Der Ingelfinger Ventilebauer
Gemü setzt verstärkt auf
den chinesischen Markt. Fünf Jahre nachdem die Hohenloher
in Shanghai eine erste Repräsentanz gegründet hatten,
bezog das Unternehmen jetzt in Shanghai einen Neubau mit immerhin
3500 Quadratmeter Fertigungs-Montage und Lagerfläche.
Das bisherige Gebäude platzte aus allen Nähten, nachdem
die Tochterfirma Schritt für Schritt Veredelungs- und Montagearbeitsschritte übernommen
hatte. Insgesamt beschäftigt Gemü derzeit 56 Mitarbeiter
in Shanghai, Beijing, Guangzhou, Chengdu und Shengyang.
„
Entgegen ursprünglichen Befürchtungen wurde an beiden
Standorten Personal aufgebaut“, sagt Firmeninhaber Fritz
Müller. „Unsere guten Verkaufszahlen in China und unsere
lokale Fertigung vor Ort sichern unsere Wettbewerbsfähigkeit
und Arbeitsplätze.“
Noch sei das Werk keine allumfassende Fertigungstätte, sagt
Marketingleiter Thomas Schulz - anders als etwa die Tochterfirma
in Brasilien,wo Gemü-Teile für den lokalen Markt gefertigt
werden. Mit dem Neubau wird auch die lokale Wertschöpfung
erhöht. „China ist mit deutlich zweistelligen Wachstumszahlen
für uns der am stärksten wachsende Markt“, sagt
Schulz. Dazu hätten jüngst auch einige Großprojekte
beigetragen.
Shanghai ist für Gemü logistisch die Drehscheibe für
ganz Süd-Ostasien. „Von hier aus liefern wir schneller
nach Singapore oder Taiwan als von Deutschland aus“, sagt
China-Chef Zhen Xiao.
Quelle Heilbronner Stimme vom 21. Juni 2006 von Manfred Stockburger
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