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Hochschuloffensive der Region Heilbronn-Franken

     
 
 

4.1.07


 

Bereits seit vielen Jahren pflegt die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF) bundesweit einen engen Kontakt zu zahlreichen Hochschulen. Weil die regionalen Unternehmen einen Fachkräftemangel beklagen, wird sich die WHF im kommenden Jahr noch stärker um qualifizierte Absolventen bemühen als bisher. Exkursionen und Präsentationen sollen für die Region begeistern.

Der demografische Wandel geht auch an der Region Heilbronn-Franken nicht spurlos vorbei. Und so ist eines der größten Probleme der regionalen Unternehmen, hoch qualifizierte Fachkräfte zu finden. Dabei haben die weltweit führenden Unternehmen der Region Heilbronn-Franken längst nicht mehr nur den regionalen Arbeitsmarkt im Visier. Bundesweit werden Stellenanzeigen annonciert und man präsentiert sich auf Absolventenmessen an Hochschulen. „Der Wettbewerb der Regionen und Kommunen um Unternehmensansiedlungen geht heute nicht mehr nur um die Lage und den Preis. Längst ist das Human Capital zu einem der wichtigsten Standortfaktoren geworden“, betont Steffen Schoch, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF) der die Region und ihre Angebote ebenfalls bundesweit an Hochschulen präsentiert um vor allem junge und gut ausgebildete Arbeitskräfte für eine Tätigkeit in der Region Heilbronn-Franken zu begeistern.

Ab Januar startet die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF) wieder mit einer Offensive an zahlreichen Hochschulen. Bereits am 12. Januar wird eine Gruppe junger Ingenieurstudenten der FH Ansbach (Studienschwerpunkt "Produktionsmanagement und Logistik") Audi und das GiF in Bad Friedrichshall besuchen. Studenten der FH Coburg (Fakultät Elektrotechnik und Informatik) sind vom 12.-14. Februar zu Gast in der Region und besuchen Firmen wie Bechtle, Schunk, das Kraftwerk der EnBW und das Bildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer Heilbronn-Franken in den Böllinger Höfen. Sie interessieren sich besonders für Energiethemen. Bereits ein Woche später machen Studenten der FH Gießen-Friedberg (Fachgebiet Verbrennungsmotoren, Tribologie, Automobiltechnik) eine „Tour de Raison“ bei Audi, Getrag und  Mahle. „Unser Ziel ist es zu zeigen, dass hier bei uns in der Region eine hohe Dichte von international erfolgreich tätigen Unternehmen zu Hause ist“, betont Steffen Schoch, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF). Ihn ärgert es immer wieder, dass viele Absolventen nur Hamburg, Berlin, München auf ihrer Wunschliste stehen haben und gar nicht auf die Idee kommen, sich in anderen starken Regionen umzusehen.

Deshalb ist Schoch auch vor Ort an den Hochschulen, um dort gemeinsam mit Unternehmen auf interessante Jobs aufmerksam zu machen. Seit Jahren steht deshalb die FH Eberswalde, die FH Stralsund und die BA Berlin auf der „Reiseliste“ des Wirtschaftsförderers. Dort bestreitet Schoch teilweise ganze Seminartage zum Thema „Regionalmanagement“ oder präsentiert – wie an der FH Albstadt-Sigmaringen mit dem Verpackungsmaschinenspezialisten Optima – die Region gemeinsam mit Unternehmen. „Wenn ein junger Mensch Regionalmanagement studiert, dann soll er während seines Studiums auch etwas von unserer Region gehört haben“, sagt Schoch.

Hier die in der ersten Hälfte 2007 geplanten Hochschulaktivitäten:

12. Januar  FH Ansbach (Exkursion)
12.-14. Febr. FH Coburg (Exkursion)
21./22.02.   FH Gießen-Friedberg (Exkursion)
8. März      BA Berlin (Präsentation)
13.-15. März     FH Frankfurt/Uni München (Exk.)
März FH Albstadt-Sigmaringen (Präsent.)
26. April  FH Stralsund (Präsentation)
31. Mai    FH Eberswalde (Präsentation)
4.-7. Juni   FH Eberswalde (Exkursion)

Kritisch sieht Schoch, dass sich auf die Initiative der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF) zahlreiche Studenten um Praktikaplätze und Jobs bemühen. Immer wieder bekäme er aber die Rückmeldung, dass die Unternehmen weder Eingangsbestätigungen der Bewerbungen schicken würden oder teilsweise sogar die Bewerbungen ohne Kommentar einbehalten und nicht mehr zurück senden. „Das ist kein Vorgehen, denn gerade das macht das Image der Region und seiner Unternehmen aus“, sagt Schoch energisch. „Wer Fachkräfte sucht, muss diese anständig behandeln und pflegen!“

Unterstützt werden die Hochschulaktivitäten durch die regionale Jobbörse www.regiojobs24.de. Aktuell sind wieder rund 350 offene Akademikerjobs darin abgebildet. Auch rund 60 Stellen für Praktikanten und Diplomanden hat die WHF bei den Unternehmen der Region ausfindig gemacht.

Weitere Informationen bei Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH, Weipertstr. 8-10, 74076 Heilbronn, Telefon: 07131-7669-860, Fax: 07131-7669-869, info@heilbronn-franken.com, www.heilbronn-franken.com

 
         
         
 
Ich lebe und arbeite gern
in Heilbronn-Franken...
Heilbronn-Franken ist die bedeutendste Rotweinregion Deutschlands und die größte Weinbauregion in Württemberg.
Die in der Region vertretenen Anbaugebieten Baden, Württemberg und Franken arbeiten in der "Südschiene" als starke weinbaupolitische Kraft in Deutschland beispielhaft und erfolgreich zusammen. Der Wein trägt als Markenzeichen unseres Landes zum guten Image der Region bei. Er vermittelt in Verbindung mit der Landschaft und ihrer Kultur ein besonders positives Lebensgefühl. Wo Wein angebaut wird, da lebt man gerne.
Hermann Hohl, Präsident des Weinbauverbandes Württemberg
Weinbauverband
  Württemberg
"Ein funktionierendes Bankwesen ist elementare Grundlage für eine aufstrebende Wirtschaftsregion.
Die Banken und Sparkassen der Region Heilbronn-Franken bieten diese Basis. Die Bankstellendichte liegt über den Vergleichswerten des Landes und des Bundes. Dies ist ein Indiz dafür, dass die Banken in diesem Wirtschaftsraum ein interesantes Potenzial sehen – gleichzeitig spricht dies für einen ausgeprägten Wettbewerb."
Hans Hambücher, Vorsitzender des Vorstands der Kreissparkasse Heilbronn
Kreissparkasse Heilbronn