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WFG Schwäbisch Hall blickt auf 10 erfolgreiche Jahre zurück

Renate Künast als Ministerin beim Besuch von Hohenlohe aktiv    
 
 

8.10.06


 

Mit einer Kombination aus engagierter, unbürokratischer Wirtschaftsförderung und zahlreichen neuen Projekten, die Maßstäbe setzen und von denen auch die Nachbarn profitieren, zählt die WFG Schwäbisch Hall mbH zu den landes- und bundesweit führenden kommunalen Wirtschaftsförderungsgesellschaften. Jetzt wurde die Wirtschaftsförderungsgesellschaft zehn Jahre alt und mit einem Vortrag des bundesweit anerkannten Unternehmensberaters Dr. Dr. Cay von Fournier gefeiert.

Für einen strukturschwachen Landkreis wie Schwäbisch Hall war die gezielte Förderung der heimischen Wirtschaft schon immer ein Muss – und Chefsache. Deshalb befasst sich WFG-Geschäftsführer Werner Schmidt schon seit 1981 als persönlicher Referent von Landrat Dr. Roland Biser mit Fragen der Wirtschaftsförderung. Um schnell, ohne langwierige Beratung in kommunalen Gremien auf neue Herausforderungen und Probleme der Wirtschaftsunternehmen im Kreis reagieren zu können, gründete der Landkreis Hall die WFG als seine hundertprozentige Tochter. Dies wurde möglich, weil die Kreissparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim bereit war, die WFG als Sponsor zu unterstützen. Allein in den ersten fünf Jahren mit rund 330.000 Euro.

Am 8. Oktober 1996 unterzeichneten Landrat Ulrich Stückle und Friedrich Hammerbacher, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse, den notariellen Gesellschaftervertrag. Nach rund fünf Jahren kamen die Volks- und Raiffeisenbanken im Landkreis als Sponsoren hinzu. Genossenschaftliche Banken und Kreissparkasse unterstützten die WFG bisher mit insgesamt 800.000 Euro. Im Beirat der WFG arbeiten die Geschäftsstellen von IHK, Handwerkskammer, Kreishandwerkerschaft, das Technologiezentrum und die Steinbeis-Stiftung zusammen. Im Mittelpunkt stehen die Wirtschaftsunternehmen – ob industriell, gewerblich oder landwirtschaftlich ausgerichtet. Das engagierte, kreative Miteinander im Interesse von Unternehmern und Arbeitnehmern ist charakteristisch für die Arbeit von WFG-Geschäftsführer Werner Schmidt, zugleich Leiter des Amts für Wirtschaft, Tourismus, Energie- und Regionalmanagement im Landratsamt Schwäbisch Hall, seines Stellvertreters Helmut Wahl und ihres hoch motivierten Mitarbeiterteams. Insider sprechen vom „Haller Modell“: Für viele andere Kommunen wurde die in Schwäbisch Hall praktizierte Personalunion von Geschäftsführer und Amtsleiter wegweisend.

Die Basis der Arbeit bildet das Aufspüren von geeigneten Fördertöpfen für Unternehmen bei EU, Bund, Land, L-Bank und Kreditanstalt für Wiederaufbau und die Unterstützung der Firmen, damit sie in den Genuss dieser öffentlichen Gelder kommen. Der Vergleich mit ähnlich strukturierten Kreisen zeigt: Die Haller WFG ist dabei besonders erfolgreich. Weil die WFG von Anfang an auf Wirtschaftlichkeit und Service rund um die Uhr größten Wert legt, baute sie schon sehr früh eine Online-Datenbank mit den wichtigsten Förderprogrammen auf, installierte auf der Homepage unter anderem ein Suchsystem für Gewerbeflächen, eine Börse für Gewerbeimmobilien, ein Firmenverzeichnis und weitere Serviceangebote.

Für Existenzgründer, Unternehmer und deren Mitarbeiter bietet die WFG ein maßgeschneidertes Weiterbildungsangebot. Diese Bemühungen mündeten 2001 in der Gründung der Bildungsinitiative „sha-z“. Das „z“ steht für Zukunft. Seither bildeten sich in 743 EDV-Kursen und betriebswirtschaftlichen Schulungen in den Akademien in Crailsheim, Gaildorf, Schrozberg und Schwäbisch Hall über 6000 Teilnehmer weiter. Die berufliche Bildung wurde so deutlich verbessert und näher zu den Menschen gebracht. Die Kooperation der vier Städte mit dem Landkreis gilt landesweit als vorbildlich. Mit der Wirtschaftsmesse in Ilshofen (ca. 50.000 Besucher) dokumentieren WFG und heimische Wirtschaft seit 1998 im Rhythmus von fünf Jahren die Leistungskraft des Landkreises. Ein besonderes Ereignis ist der jährliche „Empfang der Wirtschaft" mit der Verleihung der Medienpreise der drei Kreiszeitungen als Höhepunkt. Hinzu kommen viele Fachveranstaltungen, die bei den Unternehmern sehr positive Resonanz finden – von Vorträgen bis zu Multimediatagen und Energiemessen.

Mit dem seit 2000 erscheinenden Freizeit- und Gästemagazin GUCK MAL! gibt die WFG dem Tourismus in der Region wichtige Impulse, mit dem Verbrauchermagazin „Frisch vom Bauern“ den bäuerlichen Direktvermarktern.

„Wenn wir gemeinsam mit Partnern in Nachbarlandkreisen auftreten und kreative Ideen entwickeln, haben wir bei der Vergabe von Fördergeldern in Berlin, Brüssel und Stuttgart wesentlich bessere Karten“, benennt WFG-Geschäftsführer Werner Schmidt einen der Erfolgsfaktoren der WFG. Das Ergebnis: eine Vielzahl von Projekten wie

Hohenlohe aktiv: Unter Leitung der WFG als Regionalmanagerin wurden sehr wichtige Projekte in den Bereichen Tourismus, Landwirtschaft und Naturschutz angestoßen und gefördert. 2002 bis 2005 flossen so rund 3,16 Millionen Euro nach Hohenlohe und in die Partnerregion Heilbronn. Unter den 18 deutschen Modellregionen für ländliche Regionalentwicklung gelang es Hohenlohe, sich bundesweit zu profilieren und wurde sogar zur internationalen Präsentation auf der Expo in Japan eingeladen.
2002 wurden die Landkreise Schwäbisch Hall und Hohenlohe in das Bundesprogramm „Lernende Region“ aufgenommen. Die WFG als gesamtverantwortlicher Projektträger kooperiert bei Bildungsprojekten wie „Come and SEE“ oder „Frauen in Technikberufen“ eng mit der Wirtschaftsförderung im Landkreis Ansbach und den Hochschulen in beiden Landkreisen.
Der Hohenlohekreis, der Main-Tauber-Kreis und der Kreis Hall haben die WFG mit der Abwicklung von LEADER + beauftragt. Dabei fördern EU und Land strukturverbessernde, innovative Projekte bisher 72 Maßnahmen mit 3,1 Millionen Euro Zuschuss.
Ausdruck der hohen Kompetenz der WFG in Europafragen ist die Einrichtung des EUROPAbüros bei der WFG in Wolpertshausen – das einzige im ländlichen Raum in Baden-Württemberg. Entsprechende Einrichtungen gibt es sonst nur noch in Stuttgart, Mannheim, Freiburg und Karlsruhe.
Auch beim LandFrauenService, einer Initiative von LandFrauenverband Württemberg-Baden, Kreis Hall, Hohenlohe-, Neckar-Odenwald- und Main-Tauber-Kreis, liegt die Geschäftsführung bei der WFG Schwäbisch Hall. Das Ziel: mehr Beschäftigungsmöglichkeiten und Qualifizierung von Frauen im ländlichen Raum. Die Hohenloher Gästeführerinnen und die ServiceAgentur sind ein Ergebnis dieser Zusammenarbeit.

Bundesweit Maßstäbe setzt die WFG Schwäbisch Hall mit dem im Mai 2003 eröffneten energieZentrum in Wolpertshausen, das sogar im Ausland als Kompetenzzentrum für Biogas Beachtung findet. Das ehrgeizige Fotovoltaikprojekt sorgt dafür, dass sich das energieZentrum, das sich immer mehr zum Dienstleister für Wirtschaft und Kommunen entwickelt, die nächsten 20 Jahre selbst finanzieren kann. Die WFG investierte 5,7 Millionen Euro in 30 Fotovoltaikanlagen auf den Dächern von Gebäuden mit einer Gesamtnennleistung von 1.250 Kilowatt. Stromeinspeisevergütung, Mengenrabatt beim Einkauf und eine günstige Finanzierung ermöglichen einen Jahresüberschuss von 60.000 Euro. „Unseres Wissens ist dieses Modell für die langjährige Finanzierung einer Non-Profit-Organisation bisher einzigartig“, erklärt Landrat Gerhard Bauer, der heute bei der Jubiläumsveranstaltung die Laudatio auf die WFG hält. Gerhard Bauer ist davon überzeugt: „Wir können voller Stolz auf die Arbeit unserer WFG in den letzten zehn Jahren zurückblicken. Mit Kreativität und großem Engagement hat das schlagkräftige Team nicht nur sehr viele neue Ideen entwickelt, sondern auch mit Fleiß, Hartnäckigkeit und Flexibilität in die Tat umgesetzt.“

INFO WFG Schwäbisch Hall, Münzstraße 1, 74523 Schwäbisch Hall, Tel. (0791) 755-7214

WFG Schwäbisch Hall

Statements 10 Jahre WFG Schwäbisch Hall

Wirtschaftsförderung in der Region
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Ich lebe und arbeite gern
in Heilbronn-Franken...
"Heilbronn-Franken ist eine landschaftlich reizvolle und zugleich wirtschaftlich aufstrebende
Region mit großen Entwicklungsmöglichkeiten. Mit dem Namen Schwäbisch Hall verbindet man nicht nur ein städtebaulich attraktives Mittelzentrum, sondern auch die größte Bausparkasse, die in Deutschland, Europa und darüber hinaus für innovative Ideen und besten Kundenservice rund ums Bauen, Wohnen und Finanzieren steht. Auf diese Steine können Sie bauen!"
Ehrhard Steffen, Vorstandsmitglied der Bausparkasse Schwäbisch Hall AG
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