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Würth wächst weiterhin zweistellig

     
 
 

15.5.06


 

Das weltweit führende Handelsunternehmen für Befestigungstechnik Würth (Künzelsau) wächst auch im Geschäftsjahr 2006 zweistellig. Bis zum Jahresende will der Befestigungs- und Montagespezialist seinen Umsatz um 10,6 Prozent auf 7,6 Milliarden Euro steigern.

Wie der Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe, Robert Friedmann, am Donnerstag in Stuttgart erklärte, stieg der Umsatz in den ersten vier Monaten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 12,2 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Steuern kletterte im selben Zeitraum um 22,9 Prozent auf 188 Millionen Euro. Bis zum Jahresende will der Befestigungs- und Montagespezialist seinen Umsatz um 10,6 Prozent auf 7,6 Milliarden Euro steigern. Beim Ergebnis vor Steuern will Würth um 13,2 Prozent auf 515 Millionen Euro zulegen. «Die Würth-Gruppe wächst weiterhin profitabel», sagte Friedmann.

Im Geschäftsjahr 2005 hatte Würth den Umsatz um 11,5 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro gesteigert. Das Betriebsergebnis war um 15,2 Prozent auf 455 Millionen Euro gestiegen. Beides waren Höchstmarken in der 60-jährigen Firmengeschichte, wie Friedmann sagte. «Die unbedingte Lust am Verkaufen treibt uns an», sagte Friedmann. Würth will die Vertriebsmannschaft auch im Jahr 2006 weltweit weiter ausbauen. Ende April 2006 hatte Würth im Vergleich zum Vorjahreszeitraum über tausend zusätzliche Verkäufer eingestellt und beschäftigte insgesamt 52.085 Mitarbeiter. Davon seien über 28.000 im Außendienst beschäftigt, sagte Friedmann.

In Deutschland arbeiteten zum Jahresende 2005 über 14.260 Mitarbeiter, was einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr um 322 Beschäftigte entspricht. Würth arbeitet derzeit in 82 Ländern und mit über 350 operativ eigenständigen Gesellschaften. 40,2 Prozent seines Umsatzes machte Würth 2005 im Inland. Das Sortiment umfasst rund 100.000 Produkte. Weltweit hat Würth 2,8 Millionen Kunden. Das Unternehmen kauft weiter Firmen zu, in diesem Jahr bereits drei Handelsunternehmen in Kanada, Australien und Brasilien.

Quelle: dpa/lsw

www.wuerth.com

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