Im Main-Tauber-Kreis
wird die Bundeswehr in den nächsten Monaten
Standorte schließen. Wo früher Unterkunftsgebäude
und Unterstellbereiche für Technik waren, bieten sich beste
Voraussetzungen für hochmoderne Bürokomplexe, Produktionshallen,
Freizeit- und Wohnbereiche.
Der Main-Tauber-Kreis liegt im Nordosten von Baden-Württemberg
in der Region Heilbronn-Franken. Je eine Autostunde entfernt von
den Ballungszentren Stuttgart, Frankfurt und Nürnberg gehört
dieser Landkreis mit 1.300 Quadratkilometern zu den flächengrößten
in Baden-Württemberg. Hier leben rund 137.000 Menschen.
Der Main-Tauber-Kreis ist durch ein dichtes Netz von Schienen,
Autobahnen, Bundes-, Landes- und Kreisstraßen erschlossen. Über
die Bundesautobahn A3, A7 und A81 ist der Landkreis von den Wirtschaftszentren
Stuttgart, Frankfurt oder Nürnberg in etwa einer Stunde zu
erreichen. Die Bundesstraßen 19, 27, 290 und 292 führen
durch das Kreisgebiet. Auf der Schiene erschließt die Tauberbahn
(Linie 788) in Nord-Süd-Richtung und die Bahnlinie 780 in
Ost-West-Richtung den Main-Tauber-Kreis.Die beiden Bahnlinien kreuzen
sich in Lauda. Über den Knotenpunkt Würzburg bestehen
IC- und ICE-Anschlüsse an das internationale Schienennetz.
Als Besonderheit gewährleistet der Mainhafen Wertheim die
Verbindung zu den europäischen Binnenwasserstraßen.
Zunehmend von Unternehmen genutzt wird der Verkehrslandeplatz für
Privatflugzeuge in Niederstetten.
Die Wirtschaft im Kreisgebiet ist durch mittelständische
Unternehmen geprägt. Besondere Wirtschaftsschwerpunkte haben
sich um die Mittelzentren Wertheim, Tauberbischofsheim und Bad
Mergentheim entwickelt. Die Glasindustrie, die Möbelindustrie
und die Holz verarbeitenden Betriebe, wie auch die Betriebe des
Maschinenbaus und der Metall- und Textilverarbeitung, genießen
einen guten Ruf und liefern in alle Welt.
Rund 140 Betriebe des produzierenden Gewerbes (mit mehr als 20
Mitarbeitern) sind im Landkreis ansässig. Von den 45 000 sozialversicherungspflichtigen
Beschäftigten arbeiten rund 20 000 im verarbeitenden Gewerbe.
An zweiter Stelle liegt der Dienstleistungssektor mit 9 500 Arbeitnehmern,
gefolgt vom Handel mit rund 4000 Beschäftigten.
Der Main-Tauber-Kreis unterstützt Existenzgründungen,
Industrieansiedlungen und Betriebserweiterungen mit Hilfe staatlicher
Förderprogramme. In allen Städten und Gemeinden des Landkreises
stehen preisgünstige und erschlossene Gewerbe- und Industriegebiete
zur Verfügung.
So bedauerlich der Abzug der Bundeswehr ist, bietet er andererseits
auch außergewöhnliche Chancen für einen Neubeginn.
Wo früher Unterkunftsgebäude und Unterstellbereiche für
Technik waren, bieten sich beste Voraussetzungen für hochmoderne
Bürokomplexe, Produktionshallen, Freizeit- und Wohnbereiche.
Die Standorte:
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Prinz-Eugen-Kaserne Külsheim |
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Tauberfranken-Kaserne in Lauda-Königshofen |
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Kurmainz-Kaserne Tauberbischofsheim |
bieten umfangreiche Möglichkeiten für Investoren:
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Gebäude und Flächen zur
gewerblichen Nutzung, für Dienstleistungen und zu Wohnzwecken |
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Umfassende Potenziale für Neuentwicklungen |
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Finanzielle Hilfe im Rahmen bestehender Landes-Förderprogramme
z.B. Programm der städtebaulichen Erneuerung mit u.U.
erhöhtem Fördersatz von 70% anstatt 60%. |
Ansprechpartner für alle Standorte:
Wirtschaftsförderung Main-Tauber-Kreis
im Landratsamt Main-Tauber-Kreis
Herren Ralf Lauterwasser und Dr. Heiko Schnell
Gartenstraße 1
97941 Tauberbischofsheim
Telefon +49 9341 82-270 und -300
oder +40 9341 895 957-20
Telefax +49 9341 82- 3 82
wirtschaftsfoerderung@main-tauber-kreis.de
Konversion der Prinz-Eugen-Kaserne Külsheim
Külsheim ist seit 1964 Bundeswehrstandort und Garnisonsstadt.
Derzeit sind rund 1000 Soldaten in der Prinz-Eugen-Kaserne stationiert.
Die Kaserne verfügt über mehrere Sportanlagen und Sporthallen,
Hallenbad, Sauna, Kegelbahnen und andere Betreuungseinrichtungen,
Schieß- und Gefechtsimulator für die Panzerausbildung,
Panzerfahrsimulator.
Die Garnision Külsheim ist der einzige Panzerstandort in Baden-Württemberg.

Der direkt an der Kaserne gelegene Standortübungsplatz hat
ca. 700 ha und ist damit der größte Standortübungsplatz
Deutschlands. Dort existieren eine Panzerfahrschulstrecke, eine
moderne Standortschießanlage, ein Übungsdorf und andere
Ausbildungseinrichtungen.
Voraussichtlich im Jahre 2007 wird die Prinz-Eugen-Kaserne in
Külsheim durch den Abzug der Bundeswehr frei.
Hier bieten sich vielfältige Möglichkeiten für
Firmen, Investoren und Dienstleistungsunternehmen.
Die gesamte Infrastruktur (Gebäude, wie Wirtschaftsgebäude,
Schwimmbad, Unterkünfte, sowie die Straßen, Verkehr-
und Entsorgung etc.) wurde in den vergangenen Jahren umfangreich
saniert und an die aktuellen Standarten angepasst.


Weitere
Informationen finden Sie unter:
Oder treten Sie direkt in Kontakt mit:
Bürgermeisteramt Külsheim
Herrn Bürgermeister Günther Kuhn
Kirchbergweg 7
97900 Külsheim
Telefon 09345 / 67311
Telefax 09345 / 67340
E-Mail rathaus@kuelsheim.de
Konversionsgelände der Tauberfranken-Kaserne in Lauda-Königshofen
Lauda-Königshofen ist mit ca. 15.500 Einwohnern die drittgrößte
Stadt im Main-Tauber-Kreis und übernimmt aufgrund der besonders
zentralen und verkehrsgünstigen Lage an der Entwicklungsachse “B
290” eine Mittelpunktfunktion zwischen Bad Mergentheim und
Wertheim.
Die Stadt Lauda-Königshofen liegt verkehrsgünstig an
der “Romantischen Straße” im Herzen des “Lieblichen
Taubertals”. Aufgrund der zentralen Lage und der günstigen
Verkehrsanbindung - 5 km zum BAB-Anschluss Tauberbischofsheim,
dem Eisenbahnknotenpunkt Lauda-Königshofen, der ICE-Station
im nahen Würzburg - ist das Gelände in Lauda-Königshofen
ein idealer Standort.
Weiterhin im Einzugsgebiet liegen die internationalen Flughäfen
Frankfurt, Stuttgart und Nürnberg sowie die regionalen Verkehrslandeplätze
Würzburg-Giebelstadt, Niederstetten und Walldürn. Die
gut ausgebaute Infrastruktur und die umfassenden Bildungs- und
Freizeiteinrichtungen verleihen Lauda-Königshofen in Verbindung
mit der historischen Altstadt das besondere Flair einer fränkischen
Kleinstadt.
Die strukturelle Vielfalt bietet ideale Voraussetzungen zum Wohnen,
Leben und Arbeiten – alle Geschäfte für den täglichen
Bedarf, Ärzte und Zahnärzte, Kindergärten und Schulen,
von der Grundschule bis zum Gymnasium. Krankenhäuser, überörtliche
Behörden, Fachhochschulen und eine Universität sind in
der Kreisstadt Tauberbischofsheim bzw. in Würzburg angesiedelt.

So finden sich im weiteren Umfeld
Würzburg 40 km BAB 81
Heilbronn 73 km BAB 81
Stuttgart 105 km BAB 81
Frankfurt 115 km BAB 3
Nürnberg 125 km BAB 3
Das Konversionsgelände
Die Tauberfranken-Kaserne liegt am südwestlichen Stadtrand
von Lauda. Sie ist unauffällig eingebunden in die bewaldete
Hanglage des Ottenberges.
Mit ihrer direkten, zentralen Verkehrsanbindung zum Stadtteil
Lauda und in südwestlicher Richtung nach Königshofen
und nach Boxberg ist das Gelände leicht zu erreichen.
In ihrer lang gezogenen Form ist die Kaserne verkehrstechnisch
mit einer Ring- und einer Stichstraße erschlossen. Des Weiteren
besteht eine zusätzliche Zufahrt zur Ringstraße mit
einer Kurzanbindung zur Versorgungszentrale. Die Gebäude und
Anlagen liegen funktionell an das Gelände angepasst. Das Kasernenareal
der Bundeswehr im Stadtteil Lauda ist im rechtskräftigen Flächennutzungsplan
2010 der Stadt Lauda-Königshofen als Sondergebietsfläche
ohne nähere Erläuterungen ausgewiesen.
Das Areal liegt im Wasserschutzgebiet der Zone III A und außerhalb
des geplanten neuen Landschaftsschutzgebietes. Weitere Plan- bzw.
Schutzgebiete werden nicht berührt.
Die Kaserne gliedert sich in folgende funktionelle Teilbereiche:
• Verwaltungs-/Schulungstrakt mit Schutzbauten
•
Unterkunfts- und kombinierte Unterkunfts-/Verwaltungsgebäude
mit Schutzbauten
•
Bewirtschaftungs- und Heimgebäude
•
Hallen- und Unterstellbereich für Technik, Kfz und Versorgung
•
Freizeit- und Sportanlagen
•
Zentrale Versorgungsanlage (Heizung, Strom, Wasser)
Die Gebäudetypen I
Verwaltungs-
und Unterkunftsgebäude
Auf dem Gelände stehen 11 ehemalige Verwaltungs-, Schulungs-
und Unterkunftsgebäude zur weiteren Nutzung zur Verfügung.
Die Baukörper sind zwei- und dreigeschossig konzipiert und
voll unterkellert. Die Grundflächen variieren zwischen 429
bis 700 m2.
Die innere Erschließung entspricht dem standardisierten
Verwaltungsbau mit zentralem Haupttreppenhaus und zweihüftiger
Erschließung der Räume in den Geschossen. Je nach Gebäudelage
sind weitere Treppenhäuser an den Gebäudestirnseiten
vorhanden.
Das Dachgeschoss ist z.T. ausgebaut und eignet sich in idealer
Weise als Lagerfläche. Außerdem sind den Gebäuden
ausreichend PKW-Stellplätze vorgelagert.
Der bauliche Zustand der Gebäude entspricht dem heutigen
Standard. So wurden in den Jahren 1996 bis 1998 umfangreiche Sanierungsmaßnahmen,
speziell im Hinblick auf den technischen Ausbau und die Wärmedämmung,
durchgeführt.
Die Gebäudetypen II
Wirtschaftsgebäude
Auf dem Kasernengelände befinden sich ebenfalls zwei Wirtschaftsgebäude.
Zum einen das Gebäude der Offiziersheimgesellschaft: Es hat
eine Grundfläche von 536 m2 und besteht aus Keller und Erdgeschoss.
Aufgrund der Hanglage ist der Keller an der Nordseite natürlich
belichtet. Das Untergeschoss ist über einen Nebeneingang und
zwei Treppen zu erreichen.
Zum anderen das Wirtschaftsgebäude: Dieser zweigeschossige
unterkellerte Bautyp mit einer Grundfläche von 1.800 m2 wurde
2001 generalsaniert und neu in Betrieb genommen.
Dort befinden sich unter anderem eine Truppenküche mit Kapazität
für 450 Personen und ein Speisesaal, ausgelegt für 250
Personen. Das Wirtschaftsgebäude besitzt zudem eine Zulieferrampe
für LKW.
Die Gebäudetypen III
Hallen- und Unterstellbereich für Technik,
Kfz und Versorgung
Verschiedene Hallentypen befinden sich im westlichen Bereich des
Geländes. Durch ihre bisherige Nutzung als Fahrzeugabstellplatz
oder für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten sind sie für
eine gewerbliche Verwendung sowie zur Lagerung von Geräten
und Material bestens geeignet. Im Außengelände stehen
genügend Parkplätze zur Verfügung.
Die typische Raumhöhe der Hallen beträgt zwischen 6,0
und 7,5 m, bei einem Achsabstand der Stützen zwischen 5,0
und 7,5 m. Der Großteil der Hallen ist durch Sektionaltore
verschlossen, die bei einer Durchfahrtshöhe von 4,5 m auch
das Einstellen von großen Fahrzeugen ermöglichen. Es
stehen drei Wartungs- und Instandsetzungsgruben zur Verfügung,
außerdem können Hebebühnen und Abgasvorrichtungen
nachgerüstet werden.
In den Anbauten sind Büro-, Lager- und Sozialräume sowie
Duschen und WC untergebracht.

Freizeit- und Betreuungseinrichtungen
Im nördlichen Teil der Kaserne ist das großzügig
angelegte Sportgelände zu finden. Es liegt auf einer Anhöhe
in direkter Nachbarschaft zu den städtischen Sporteinrichtungen,
wie dem Stadion, dem Frei- und dem Hallenbad.

Auf Grund seiner Lage hat man von hier einen wunderbaren Ausblick
auf die Stadt und ins “Liebliche Taubertal“. Von hier
aus erkennt man den besonderen Reiz den diese Region ausstrahlt.
Das Zentrum der Sportanlagen bildet die Dreifach-Sporthalle mit
vorgelagerter Freifläche.
Gleich im Anschluss befinden sich der Sportplatz mit angrenzendem
Beachvolleyballfeld und ein zusätzlicher Rasenplatz. Außerdem
gibt es eine Saunaanlage sowie einen Kraftraum mit verschiedenen
Trainingsgeräten.
Als weitere Freizeiteinrichtungen sind mehrere Grillplätze
auf dem weitläufigen Gelände verteilt. Ein Kfz-Hobbyshop
mit Montagegrube ist ebenso zu finden wie ein Funkhobbyshop mit
diversen Ausstattungsgegenständen.
Das Gelände
• Größe des Geländes 198.550 m2
•
Gebäudenutzfläche 38.258 m2
•
Verkehrsfläche 35.330 m2
•
Gärtnerisch genutzte Fläche 144.820 m2
•
Forstfläche 5.100 m2
•
Anzahl der Gebäude: 48
Infrastruktur/Erschließung
Vor der Schließung des Kasernenstandortes wurden noch umfangreiche
Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. So wurde das gesamte
Wasser- und Kanalsystem des Geländes innerhalb der letzten
10 Jahre generalsaniert. Die Baukörper sind an das öffentliche
Telefonnetz angeschlossen und über Steuerleitungen miteinander
vernetzt.
Die Beheizung der Gebäude erfolgt über das interne Nahwärmesystem.
Für die Zukunft wird allerdings eine Heizzentrale pro Gebäude
angestrebt.
Weiche Standortfaktoren Lauda-Königshofen
ist lebenswert.
Mit seinen vielfältigen Angeboten für die Freizeitgestaltung
in der Stadt selbst und in den Nachbargemeinden erlangt Lauda-Königshofen
einen hohen Stellenwert, was die Lebensqualität betrifft.
Der Spruch “Leben wo andere Urlaub machen“ trifft
für das Mittlere Taubertal und besonders für Lauda-Königshofen
in idealer Weise zu. Touristisch erschlossen an der “Romantischen
Straße“ und dem Radklassiker “Liebliches Taubertal“ liegt
die Stadt eingebettet in eine malerische Hügellandschaft,
die weitgehend durch den Weinbau geprägt ist. Als Weinort
ist Lauda-Königshofen deshalb in ganz Deutschland bekannt.
Und wo man gut isst und trinkt, da lässt es sich bekanntlich
gut leben. Mit dieser Erkenntnis hat die Stadt attraktive Bauplätze
erschlossen und verschafft mit dem Wohngebiet “Großer
Flur“, direkt am Kasernengelände, ausreichende Möglichkeiten,
sich im Stadtgebiet niederzulassen.
Ob kulturelle Interessen oder sportliche Ambitionen - in Lauda-Königshofen
ist viel Abwechslung geboten und für jeden findet sich etwas
Passendes. Mit seinen Leichtathleten, dem Handball Regionalligisten
oder dem Fußball Oberligisten ist die Stadt weit über
ihre Grenzen hinaus bekannt.
Ein weiträumig angelegtes Terrassenfreibad sowie viele sportliche
Einrichtungen, vom Bolzplatz bis zur Skaterbahn, stehen den Sportbegeisterten
zur Verfügung.
Aber auch kulturell ist einiges geboten. Herausragende Ereignisse
sind die Konzertreihe “Jazz in der Aula“, das Weinfest
in Alt-Lauda sowie die Königshöfer Messe. In und um Lauda-Königshofen
gibt es viel zu sehen und zu entdecken - überzeugen Sie sich
selbst.
Weitere Informationen unter:
Oder treten Sie direkt in Kontakt mit:
Stadtverwaltung Lauda-Königshofen
Herr Michael Amon
Marktplatz 1
97922 Lauda-Königshofen
Telefon: 0 93 43 / 50 1-133
Telefax: 0 93 43 / 50 1-100
Konversion Kurmainz-Kaserne Tauberbischofsheim
Mit der Bekanntmachung der Entscheidung der Auflösung des
Bundeswehrstandortes Tauberbischofsheim mit der Kurmainz-Kaserne
am 2. November 2004 wird die Stadt Tauberbischofsheim vor eine
gewaltige Herausforderung gestellt. Da die politischen Entscheidungen
getroffen sind, müssen und wollen wir die Konversion als Chance
für die Entwicklung unserer Stadt anpacken.
Für unser Stadt bedeutet dies, dass
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über 42 ha Kasernenareal |
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10,7 ha Standortmunitionsniederlage und |
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115,3 ha Standortübungsplatzgelände |
voraussichtlich ab dem Jahr 2008 zur Nachnutzung zur Verfügung
stehen.

Damit besteht die Chance, große Flächen einer neuen
Nutzung zuzuführen, die den Standort Tauberbischofsheim langfristig
aufwerten. Es handelt sich um Flächen, die hervorragend ans
Verkehrsnetz angebunden sind, exzellent erschlossen sind und zum
großen Teil eine Bausubstanz aufweisen, die für viele
Nutzungen interessant ist.
Was die Planung der Nachnutzung angeht, kooperiert die Stadt Tauberbischofsheim
vertrauensvoll mit der Gesellschaft für Entwicklung, Beschaffung
und Betrieb mbH (g.e.b.b.) in Köln.
Liegenschaftsdaten Kurmainz-Kaserne
Kurmainz-Kaserne
Kasernenstraße 30
97941 Tauberbischofsheim
Grundstücksgröße: 420.731 m²
Gebäudenutzfläche: 76.787 m²
Liegenschaftsdaten Standortmunitionsniederlage
Standortmunitionsniederlage
Spitalwald
97941 Tauberbischofsheim
Grundstücksgröße: 107.600 m²
Gebäudenutzfläche: 1.046 m²

Liegenschaftsdaten Straße zum Standortübungsplatz
Straße zum Standortübungsplatz
Kasernenstraße
97941 Tauberbischofsheim
Grundstücksgröße: 59.144 m²
Makrolage Standort Tauberbischofsheim
Die nördlichste Kreisstadt des Bundeslandes Baden-Württemberg
befindet sich in ausgezeichneter Lage im Zentrum der bedeutenden
Wirtschaftsräume Süddeutschlands.
Verkehrsgünstig auf der Achse Würzburg-Heilbronn-Stuttgart
(A 81) gelegen, sind die Ballungsräume Stuttgart, Nürnberg
und Frankfurt / Rhein-Main innerhalb einer guten Autostunde erreichbar.
Tauberbischofsheim besitzt einen eigenen Autobahnanschluss (1
km Entfernung). Der nächste ICE-Anschluss bietet sich im nur
30 km entfernten Würzburg. Das Mittelzentrum Tauberbischofsheim
ist ein wichtiger Wirtschaftsstandort im Main-Tauber-Kreis, Unternehmen
verschiedenster Branchen haben in Tauberbischofsheim
ihren Sitz. Neben dem Tourismus liegen die Schwerpunkte im Bereich
Metall- und Holzbearbeitungsmaschinen sowie Holzmöbelbau.
Bekannt ist Tauberbischofsheim nicht zuletzt als Sportstadt durch
das Fechten.
Zahlreiche Weltmeister und Olympiasieger sind aus dem Fechtzentrum
mit Olympiastützpunkt, Bundesstützpunkt und Landesleistungszentrum
Fechten sowie dem Internat hervorgegangen.

Mikrolage
Die Kurmainz-Kaserne befindet sich am süd-östlichen
Stadtrand von Tauberbischofsheim und ist vom Ortszentrum durch
die B 27 und die L 578 getrennt.
Die Anbindung an die A 81, AS Tauberbischofsheim, ist hervorragend.
Im Süden und im Osten wird das Kasernengelände von Grün-
und Waldflächen umschlossen. Das Gelände ist zum Osten
hin leicht ansteigend. Die Tauber verläuft etwa 300 m westlich.

Bestand Kurmainz-Kaserne
Voraussichtlich bis zum Jahr 2008 ist mit dem vollständigen
Wegfall der militärischen Nutzung zu rechnen. Jedoch werden
einzelne Teile der Liegenschaft vorzeitig frei, so dass eine Nachnutzung
schon zu einem früheren Zeitpunkt in Frage kommen kann.
Das Kasernenareal verfügt gegenwärtig über verschiedene
Nutzungen, die aus nachfolgender Abbildung hervorgehen. Entsprechend
vielfältig sind die Möglichkeiten der zivilen Nachnutzung.

Planungsrechtliche Situation
Mit dem Freizug der Liegenschaften entfällt der Status des
militärischen Sondergebiets gemäß § 37 BauGB.
Zur Klärung der planungsrechtlichen Situation wird zunächst
eine Altlastenuntersuchung sowie die städtebauliche und grünplanerische
Bestandsaufnahme durchgeführt. In der Bestandsaufnahme, die
als Grundlage für die Bauleitplanung
erforderlich ist, werden mögliche Restriktionen und Potenziale
der Liegenschaften erfasst und ausgewertet.
Die g.e.b.b. befindet sich in einem gemeinsamen Abstimmungsprozess
mit der Stadt Tauberbischofsheim zur Entwicklung von Nachnutzungsszenarien
und zur Baurechtschaffung.
Weitere Informationen finden Sie unter:
Oder treten Sie direkt in Kontakt mit:
Stadt Tauberbischofsheim
Bürgermeister Wolfgang Vockel
Rathaus
Marktplatz 8
97941 Tauberbischofsheim
Fon: (0 93 41) 8 03 - 18
Fax: (0 93 41) 8 03 - 89
E-mail: wolfgang.vockel@tauberbischofsheim.de
g.e.b.b.
Gesellschaft für Entwicklung, Beschaffung und Betrieb
mbH
Herrn Dipl.-Ing. (FH) Axel Kunze
Herrn Dipl. Wirtschaftsingenieur
Daniel Barthold
Ferdinand-Porsche-Str. 1a
51149 Köln
Tel. 02203/9128-353 bzw. -356
E-Mail: axel.kunze@gebb.de bzw. daniel.barthold@gebb.de
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