Der 21. Hohenloher Kultursommer wird in diesem Jahr die reizvolle Landschaft Hohenlohe im Norden Baden-Württembergs mit 63 Konzerten bereichern. Sie finden an 38 verschiedenen Orten in den Landkreisen Hohenlohe, Schwäbisch Hall, Main-Tauber und Ansbach (Bayern) in Kirchen, Burgen und Schlössern statt. Eröffnet wird der Kultursommer am 2. Juni im Rittersaal des Schlosses Neuenstein. Die Pianistin Ragna Schirmer und das Orchester Momento Musicale spielen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Peter Tschaikowsky und Ludwig van Beethoven.
«Wir haben Anlass, zu feiern, denn das Kloster Schöntal, in dem diese Veranstaltungsreihe vor 21 Jahren begann, hat in diesem Jahr 850-jähriges Jubiläum. Und uns war von Anfang an daran gelegen, das Hohenloher Land bekannt zu machen. Wir freuen uns, dass das mit dem Kultursommer so gut gelingt», sagte Fürst Kraft zu Hohenlohe-Oehringen am Dienstag in Künzelsau. Er ist Vorsitzender der Kulturstiftung Hohenlohe, die den Kultursommer veranstaltet. Deshalb wird es am 2. September in Schöntal fünf Konzerte geben, in denen die Epochen der Klostergeschichte musikalisch dargestellt werden. Das Jubiläum wird auch Thema zweier Ausstellungen in Öhringen und Künzelsau sein, die sich mit den Beziehungen der Hohenloher Fürsten zu den Klöstern beschäftigen.
Zu einem Höhepunkt des Festivals hat sich das Musikfest auf Schloss Weikersheim (Main-Tauber-Kreis) entwickelt. Es soll am 8. Juli stattfinden. Im Mittelpunkt wird «Die Moldau» von Friedrich Smetana stehen, gespielt vom Kammerorchester des Nationaltheaters Prag, mit anschließendem Feuerwerk.
Eingebunden in den Kultursommer ist der 12. Internationale Wettbewerb für Violine. Vom 17. bis 27. August werden sich im Kloster Schöntal 65 Jugendliche aus vielen Ländern um die ausgesetzten Preise in einer Gesamthöhe von 22.000 Euro bewerben. «Wir möchten begabten jungen Menschen damit eine Chance geben und ihnen durch die Preisträgerkonzerte Auftritte ermöglichen», erläutert der Stiftungsvorsitzende.
Der Hohenloher Kultursommer hat einen Etat von 490.000 Euro, der Zuschuss des Landes beträgt 17.000 Euro. 50 Prozent der Ausgaben sollen eingespielt werden. Den Rest finanzieren Sponsoren, die Landkreise und die Kulturstiftung.
Quelle: dpa/lsw
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