Die Bausparkasse Schwäbisch Hall verzeichnete im ersten Quartal
2006 ein kräftiges Wachstum beim Neugeschäft. Die gesamte
Geschäfts- und Vertriebsleistung in den drei Kerngeschäftsfeldern
stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 27 Prozent auf 11,3
Mrd. EUR.
„Wir freuen uns, dass wir auch in unserem Jubiläumsjahr
unseren Wachstumskurs fortsetzen können“, sagte der
neue Vorstandsvorsitzende Dr. Matthias Metz heute auf der Hauptversammlung
des Unternehmens in Schwäbisch Hall. In 75 Jahren entwickelte
sich Schwäbisch Hall zur größten deutschen und
europäischen Bausparkasse. „Der Erfolg von Schwäbisch
Hall ist eng verbunden mit dem Erfolg des genossenschaftlichen
Verbundmodells, das von Eigenverantwortung, Partnerschaft und Kooperation
geprägt wird“, betonte Metz. Derzeit werden weitere
strategische Wachstumsoptionen geprüft, um für den härter
werdenden Wettbewerb gerüstet zu sein.
Das Volumen der in den ersten drei Monaten neu abgeschlossenen
250.000 Bausparverträge stieg um 28 Prozent auf 8,1 Mrd. EUR.
Im Geschäftsfeld Baufinanzierung wuchs das Kreditvolumen um
15 Prozent auf 1,8 Mrd. EUR. Im Geschäftsfeld Weitere Vorsorge
hat der Schwäbisch Hall-Vertrieb gemeinsam mit den Genossenschaftsbanken
Vorsorgeverträge im Volumen von 1,3 Mrd. EUR an Genossenschaftsbanken,
Union Investment und R+V-Versicherung vermittelt, 37 Prozent mehr
als im Vorjahreszeitraum. Die Anzahl der durch den mobilen Schwäbisch
Hall-Vertrieb abgesetzten Produkte von Genossenschaftsbanken und
anderen Verbundunternehmen kletterte um 30 Prozent auf 90.000 Abschlüsse.
Geschäftsmodell auch im Ausland erfolgreich
Der Bausparvertrag entwickelt sich zunehmend auch im Ausland zum
Ankerprodukt für die Vermittlung von Baufinanzierungen und
weiteren Vorsorgeprodukten. Die Zahl der bei den fünf Schwäbisch
Hall-Beteiligungen in Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Rumänien
und China abgeschlossenen Bausparverträge stieg zwischen Januar
und März um 17 Prozent auf 143.000 Verträge mit 1,1 Mrd.
EUR. Das Volumen der vermittelten Baufinanzierungen wuchs um 54
Prozent auf 256 Mio. EUR. Die Zahl der Cross-Selling-Abschlüsse
hat sich auf 44.000 Verträge mehr als verdoppelt.
Ausblick
Für das Gesamtjahr 2006 erwartet die Bausparkasse Schwäbisch
Hall ein solides Neugeschäftswachstum und ein operatives Ergebnis
auf dem bisherigen Niveau. Da die Unternehmensstrategie fortlaufend
auf dem Prüfstand steht, erarbeitet und bewertet Schwäbisch
Hall derzeit weitere strategische Wachstumsoptionen, um auch in
den nächsten Jahren für den härter werdenden Wettbewerb
und andere Veränderungen des Marktes gerüstet zu sein. „Gemeinsam
mit den Genossenschaftsbanken wollen wir unseren Marktanteil im
Bausparen weiter steigern, das Cross-Selling ausbauen und einen
möglichst hohen Nutzen für den genossenschaftlichen Verbund
schaffen“, sagte Vorstandschef Metz.
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