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„experimenta – Physik für die Sinne“

     
 
 

20.3..06


 

Metergroße Seifenblasen, riesige Parabolspiegel und rollende Würfel – das alles gibt es bei der Ausstellung „experimenta – Physik für die Sinne“. Diese will Kinder vom 3. bis 27. Mai für Physik begeistern und ist im Mittelstandszentrum Tauberfranken zu besichtigen.

Seifenblasen mit einem Meter Durchmesser schweben durch die Luft – und zerplatzen schlagartig, zwei große Parabolspiegel verstärken ein Flüstern, daneben bauen Schüler einen begehbaren Bogen, experimentieren mit einer Balkenwaage oder zaubern aus weißem Licht die Farben eines Regenbogens. Das sind nur vier der rund 35 Experimentierstationen der Ausstellung „experimenta 2006 – Physik für die Sinne““, die vom 3. bis 27. Mai 2006 im Mittelstandszentrum Tauberfranken unter der Schirmherrschaft von Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, in Bad Mergentheim zu sehen ist. Die „experimenta“ ist eine Ausstellung des Kindermuseums Stuttgart in Kooperation mit der Universität Stuttgart, um Kinder und Jugendliche möglichst früh für naturwissenschaftliche Phänomene zu interessieren und zu begeistern, um deren natürlich Neugier und Entdeckerfreude aufzugreifen und anhaltend zu motivieren.

Der WITTENSTEIN AG, Mechatronikspezialist mit Sitz in Igersheim-Harthausen, ist es gelungen, diese einzigartige Ausstellung für Kinder bzw. Jugendliche im Alter von 5 bis 15 Jahren mit massiver Unterstützung weiterer Unternehmen, Institutionen, Bildungsträgern und Schulen der Region in die Kurstadt Bad Mergentheim zu holen. „Wir wollen damit“, erklärt WITTENSTEIN-Personalreferentin Karin Markert, die das Projekt federführend organisiert, „bei Kindern Neugier und Interesse für Physik und Naturwissenschaften wecken. Die Region benötigt kreative Köpfe und somit ist es ein gemeinsames Anliegen von Unternehmen und Institutionen im Taubertal, dafür auch gemeinsam Sorge zu tragen. So sieht man das beispielsweise auch bei der ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG, die die „experimenta“ ebenfalls unterstützt: „Die Unternehmen in unserer Region können nur dann im bisherigen Tempo weiterwachsen, wenn es gelingt, genügend qualifizierte Ingenieure und Techniker zu gewinnen“, so Kai Halter, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Mulfingen.

Die Organisatoren der „experimenta“ rechnen in Bad Mergentheim an den 27 Ausstellungstagen mit rund 16.000 Besuchern. Die Ausstellung ist zwischen dem 3. und 27. Mai an allen Werktagen auf Anmeldung für Schulen und Kindergärten von 9 bis 17 Uhr geöffnet, darüber hinaus am Wochenende für die interessierte Öffentlichkeit (ohne Anmeldung) von 10 bis 17 Uhr. Zumindest am Wochenende ist mit Wartezeiten zu rechnen. Deshalb wurde für die Ausstellung ein interessantes Rahmenprogramm zusammengestellt.
Die „experimenta“ ist so konzipiert, dass die jungen Besucher selbst aktiv und kreativ werden können. „Die Kinder sind bei uns die Hauptpersonen“, erläutert Karin Markert, „deshalb sollen nie mehr als gleichzeitig 100 Besucher in der Ausstellung sein.“ „Der einfachste Versuch, den man selbst durchführt, ist besser als der schönste Versuch, den man sieht“ hat Michael Faraday erklärt, nach dem der – bei Blitzschlag sichere – „Faradaysche Käfig“ benannt ist. Kinder lernen – so die Erkenntnisse der aktuellen Forschung – am besten durch sinnliche Erfahrung und durch aktive Erkundung der Welt. Triebkraft ist die natürliche Neugier.

Die Sponsoren – neben der WITTENSTEIN AG sind dies die Unternehmen ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG, BARTEC GmbH, Roto Frank AG und Michael Weinig AG, die Sparkasse Tauberfranken, die Firma Lauda Dr. Wobser, die Stadtwerke sowie die Stadt Bad Mergentheim – sorgen vor allem mit Unterstützung der Schulen dafür, dass die einzelnen Experimentierstationen optimal betreut werden. Pro Tag sind 45 Betreuer notwendig. Sie werden die Kinder und Jugendlichen bei der Durchführung der Experimente – falls notwendig – unterstützen und auf Fragen die Hintergründe erläutern.

Auf die Kindergarten- und Schulkinder wartet Erstaunliches, denn „experimenta“ will die natürlich Entdeckerfreude der kleinen Besucherinnen und Besucher aufgreifen und dadurch die faszinierende Welt der Physik erschließen. Durch forsches Erkunden und Experimentieren sollen Neugier und Interesse für grundlegende Fragen der Physik geweckt werden. An den einzelnen Experimentierstationen (entwickelt aus einer Kooperation zwischen dem Verein „exploratorium – Kindermuseum Stuttgart und Region“ und dem 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart) geht es dabei nicht um „Knopfdruck-Demonstrationen“ – vielmehr können die Besucher an den einzelnen Erfahrungsstationen selbst aktiv und kreativ werden und den Phänomenen auf die Spur kommen. Unsichtbare Schwingungen werden sichtbar, ein Spiegelkabinett eröffnet den Blick in die Unendlichkeit, ein Würfel kann rollen, riesige Rauchringe aus der Wirbelpauke fliegen durch den Raum, während kartesische Taucher nur auf Druck reagieren und ein magischer Koffer nicht das tut, was er soll........

Die Ausstellung wird neben dem gemeinsamen unternehmerischen Engagement vom Schulamt Tauberbischofsheim, von der Würzburger Kinderuni, der Berufsakademie in Bad Mergentheim, den drei lokalen Gymnasien (Deutschordens-Gymnasium, Wirtschafts- und Technisches Gymnasium) und natürlich vom Mittelstandszentrum Tauberfranken GmbH unterstützt. Schulen und Kindergärten können sich ab 3. April 2006 von 9-12 Uhr unter der Telefonnummer 07931/493-600 anmelden und werden in der Reihenfolge ihrer Anmeldung berücksichtigt.

www.experimenta2006.de
 
         
         
 
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