| Notzeiten durch äußere Einflüsse wie Naturkatastrophen, Kriege, Seuchen und persönliche Notlagen aus verschiedenen Gründen durchziehen die Menschheitsgeschichte. Die Ausstellung beschränkt sich auf Formen von Not im 19. und 20. Jahrhundert. Schauplatz ist Wertheim zur badischen Zeit. Wie reagierte man in Wertheim auf die Auswirkungen von Missernten und Kriegen? 1817 half der Wertheimer Fürst Georg Not und Teuerung durch die Anpflanzung der „Birken“ zwischen Burg und Eicheler Hofgarten als „Arbeitsbeschaffungsmaßnahme“ zu lindern.
Sparanstalten, Sozialfürsorge und Lazarette sind Einrichtungen in Notzeiten und Kriegen des 19. Jahrhunderts. Viele Wertheimer wanderten aus. Feldpost, Todesanzeigen, Notgeld, Abgabeverordnungen und Bezugsscheine dokumentieren die Not der Weltkriege. Von kreativer Eigeninitiative zeugen geflickte Wäsche und Kleidung aus Uniformteilen, selbstgebautes Kinderspielzeug und Notrezepte.
Weitere Informationen erteilt das Grafschaftsmuseum und Otto-Modersohn-Kabinett in der Rathausgasse 6-10 in Wertheim unter Telefon 09342/301-511.
Weitere Informationen unter
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