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Über 700 Millionen Ampullen verkauft

     
 
 

28.12.06


 

Ein Unternehmen, das von Rekord zu Rekord eilt: Die zur Gerresheimer Gruppe gehörende Fritz GmbH aus Bettingen hat auch in diesem Jahr ihre selbst gesteckten Ziele souverän erreicht. Das Wertheimer Unternehmen beliefert deutsche und europäische Pharmahersteller mit hochwertigen Glasampullen.

Wie es beim Unternehmen heißt, stiegen Umsatz und Absatz zum sechsten Mal in Folge auf neue Höchststände. Die Auftragslage ist laut Geschäftsführer Eric Schmidhäuser "so gut, dass wir für das vor uns liegende Geschäftsjahr weiteres Wachstum erwarten." Davon profitiert auch die Belegschaft: Die Zahl der Mitarbeiter steigt. Zum Jahreswechsel überreichte Schmidhäuser eine Spende an die Aktion Regenbogen für krebskranke Kinder.

Das Wertheimer Unternehmen, das namhafte deutsche und europäische Pharmahersteller mit hochwertigen Glasampullen bedient, wachse seit Jahren deutlich schneller als der Gesamtmarkt, so die Verantwortlichen. Inzwischen ist die Fritz GmbH bei einem Absatz von mehr als 700 Millionen Ampullen angekommen und ein Ende dieser Erfolgsgeschichte sei nicht in Sicht. "Wir tun alles, dass dies so bleibt", bekräftigte Schmidhäuser. Dazu gehöre auch die ständige Suche nach erfahrenen und motivierten Mitarbeitern, vor allem auf dem Gebiet der Glasverarbeitung. Im abgelaufenen Geschäftsjahr, das von Dezember 2005 bis November 2006 reicht, wurden acht neue Mitarbeiter eingestellt.

Perfekte Konstruktion und Fertigung von Ampullen, die Bereitschaft, ständig in zukunftsweisende neue Technologien zu investieren, und das große Engagement der Mitarbeiter seien die Erfolgsgeheimnisse der Glasschmiede in Bettingen, heißt es im Pressebericht weiter. Bei der Herstellung von Ampullen gehe es um höchste Präzision. Automatisierung und Kontrollkameras, die die laufende Produktion beobachten und gegebenenfalls an die optimalen Werte anpassen, seien daher unerlässlich und haben dazu beigetragen, dass die Fritz GmbH heute Technologie- und Marktführer bei Glasampullen sei.

"Wir sind die Messlatte für alle anderen, die sich in diesem Geschäft betätigen. Und wir heben mit unseren Erfolgen die Messlatte ständig höher", erklärte Schmidhäuser voll Stolz. So sei die Fritz GmbH als erste Ampullenfirma weltweit nach ISO 15378 zertifiziert worden. Im Rahmen des Gerresheimer Management Systems, das jedes Werk im Konzern und sämtliche Prozesse immer wieder kritisch durchleuchte, habe Fritz unter mehr als 20 allesamt renommierten Unternehmen in Europa, Amerika und Asien in diesem Jahr am besten abgeschnitten. So sei die GmbH nicht ohne Grund das Ampullen-Kompetenz-Center innerhalb der Gerresheimer Gruppe.

Ein weiterer Erfolgsfaktor sei, dass Mitarbeiter und Management in Qualitätszirkeln immer wieder an der Verbesserung von Abläufen und Arbeitsprozessen feilen. Die Arbeitssicherheit nehme einen ebenso hohen Stellenwert ein. "Wir haben innerhalb der Gerresheimer Gruppe das beste Ergebnis erzielt und sind nunmehr über 500 Arbeitstage unfallfrei", stellte Schmidhäuser erfreut fest.

Dass die Mitarbeiter bei der Fritz GmbH gut aufgehoben sind, zeigt sich auch an der langen Betriebszugehörigkeit vieler Beschäftigter. Bei der Weihnachtsfeier wurden nun zehn Arbeitnehmer geehrt. Auf eine 30-jährige Betriebszugehörigkeit blicken Berthold Ditl (Maschinenbedienung), Emmi Kachel (Verpackung) und Rudolf Pleninger (Leiter Instandhaltung). In den Ruhestand verabschiedet wurde Johanna Buhl.

"Das große Engagement aller Mitarbeiter und die anhaltende Dynamik in der Umsetzung neuer Ideen zur Weiterentwicklung des Unternehmens sind die Basis für unseren anhaltenden Erfolg. Deshalb ist es beinahe selbstverständlich, jedes Jahr beim Jahresrückblick über neue Highlights zu berichten. Daraus ergeben sich auch Chancen für die Mitarbeiter", fasste Schmidhäuser den Erfolg der Fritz GmbH zusammen.

Der Geschäftsführer überreichte gemeinsam mit dem Betriebsratsvorsitzenden Karl Betzel an Brigitte Gläser von der Aktion Regenbogen einen Spendenscheck über 1000 Euro. Das Geld kommt soll krebskranken Kindern zugute kommen.

Das Unternehmen wird Anfang 2007 im Jahr seines 50-jährigen Bestehens im Zuge einer konzernweiten Umfirmierung in "Gerresheimer Wertheim GmbH" umbenannt. "Eine Maßnahme, die dazu beitragen soll, den Markennamen Gerresheimer weltweit zu stärken.", so Burkhard Lingenberg, Direktor Marketing und Kommunikation der Gerresheimer Gruppe.


Quelle Fränkische Nachrichten - 27.12.2006  www.fnweb.de

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