Gemessen an den Indikatoren Entwicklung der Beschäftigung, der Einwohner, der Einkommen je Beschäftigtem, der Kaufkraft je Einwohner, der aktuellen und der durchschnittlichen Arbeitslosenquote sowie der Veränderung dieser Quote gehört die Region Heilbronn-Franken unter allen 97 Raumordnungsregionen sogar zu den sechs erfolgreichsten Regionen in ganz Deutschland.
Eine Vergleichsstudie mit dem Märkischen Südwestfalen östlich des Ruhrgebiets belegt erneut die hervorragende Aufstellung der Region Heilbronn-Franken für die Zukunft.
Erstellt wurde die Studie, die die Jahre 1998 bis 2004 betrachtet, vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln zusammen mit der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen.
Zugute kommt der Region Heilbronn-Franken dabei auch die Nähe zum Stuttgarter Raum, der ebenfalls zu den deutschen Spitzenregionen zählt.
„Wir freuen uns über die Lorbeeren. Schließlich sind sie vor allem Ausdruck einer hohen Lebensqualität und Zeichen einer hohen sozialen Stabilität in unserer Region. Im Übrigen verschließen wir aber auch nicht die Augen vor den als kritisch beurteilten Standortfaktoren“, so Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach, der zugleich auch den Vorsitz der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF) und des Regionalverbands Heilbronn-Franken innehat.
Positiv für Heilbronn-Franken hebt die Studie zudem den vergleichsweise niedrigen Schuldenstand je Einwohner hervor. Dies lasse ein ausgeprägtes Kostenbewusstsein und eine moderne Verwaltung erkennen.
Die guten Daten für Heilbronn-Franken schlagen sich auch in der subjektiven Wahrnehmung der Region nieder. In einer Zufallsbefragung von 150 Unternehmern aus der Region bewerteten 68 Prozent diese als attraktiv. Das Image der Region schätzten sogar 78 Prozent als positiv ein.
Als nachteilige Standortfaktoren in Heilbronn-Franken sieht die Studie den relativ niedrigen Anteil der Hochqualifizierten und Ingenieure an den Beschäftigten, die geringe Patent-, Forschungs- und Entwicklungsintensität sowie die geringe Zahl an Studienplätzen. Zudem wirke sich der fehlende ICE-Anschluss negativ aus.
In der rund 890.000 Einwohner zählenden Region Heilbronn-Franken sind die Stadt und der Landkreis Heilbronn sowie die Kreise Hohenlohe, Schwäbisch Hall und Main-Tauber zusammengeschlossen.
Weitere Informationen unter
|