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Lob für Lidl und Kaufland

     
 
 

29.11.06


 

Sowohl Lidl als auch Kaufland schneiden in einer Studie des Marktforschungsunternehmens Mercer gut ab. Auch Edeka - der Supermarktbetreiber ist in der Region mit dem ehemaligen Spar-Standort in Ellhofen vertreten - kommt gut weg.

Der deutsche Lebensmittelhandel bleibt in Bewegung - und die Neckarsulmer Schwarz-Gruppe ist als einer der großen Marktteilnehmer mitten drin im Geschehen. Die Kellerkinder sind Real, Plus und Penny.

Lidl Während das Aldi-Modell des Hard-Discounts an seine Wachstumsgrenzen stoße, zollt die Mercer-Studie der Lidl-Strategie Lob: Die Nummer zwei aus Neckarsulm lote „aggressiv die Grenzen des Discount-Formats aus“, heißt es in der Analyse. Das Format des klassischen Harddiscounts sei mit seiner strengen Fokussierung auf die grundlegenden Artikel des täglichen Bedarfs mittlerweile ausgeschöpft. Einige Discounter hätten diesen Trend erkannt und definierten ihr Format in Richtung Sortiment, Frische und Service neu. „Lidl entwickelt sich zunehmend zum Vollsortimenter“, beobachten die Mercer-Experten.

Auch nach dem Ende der Harddiscount-Ära werden Aldi, Lidl & Co. den Markt weiterhin dominieren, glauben die Experten: „Deutschland ist eine Nation von Schnäppchenjägern.“ Weiteres Wachstum könnten die Discounter nur durch die Entwicklung der Sortimente erzielen. Gerade hier punktet Lidl in der Mercer-Studie.

Kaufland Zwischen den Starken Discountern und den Supermärkten, denen Mercer eine Renaissance voraussagt, sehen die Analysten die SB-Warenhäuser zunehmend unter Handlungsdruck. Die Lidl-Schwester Kaufland dient in der Untersuchung allerdings als Beispiel dafür, „dass dieser Vertriebskanal auch in Deutschland funktionieren kann“. Wie Globus müsse sich auch Kaufland nicht vor den Discountern fürchten. Die Neckarsulmer profitierten dabei von ihrem „sehr guten Preisimage“. Hinzu komme die Übersichtlichkeit von Filialen und Sortiment, die ein schnelles, effizientes Einkaufen erlaubt.

Edeka Dem Supermarkt wurde noch vor zwei Jahren keine Überlebenschance mehr gegeben. Bei einzelnen Betreibern herrsche jetzt wieder Aufbruchstimmung. „Vor allem Edeka und Rewe besinnen sich auf ihren Heimatmarkt und entwickeln das Angebot weiter.“ Bei der Kundenzzufriedenheit habe Edeka damit eine deutliche Verbesserung erreicht. Allerdings habe Edeka aus Kundensicht beim Preis und vor allem bei der Sortimentsauswahl noch „großen Nachholbedarf“, heißt es in der Studie.

Info Die Mercer Studie basiert auf einer bundesweiten -Befragung von 2000 Konsumenten. Im Internet: www.mercermc.de

Quelle Heilbronner Stimme von Manfred Stockburger vom 28. November 2006 www.stimme.de

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