von Landwirtschaftsminister
Peter Hauk erhalten haben.
Kreativität in der regionalen Küche wird bei Adelheid
und Jürgen Andruschkewitsch, Eurotoques-Chefkoch und Bio-Spitzenkoch
in der „Rose“ in Vellberg ganz groß geschrieben.
Als einer der ersten drei vorbildlichen Schmeck-den-Süden-Betriebe,
erhält das Restaurant im Hohenloher land die „Kochmütze
mit drei Löwen“. Landwirtschaftsminister Peter Hauk überreichte
die Auszeichnung und das Türschild am Donnerstag auf der Intergastra.
„
Speisen und Getränke aus aller Welt sind bei uns längst
selbstverständlich. Aber regionale Spezialitäten sind
und bleiben etwas Besonderes. Da genießt man immer ein
Stück Heimat und fühlt sich wohl", bekannte Hauk.
Fast zweihundert Gastronomiebetriebe und Hotels in Baden-Württemberg
haben sich inzwischen der Initiative „Schmeck-den-Süden“ angeschlossen.
Ihr Anliegen ist es, den Gast das ganze Jahr über mit frischen
und qualitativ hochwertigen Produkten aus der Region zu verwöhnen
und damit das Bewusstsein für die regionale Küche zu
steigern. Die enge Verbindung zum Erzeuger gestaltet sich als
kreative Kooperation, nicht nur, was gemeinsame Veranstaltungen
betrifft, sondern auch im Hinblick auf Anbau, Aufzucht und Abnahme.
Jetzt hat die MBW die Betriebe je nach Ausbaustufe des regionalen
Angebots mit ein bis drei Löwen klassifiziert. Drei Löwen
erhält nur, wer die „Regionale Speisekarte“ zu
90 Prozent verwirklicht und damit das Motto der Regionalität über
die Getränkekarte bis hin zum Wein aus Baden-Württemberg
verinnerlicht. Der Gast erfährt über die extra ausgewiesene
Speisekarte hinaus Wissenswertes über die Zusammenstellung
der Gerichte und darf sicher sein, mit qualifizierten Servicestandards
bedient zu werden. Als Hotel muss die Teilnahme an „Viabono“,
der bundesweiten Umweltmarke, nachgewiesen werden. Jährliche
Kontrollen, ob die geforderten Voraussetzungen noch gegeben sind,
garantieren gleich bleibende Qualität und Glaubwürdigkeit.
Jürgen Andruschkewitsch baut einen Großteil seines
Gemüses, darunter auch seltene Sorten, und viele heimische
Kräuter selber an. Mit viel Kreativität zaubert er
aus klassischen Gerichten regionale Spezialitäten. Dabei
verarbeitet er fast ausschließlich Bioprodukte, Fleisch
vom benachbarten Bauern und Wild direkt vom Jäger. Seine
Gäste kommen aus einem Umkreis bis 90 Kilometern, um sich
in der „Rose“ verwöhnen zu lassen. Beim Topfguckertag
oder den beliebten Kochkursen können sie sich eigenhändig
von der hohen Qualität der Produkte und der oft ganz einfachen
Art der Zubereitung regionalen Genüsse überzeugen.
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