| Am 11./12. November finde im Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim des A-Jugend-Damenflorett-Turniers um den Sparkassencup statt. 160-180 Teilnehmer aus zwölf Nationen werden teilnehmen.
"Diese Turnier ist schwerer zu gewinnen als die Kadetten-WM." Mit diesem "mächtigen" Satz macht Florett-Nachwuchstrainer Sven Todt die Bedeutung des A-Jugend-Damenflorett-Turniers um den Sparkassencup deutlich, das am Samstag/Sonntag, 11./12. November, im Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim stattfindet. Mit 160 bis 180 Teilnehmern aus etwa zwölf Nationen rechnet der heimische Fecht-Club als Veranstalter. Kommen keine Verletzungen dazwischen, dann schickt der Heimverein 13 Fechterinnen ins Rennen. Es ist das erste Turnier der Saison, in dem die Athleten aus aller Welt Punkte für die WM-Qualifikation holen können.
Die hochkarätige Besetzung des mittlerweile 25. Sparkassencups ist es, die Sven Todt zu der Eingangsaussage veranlasste und die er so begründet: "Bei einer WM starten immer nur die besten vier Fechterinnen eines Landes. Nach Tauberbischofsheim kommen jedoch 15 Russinnen, etwa zwölf Ungarn und ebenso viele Amerikaner. Das heißt, man muss auf dem Weg ins Finale teilweise bessere Gegnerinnen schlagen als bei einer WM." Trotz dieser Stärke hoffen die Einheimischen, dass sie eine oder gar zwei Fechterinnen unter die letzten Acht bringen. Für Rozalia Gombos, ebenfalls Nachwuchstrainerin im Damen-Florett, ruhen die Hoffnungen hierbei vor allem auf Anne Sauer (Fünfte der deutschen Rangliste) - und, zu allererst, auf Theresa Arnaudov, die Erste dieser Rangliste.
Schon im letzten Jahr stand Arnaudov im Focus, doch da war das große Nachwuchstalent durch eine Krankheit geschwächt. Damals focht Anne Sauer groß auf und deutete im ersten A-Jugend-Jahr ihre Fähigkeiten an, die sie nun weiter ausgebaut hat. Beide sind natürlich durch den "Heimvorteil" besonders motiviert, wenngleich das Fechten vor eigenem Publik auch immer einen erhöhten Druck bei den Athleten erzeugt.
Zum besonderen sportlichen Stellenwert dieses Turniers kommt die unbeschreibliche Atmosphäre. "Nirgendwo auf der Welt findet man ein A-Jugend-Turnier, in dem die Finals vor knapp 1000 Zuschauer ausgefochten werden", betont Karl-Friedrich Schönleber, Chef der SMT. Und der neue OSP-Leiter Daniel Striegel fügt hinzu: "Seit ich denken kann, ist dieses Turnier weltweit eine Institution."
"Für uns ist es ein besonderes Anliegen, die Jugend mit unserem Sponsoring zu unterstützen. Hierdurch verdeutlichen wir auch unsere Verantwortung für die Region", betont der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Tauberfranekn, Oskar Fuchs. Und natürlich hofft auch er, dass er am Sonntag, 12. November, ab 15.30 Uhr eine Tauberbischofsheimer Athletin im Finale bejubeln kann.
Quelle Fränkische Nachrichten vom 4. November 2006 (mf) www.fnweb.de
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