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„Not macht erfinderisch“ – Notzeiten in Wertheim ab 1816

Sonderausstellung im Grafschaftsmuseum
vom 14. November 2006
bis 15. April 2007

Hungerdenkmal 1819    
 
 

10.11.06


 

Notzeiten durch äußere Einflüsse wie Naturkatastrophen, Kriege, Seuchen und persönliche Notlagen aus verschiedenen Gründen durchziehen die Menschheitsgeschichte. Die Ausstellung beschränkt sich auf Formen von Not im 19. und 20. Jahrhundert. Schauplatz ist Wertheim zur badischen Zeit. Wie reagierte man in Wertheim auf die Auswirkungen von Missernten und Kriegen? 1817 half der Wertheimer Fürst Georg Not und Teuerung durch die Anpflanzung der „Birken“ zwischen Burg und Eicheler Hofgarten als „Arbeitsbeschaffungsmaßnahme“ zu lindern.

Sparanstalten, Sozialfürsorge und Lazarette sind Einrichtungen in Notzeiten und Kriegen des 19. Jahrhunderts. Viele Wertheimer wanderten aus. Feldpost, Todesanzeigen, Notgeld, Abgabeverordnungen und Bezugsscheine dokumentieren die Not der Weltkriege. Von kreativer Eigeninitiative zeugen geflickte Wäsche und Kleidung aus Uniformteilen, selbstgebautes Kinderspielzeug und Notrezepte.

Weitere Informationen erteilt das Grafschaftsmuseum und Otto-Modersohn-Kabinett in der Rathausgasse 6-10 in Wertheim unter Telefon 09342/301-511.

Weitere Informationen unter

Museen in der Region Heilbronn-Franken

 
         
         
 

Heilbronn-Franken...

„Die Region Heilbronn-Franken steht in Deutschland mit an der Spitze der Bundesliga für kleine

Wirtschaftswunder.“
Dr. Michael Rogowski, ehemaliger BDI-Präsident
Bundesverband der Deutschen Industrie

"Eine Stärke der Menschen in dieser Region ist ihr Wissen und Ihre Kompetenz. Beides versetzt sie in die Lage,

neue Technologien und Prozesse zu beherrschen und damit den Standort Heilbronn-Franken wirtschaftlich attraktiv und bekannt zu machen."
Jürgen Lunemann,
Werkleiter, AUDI AG, Neckarsulm
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