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Die Zahl der BA-Studenten wächst stetig

     
 
 

2.8.06


 

Ein breites Spektrum wird an der Berufsakademie Mosbach und der Bad Mergentheimer Außenstelle geboten. Und die Zeichen stehen ganz klar auf Wachstumskurs. In naher Zukunft werden 2000 Studierende angepeilt. Im Moment sind es in Mosbach knapp 1600 und in der Kurstadt rund 250.

Das Studium an der BA ist gefragt, denn es beinhaltet schon viele Dinge, die künftig vom Bildungssystem erwartet werden: Kurze Studienzeiten, praxisnahes Lernen und die internationalen Abschlüsse Bachelor und Master. Noch ein klares Argument spricht zudem für die Berufsakademie - 90 Prozent der Absolventen werden in eine feste Arbeitsstelle übernommen, denn die BA bildet bedarfsorientiert aus. Es gibt nur so viele Studienplätze wie parallel Partnerfirmen Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen.

Bei der Frage: "Bin ich denn überhaupt für ein BA-Studium qualifiziert?" gilt grundsätzlich: Eingangsvoraussetzung ist ein Vollabitur. Wer an der Berufsakademie studiert, verfügt über sehr gute Karrierechancen nach dem Studienabschluss. Das dreijährige Intensivstudium, das wie gesagt partnerschaftlich von der Berufsakademie und ihren Ausbildungsfirmen getragen ist und im Drei-Monatsrhythmus zwischen Theorie und Praxis wechselt, ist eng an den Bedürfnissen von Wirtschaft und Industrie orientiert und macht BA-Absolventen für sie besonders attraktiv.

Attraktiv ist auch der Studienstandort Bad Mergentheim. Das Portal zur BA in der Kurstadt, die es dort seit Herbst 2002 gibt, wirkt zwar von außen unscheinbar, doch was sich hinter der Eingangstüre verbirgt, lässt den Betrachter ins Staunen geraten. Verglaste Hörsäle und einen ebensolchen Aufzug, lichte und helle Wände sowie Decken, neueste Technik à la Wireless-LAN, kurze Wege, großzügige Büroflächen - und dies alles in historischem Gemäuer, im Deutschordensschloss.

Auf 1500 Quadratmetern Hauptnutzfläche erstreckt sich hier die BA. Im Tor- und Archivbau des Schlosses sind jetzt alle Stockwerke in Beschlag genommen. Sieben Hörsäle verbergen sich nun hinter den dicken Mauern, dazu eine wunderschöne Bibliothek mit Lese- und Rechenplätzen, ein großer IT-Saal mit 27 modernen Computern, es gibt ein Multimedialabor mit neun Rechnern, Aufenthaltsräume und Kommunikationsecken, dazu die Räume für die Verwaltung mit ihren laut Stellenplan 24,5 Bediensteten, Büros für die Fachleiter und Dozenten mit Blick auf den Deutschordensplatz und den Schlosshof.

"Hier in der Kurstadt haben wir eine einzigartige Campus-Situation", lobte erst im Frühjahr der für Bundesangelegenheiten zuständige Landesminister und Landtagsabgeordnete Prof. Dr. Wolfgang Reinhart, die neugestalteten Bad Mergentheimer BA-Räume, die für knapp 1,4 Millionen Euro ausgebaut wurden. Noch zusammen mit Ministerpräsident a.D. Erwin Teufel sei der Grundstein für die BA-Außenstelle in Bad Mergentheim gelegt worden, die in naher Zukunft 450 Studierende umfassen soll. Es sei eine Erfolgsgeschichte in Gang gesetzt worden, sagte Reinhart, die auch dem Umfeld, sprich der Kurstadt und den Partnerfirmen aus der Region, viele Vorteile bringe.

"Eine Stärke von Baden-Württemberg ist das Bildungssystem" - darin seien die Berufsakademien ein wichtiger Baustein, "denn sie bieten eine bedarfsgerechte Ausbildung", erklärte Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg zur Einweihung der neuen Räume. 450 Studenten seien zunächst langfristig für die Kurstadt vorgesehen, so Minister Frankenberg, der zugleich andeutete, dass dies keineswegs das Ende der Fahnenstange sein müsse. Im Kabinett in Stuttgart habe man bereits im vergangenen Jahr beschlossen, neben dem Studiengang "Internationaler Betriebswirtschaftslehre" (IBWL) auch die Fachrichtung "Gesundheitsmanagement" auszubauen. IBWL wird in Bad Mergentheim mit drei Studienschwerpunkten angeboten: mit Interkulturellem Management, mit dem Hauptaugenmerk auf Angewandter Technik oder mit Change Management. Hinzu kommt der Studiengang Gesundheitsmanagement, der eng verzahnt mit der "weißen Industrie" in der Kurstadt und der Region (Krankenhäusern, Reha-Kliniken, Kurverwaltung, Krankenkassen, Hilfsorganisationen etc.) ist sowie Internationale Studienprogramme wie das "Junior-Programm" und das "International Business Programm".

International sei man also ganz klar in Bad Mergentheim ausgerichtet, sagt die Leiterin der BA-Außenstelle, Prof. Nicole Graf und freut sich mit dem Slogan "Studieren im Schloss" um Partnerfirmen und vor allem Studenten werben zu können. "Wir streben hier Höchstleistungen in der Bildung an, ebenso wie unsere Partnerfirmen in ihrem Geschäftsbereich. Optimale Voraussetzungen in einem wunderschönen Ambiente wurden uns dafür geschaffen", lobte Graf anlässlich des Einzuges in die umgebauten Schloss-Räumlichkeiten.

Mit den geschaffenen Rahmenbedingungen stehe einem weiteren Wachstum des Studienstandortes in der Kurstadt nichts im Wege, gibt sich Prof. Graf zuversichtlich. Das sieht auch der Direktor der BA Mosbach, Prof. Reinhold Geilsdörfer, so, der überzeugt ist, dass sich die jungen Menschen (allein am Standort Mosbach sind es 21 Studiengänge aus den Bereichen Wirtschaft und Technik unterstützt von 650 Partnerfirmen) mit der BA erfolgreich auf ihr Berufsleben vorbereiten.

Allgemeine Informationen, Beratungen und auch Terminabsprachen sind möglich über die Berufsakademie Mosbach unter Telefon 0 62 61 / 9 39 - 0, ihre Außenstelle in Bad Mergentheim unter Telefon 0 79 31 / 5 30 - 6 00 sowie über die Website "www.ba-mosbach.de".

Quelle Fränkische Nachrichten vom 28. Juli 2006 von Sascha Birkel www.fnweb.de

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