Alleine zählten sie schon zu den Größten der Region - nun arbeiten sie in einer Gruppe zusammen: Die Heilbronner Rechtanwaltskanzlei Pfefferle, Koch, Helberg & Partner bündelt ihre Kräfte mit der Bad Friedrichshaller Steuerberaterkanzlei Schön, Frey & Partner.
Das gaben die beiden Partner jetzt bekannt. Zu Jahresbeginn haben sie die Schön-Pfefferle-Gruppe ins Leben gerufen, zu der auch die WPU Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gehört.
„Wir füllen damit ein Vakuum in der Region“, sagt Martin Schlaich, Sprecher der Heilbronner Anwaltskanzlei. Mit 105 Mitarbeitern und 26 Rechtsanwälten an den Standorten Heilbronn, Dresden und Erfurt ist sie die zahlenmäßig größte Sozietät der Region. Elf Partner sind in ihr zusammengeschlossen - unter ihnen fristete Mitbegründer Klaus-Peter Pfefferle als Steuerberater bislang aber eher eine Nebenrolle. „Wir haben festgestellt, dass Steuerrecht und Wirtschaftsrecht immer mehr ineinander übergehen und das eine nicht ohne das andere richtig zu bearbeiten ist“, erläutert Schlaich. Seit Ende 2005 bestehen Kontakte zu Klaus Schön und seiner 30 Mitarbeiter starken Steuerberatungskanzlei mit den Standorten Bad Friedrichshall und Leingarten. Ein Jahr wurde die Kooperation im Stillen erprobt - mit guten Erfahrungen: „Wir harmonieren miteinander“, berichtet Schön. So fiel die Gründung der Schön-Pfefferle-Gruppe leicht.
Organisatorisch bedeutet sie zunächst einige Änderungen: Klaus-Peter Pfefferle wechselt nun mit zwei Wirtschaftsanwälten nach Bad Friedrichshall. Die Steuerberatungsgesellschaften der beiden Kanzleien fusionieren zur Schön, Frey, Pfefferle & Partner Steuerberatung. Die bisherige Schweizer, Schön, Frey & Partner Steuerberatungsgesellschaft bleibt in Leingarten, wird aber in den nächsten Monaten in dieser neuen Gesellschaft aufgehen. Die WPU Wirtschaftsprüfung verlagert ihren Schwerpunkt hingegen nun nach Heilbronn
„Wir wollen mehr als eine Kooperation sein - wir arbeiten partnerschaftlich zusammen, allerdings ohne eine gemeinsame Gesellschaft zu bilden“, erläutert Martin Schlaich. „Wir versprechen uns davon deutlich mehr Schlagkraft“, ergänzt Klaus Schön.
Quelle Heilbronner Stimme vom 9. Januar 2007 von Heiko Fritze www.stimme.de
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