Übersicht

 
 
 

Weiter auf Wachstumskurs

     
 
 

26.1.07


 

Heilbronn-Franken ist eine der dynamischsten Regionen des Landes. Dies belegt eindrucksvoll ein Wirtschaftsranking der Regionen Baden-Württembergs, das die IHK Heilbronn-Franken jetzt unter dem Titel „Heilbronn-Franken im Spiegel der Regionen“ in inzwischen dritter aktualisierter Auflage vorgelegt hat.

Der „Spiegel der Regionen“ enthält wesentliche Kennzahlen von der Bevölkerung über die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten bis hin zur Bruttowertschöpfung und zum Verarbeitenden Gewerbe. Dabei werden sowohl jeweils Entwicklung als auch der aktuelle Stand in Schaubildern dokumentiert. „Auf einen Blick wird so deutlich, wo Heilbronn-Franken im Vergleich zu anderen Wirtschaftsräumen Baden-Württembergs steht und welche Dynamik die Region seit ihrem Bestehen genommen hat“, erläutert Dr. Helmut Kessler, stv. IHK-Hauptgeschäftsführer und Entwick­ler des stark nachgefragten Regionenspiegels das Konzept.

Die Daten zeigen eindrucksvoll: Bei vielen der ausgewählten wirtschaftlich relevanten Kennzahlen liegt die Region Heilbronn-Franken in ihrer Entwicklung deutlich über dem Landesdurchschnitt. Oft ist sie gar "Klassenbeste" unter den zwölf Regionen des Landes.

Heilbronn-Franken an der Spitze bei Bevölkerungs- und Beschäftigtenentwicklung

So verzeichnet Heilbronn-Franken bei der Bevölkerungsent­wicklung von 1973 bis 2005 mit einem Plus von 23,6 Prozent unter allen Regionen Baden-Württembergs den höchsten Zuwachs. Landesweit waren es im gleichen Zeitraum 16,2 Prozent. Auch bei der Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hält die Region die Pole-Position. Der Zuwachs ist zwischen 1974 und 2005 mit 33,1 Prozent 3-mal so hoch wie der Landesdurchschnitt von 9,5 Prozent.

Rasante Exportentwicklung

Ebenfalls die Nase vorn hat die Region bei Umsatz-, Export-, Beschäftigten- sowie Betriebszahlenentwicklung im Verarbeitenden Gewerbe. So stieg der Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe von 1973 bis 2005 um satte 622,3 Prozent (Landesdurchschnitt 350,8 Prozent). Mit einem Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe von 25.831 Mio. Euro in 2005 liegt Heilbronn-Franken nach den Regionen Stuttgart und Karlsruhe auf einem soliden dritten Rang. Mit einer Steigerung von 1.400,8 Prozent des Exports im Verarbeitenden Gewerbe von 1973 bis 2005 belegt die Region im Langzeitvergleich einen satten ersten Platz - der Landesdurchschnitt fällt mit 855,9 Prozent deutlich geringer aus.

Deutlicher Beschäftigtenzuwachs

Als einzige Region des Landes konnte Heilbronn-Franken im Betrachtungszeitraum bei den Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe deutlich zulegen. Zwischen 1973 und 2005 stieg ihre Anzahl um 12 Prozent. Im Landesdurchschnitt ist hingegen fast jeder vierte industrielle Arbeitsplatz weggefallen.

Gefragt nach Gründen dieser eindrucksvollen Entwicklung Heilbronn-Frankens nennt IHK-Hauptgeschäftsführer Heinrich
Metzger die Vielzahl hier beheimateter vorwiegend mittelständischer Unternehmen der verschiedensten Branchen und Wirtschaftszweige: „Mit ihrer großen Flexibilität und einem überdurchschnittlichen Innovationspotenzial sind sie die Motoren unserer erstaunlichen wirtschaftlichen Dynamik.“

Die Publikation "Heilbronn-Franken im Spiegel der Regionen" kann auf der Homepage der IHK Heilbronn-Franken, Rubrik Konjunktur/Statistik, kostenfrei als pdf-Dokument abgerufen werden. Dort sind ebenfalls die jeweils neuesten Zahlen zur wirtschaftlichen Entwicklung in der Region verfügbar.

Statistik und Strukturdaten in der Region
Heilbronn-Franken
 
         
         
 

Heilbronn-Franken...

„Die Region Heilbronn-Franken steht in Deutschland mit an der Spitze der Bundesliga für kleine

Wirtschaftswunder.“
Dr. Michael Rogowski, ehemaliger BDI-Präsident
Bundesverband der Deutschen Industrie

"Eine Stärke der Menschen in dieser Region ist ihr Wissen und Ihre Kompetenz. Beides versetzt sie in die Lage,

neue Technologien und Prozesse zu beherrschen und damit den Standort Heilbronn-Franken wirtschaftlich attraktiv und bekannt zu machen."
Jürgen Lunemann, ehem.
Werkleiter, AUDI AG, Neckarsulm
AUDI AG