Die HUBER-Unternehmensgruppe fertigt in sieben metallverarbeitenden Werken in Deutschland, Österreich und Ungarn Qualitätsverpackungen für die vielfältigsten Einsatzzwecke: Mit über 170 Millionen EURO Umsatz im Jahre 2005 ist das Familienunternehmen HUBER VERPACKUNGEN ein führender Spezialist für Weißblechverpackungen.
Die Restrukturierungsphase ist abgeschlossen“, sagt Huber-Geschäftsführer Rainer Opferkuch. Unter dem Dach einer neuen Marke wollen die Öhringer jetzt das Unternehmen im Vorwärtsgang weiterentwickeln. Um die Internationalität des Hohenloher Traditionsunternehmens zu demonstrieren - Huber produziert auch in Österreich und in Ungarn - hat Opferkuch das Wort „Verpackungen“ aus dem Namen gestrichen. Jetzt firmiert das Unternehmen mit einem neuen Logo und als Huber Packaging Group. „Unsere Kunden werden immer internationaler“, begründet der Huber-Chef die Einführung englischer Begriffe.
Die größte Veränderung bringt der neue Name für das Schmuckdosengeschäft des Familienunternehmens: Zum Jahreswechsel haben die Öhringer ihre Braunschweiger Tochter BMG geschlossen und das Unternehmen an den Standort Landshut verlagert, wo die Hohenloher bisher unter dem Namen Klann bekannt waren. Beide Schmuckdosentöchter gehen jetzt gemeinsam als Huber Decorative an den Markt. Zugleich soll der Vertrieb ausgebaut werden. „Bisher waren die Rückmeldungen von unseren Kunden positiv“, freut sich Opferkuch. In Öhringen hat sich abgesehen von den englischsprachigen Bezeichnungen eher wenig geändert.
Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen einen Umsatz von rund 180 Millionen Euro erwirtschaftet. „Über alle Bereiche entspricht das einem Plus von sechs Prozent“, erklärt Opferkuch. Bereinigt um das aufgegebene Kunststoffgeschäft liege das Plus sogar bei zehn Prozent.
Am rasantesten hat sich das Geschäft mit dem Fünf-Liter-Partyfass entwickelt, das jetzt übrigens Party-Keg heißt. 2006 machten die Öhringer 22 Prozent ihres Umsatzes mit diesem Geschäftsbereich. 2005 hatte der Anteil noch bei 15 Prozent gelegen. Der Weltmarktanteil der Öhringer liegt bei 70 Prozent. Das Öhringer Werk II, wo die 5-Liter-Fässer hergestellt werden, stand entsprechend im Mittelpunkt des Investitionsprogramms: 31 Millionen Euro hat das Unternehmen vergangenes Jahr in Anbauten und Maschinen gesteckt.
Für das neue Geschäftsjahr bietet die positive Konjunkturentwicklung ein „günstiges Umfeld“ für Huber. „Wir sind zuversichtlich, dass wir in allen Geschäftsbereichen profitabel wachsen und die Geschäfte zügig ausbauen können.“ Eine Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland sei aber nicht geplant.
Mittelfristig setzt Opferkuch verstärkt auf Auslandsmärkte. „Ob dies nur durch eine entsprechende Marktbearbeitung erfolgt oder auch mit neuen Produktionsstandorten, muss im Einzelfall entschieden werden.“ Ausflüge in andere Geschäftsfelder stehen aber nicht auf dem Programm. „Packaging ist unser Thema“, sagt Opferkuch. „Da sind wir zu Hause.“
Quelle Heilbronner Stimme vom 6. Februar 2007 von Manfred Stockburger www.stimme.de
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