Das weltweit führende
Handelsunternehmen für Befestigungstechnik
Würth (Künzelsau) wächst auch im Geschäftsjahr
2006 zweistellig. Bis zum Jahresende will der Befestigungs- und Montagespezialist
seinen Umsatz um 10,6 Prozent auf 7,6 Milliarden Euro steigern.
Wie der Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe, Robert
Friedmann, am Donnerstag in Stuttgart erklärte, stieg der Umsatz
in den ersten vier Monaten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um
12,2 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Steuern kletterte
im selben Zeitraum um 22,9 Prozent auf 188 Millionen Euro. Bis zum
Jahresende will der Befestigungs- und Montagespezialist seinen Umsatz
um 10,6 Prozent auf 7,6 Milliarden Euro steigern. Beim Ergebnis vor
Steuern will Würth um 13,2 Prozent auf 515 Millionen Euro zulegen. «Die
Würth-Gruppe wächst weiterhin profitabel», sagte
Friedmann.
Im Geschäftsjahr 2005 hatte Würth den Umsatz um 11,5
Prozent auf 6,9 Milliarden Euro gesteigert. Das Betriebsergebnis
war um 15,2 Prozent auf 455 Millionen Euro gestiegen. Beides waren
Höchstmarken in der 60-jährigen Firmengeschichte, wie
Friedmann sagte. «Die unbedingte Lust am Verkaufen treibt
uns an», sagte Friedmann. Würth will die Vertriebsmannschaft
auch im Jahr 2006 weltweit weiter ausbauen. Ende April 2006 hatte
Würth im Vergleich zum Vorjahreszeitraum über tausend
zusätzliche Verkäufer eingestellt und beschäftigte
insgesamt 52.085 Mitarbeiter. Davon seien über 28.000 im Außendienst
beschäftigt, sagte Friedmann.
In Deutschland arbeiteten zum Jahresende 2005 über 14.260
Mitarbeiter, was einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr um 322
Beschäftigte entspricht. Würth arbeitet derzeit in 82
Ländern und mit über 350 operativ eigenständigen
Gesellschaften. 40,2 Prozent seines Umsatzes machte Würth
2005 im Inland. Das Sortiment umfasst rund 100.000 Produkte. Weltweit
hat Würth 2,8 Millionen Kunden. Das Unternehmen kauft weiter
Firmen zu, in diesem Jahr bereits drei Handelsunternehmen in Kanada,
Australien und Brasilien.
Quelle: dpa/lsw
|