"Innovation ist kein Zufall, Innovation ist planbar", sagt Hartmut Jenner, Sprecher der Geschäftsleitung der Firma Kärcher. Neuentwicklungen geschähen nicht deshalb, weil jemand da sitze und eine Idee habe, sondern wenn ein Betrieb die Voraussetzung dafür geschaffen habe. Kärcher habe die Zahl ihrer Entwickler auf 500 Leute erhöht. Die Folge: Allein dieses Jahr wurden 40 neue Patente angemeldet, 77 neue Produkte auf den Markt gebracht. Forschung und Entwicklung ist mit Investitionen verbunden. Wenn ein einzelner Betrieb sich beispielsweise den Kauf eines Virtual-Reality-Systems nicht leisten könne, rät er zu einer Kooperation mit anderen Betrieben.
Seit zwei Jahren forscht die Firma Kärcher in ihrem Entwicklungszentrum in Winnenden und sichert damit auch die Arbeitsplätze in den Werken Obersontheim und Bühlertann. Die Zeitarbeiter, die bisher über den Winter entlassen wurden, arbeiten heuer durch, weil Kärcher durch die neuen Produkte eine sehr gute Auftragslage hat.
Quelle Haller Tagblatt vom 25. November 2006/SEL www.hallertagblatt.de
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