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Werben in der Heimat von Aston Villa F.C.

     
 
 

3.3.06


 

Im britischen Birmingham ist der Profi-Club Aston Villa F.C. zu Hause. Hier fand jetzt auch die British Travel Trade Fair statt und die WM-Drehscheibe Süd warb um Gäste für die Fandörfer in der Region. City Council schickt Jugendgruppen zur WM nach Deutschland.

Aston Villa ist einer von vier englischen Vereinen, die den Europapokal der Landesmeister gewonnen haben. Das war am 26. Mai 1982 in Rotterdam mit 1:0 gegen Bayern München. Hier machte sich Steffen Schoch auf, um auf der British Travel Trade Fair für die WM-Drehscheibe Süd zu werben. Schon auf dem Weg zur Messe musste sich Schoch aber vom Taxifahrer die Bemerkung gefallen lassen: „I think Germany will not win the FIFA World Cup if they play a football like yesterday!“.

Wahrscheinlich hatte er ja Recht, dennoch heißt es für die WM-Drehscheibe Süd: Trommeln, trommeln, trommeln. Die Engländern gehören mit zu den Ländern, die für die WM-Drehscheibe Süd ein riesiges Potenzial an Übernachtungen bedeuten.
England spielt bei der WM in der Vorrundengruppe B in Frankfurt/Main gegen Paraguay (10. Juni), in Nürnberg gegen Trinidad und Tobago (15. Juni) sowie in Köln gegen Schweden (20. Juni). Als Zweiter dieser Gruppe könnte England nach einem Sieg im Achtelfinale am 30. Juni im Berliner Olympiastadion antreten. Sollte Deutschland in Gruppe A Erster werden und sein Achtelfinale gewinnen, kann es zum Berliner Viertelfinalspiel zwischen den WM-Finalisten von 1966 England und Deutschland (4:2) kommen.

„ Die Stadien Frankfurt und Nürnberg liegen im Einzugsbereich der WM-Drehscheibe Süd und zum „WM-Klassiker“ England-Schweden in Köln werden aus der Region Busse fahren“, sagt Schoch. Deshalb ist er sich sicher, dass viele Engländer auch in der Region Heilbronn-Franken Quartier beziehen werden.

Seinen schlechten Ruf der vergangenen Jahre im Ausland hat der englische Fußball wohl verdient. Aber durch äußerst strenge Maßnahmen der Regierung, der Polizei, sowie der Vereine und zahlreicher besonnener Fangruppen hat sich vieles zum Besseren gewandelt. Der britische Polizeipräsident David Swift rechnet mit mindestens 100.000 WM-Besuchern aus England. „Davon stellen 99,9 Prozent nicht das geringste Problem dar“, so Swift. „Wir werden dafür sorgen, dass 3500 gewaltbereite britische Fußball-Hooligans nicht zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 nach Deutschland einreisen können“, sagt der Polizeipräsident.

Den „Machern“ der WM-Drehscheibe Süd soll das nur Recht sein. Im Fancamp in Schwäbisch Hall/Ilshofen können Nahe der Arena Hohenlohe auf einer Fläche von rund 7 ha bis zu 5.000 Fußball-Fans in einem Zeltlager übernachten, Fußball schauen und von dort aus die touristischen Highlights in Süddeutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz erkunden. „Wer den Tag im Fancamp verbringen möchte, der kann dies auf der extra aufgebauten Kartbahn, an der DEKRA-Bar oder beim Fußball-Turnier in einer der eigens umgerüsteten Rinder-Hallen tun“, weiß Steffen Schoch.

Der mit Internationalen Kontakten beauftragte Mike Murray im Birmingham City Council versprach Unterstützung dieser Idee und wollte in den Schulen und Sportvereinen seiner Stadt dafür werben, dass Jugend- und Schülergruppen während der WM nach Deutschland reisen. Zwar hat Birmingham Städtepartnerschaften mit Frankfurt und Leipzig. Dort jedoch sind die Übernachtungsmöglichkeiten schon jetzt sehr begrenzt. „Das Zeltlaer wäre perfekt für die Jugendlichen“, so Murray.



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Deutsches Zentrum für
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