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Wie eine Stadt aus Kindersicht aussieht

     
 
 

8.9..06


 

Kinderfreundlichkeit ist überall im Gespräch. Doch selten geht es dabei um die Perspektive der Kinder. Das will das Deutsche Kinderhilfswerk ändern und neue Wege gehen: Vom 30. September bis zum 3. Oktober findet in Heilbronn der erste Kinderkongress statt unter dem Motto „Zukunft Stadt aus Kindersicht“.

Unisono tönt es: Deutschland muss kinder- und familienfreundlicher werden. Auch Heilbronn hat sich das Thema schon länger auf die Fahnen geschrieben. So ist Kinderfreundlichkeit ein Schwerpunkt der Zukunftsinitiative Heilbronn-Franken 2020. Am 29. September gibt es dazu im Heilbronner Haus der Wirtschaft eine Gemeinschaftsveranstaltung von IHK und Regionalverband Heilbronn-Franken mit dem Titel „Vorsprung durch Familienfreundlichkeit.“ Dabei werden beispielhafte Projekte vorgestellt, die eine kinderfreundliche Kommune ausmachen.
Jetzt hat sich das Deutsche Kinderhilfswerk mit Sitz in Berlin Heilbronn als Austragungsort für den Kinderkongress ausgesucht, zu dem junge Menschen aus ganz Deutschland anreisen werden. Ein wichtiger Kontaktknüpfer war Gastronom und Stadtrat Thomas Aurich. Für Heilbronn sprach auch die Initiative der Unicef-Kinderstadt 2005/2006, die noch bis Oktober läuft. Der Kongress wird in Zusammenarbeit mit der Stadt Heilbronn und der Heilbronn Marketing GmbH organisiert.

Der Ansatz des 1972 gegründeten Hilfswerks für das Thema Stadt aus Kindersicht: Über die Diskussionen um mehr Kindergartenplätze, bessere Schulen, Arbeitsplätze und mehr Kindergeld gerät das Wichtigste sehr oft aus dem Blick: Was verdient aus Kindersicht überhaupt Beachtung und was haben die Kinder selbst für Ideen für eine kinderfreundliche Stadtentwicklung.

Acht Workshops laufen an zwei Tagen im Heilbronner MönchseeGymnasium. Die Themen: Spielplätze, Naturspielräume, Verkehr.

Konkrete Heilbronner Beispiele

Brunnen und Türme, günstige Freizeitorte, Beteiligung an Planungen, Stadtparkgestaltung und Innenstadt und Fußgängerzone. Anhand dieser Themen werden sich die Kinder zwischen acht und 14 Jahren mit ganz konkreten Beispielen der Gastgeberstadt Heilbronn kritisch auseinander setzen.

Die neunte Gruppe ist ein Medien-Workshop. Die Kinder drehen ein Video, fotografieren und dokumentieren selbst ihren Kongress. Am letzten Tag, Dienstag, 3. Oktober, sollen die Ergebnisse der Workshops der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Die Kinderkongress-Teilnehmer sind in der Heilbronner Jugendherberge untergebracht. Zur offiziellen Begrüßung bringt jede Gruppe ein kinderfreundlich umgestaltetes Wappen des Heimatortes mit. Die Kinder kommen in der Regel als Gruppe, manche bekommen an dem Brückentag schulfrei.

Quelle Heilbronner Stimme vom 8. September 2006 von Bärbel Kistner www.stimme.de

Siehe auch

www.heilbronnfranken2020.de

 
         
         
 
 

 
 
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