In Kooperation mit der Deutsch-Italienischen Handelskammer (AHK) und dem mächtigen lombardischen Industrieverband ASSOLOMBARDA wird die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF) Ende Februar in Mailand ein Unternehmensmatching mit der Automobilzuliefererindustrie durchführen. Ziel ist es, deutschen Unternehmen den italienischen Markteintritt zu erleichtern und italienische Firmen für ein Engagement in der Region Heilbronn-Franken zu begeistern.
Wirtschaftlich gehört Italien zu den acht bedeutendsten Ländern der Welt. Gemessen am Bruttosozialprodukt hat Italien inzwischen Großbritannien und Nordirland überholt. Auch das Land Baden-Württemberg arbeitet seit vielen Jahren im Rahmen der so genannten „4-Motoren-Kooperation“ mit der Lombardei, Katalonien (Spanien) und der Region Rhônes-Alpes (Frankreich) eng zusammen. Alle Regionen sind sehr stark geprägt durch die Automobilindustrie und den Maschinenbau und den damit verbunden Dienstleistungen. Sie haben eine starke Forschungslandschaft und können auf hoch qualifizierte Mitarbeiter zurückgreifen.
Über 40 Prozent des italienischen Bruttosozialprodukts wird im Norden Italiens, nahe der Städte Turin, Mailand, Verona und Bologna, erwirtschaftet. „Nach wie vor ist Italien einer der wichtigsten Märkte für deutsche Produkte“, weiß Steffen Schoch, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF). Deshalb sei es auch unverzichtbar auf diesem Markt präsent zu sein, betont der WHF-Geschäftsführer. Zusammen mit der Deutsch-Italienischen Handelskammer (AHK) hat er diese Veranstaltung konzipiert um Firmen der Region Heilbronn-Franken einen Marketeintritt in Italien zu erleichtern um dadurch letztlich heimische Arbeitsplätze zu sichern.
Mit Unterstützung des lombardischen Industrieverbandes ASSOLOMBARDA (vergleichbar mit dem BDI bzw. LVI in Deutschland) werden für Firmen der Region Heilbronn-Franken (mit dabei sind Arnold & Shinjo/Forchtenberg, Durst Maschinenbau/Pfaffenhofen, L+S Kunststofftechnologie/Wertheim-Bettingen) ganz konkrete Kooperations- und Vertriebspartner sowie Einkäufer und Endkunden identifiziert. Dott.ssa Lara Scholz, Leiterin der Abteilung International der AHK in Mailand weiß, dass aber nicht das Produkt allein über den Markterfolg entscheidet. Noch wichtiger sei die Wahl des richtigen Vertriebspartners bzw. die Definition einer auf das Unternehmen zugeschnittenen Markteintrittsstrategie. Diesen Service bietet die AHK in Mailand erfolgreich an und kann sich bereits auf Erfahrungen mit Unternehmen und Wirtschaftsförderern in Bayern, Hessen und Sachsen stützen.
Vor hoffentlich zahlreichen Vertretern der ASSOLOMBARDA-Mitglieder und der dort ansässigen Automobilzulieferer wird sich die Region am 28. Februar 2007 als ein „starker Automobil-Standort in Baden-Württemberg“ präsentieren. „Selbstverständlich wollen wir zeigen, dass die dynamische Region Heilbronn-Franken auch für die italienischen Unternehmen als Investitionsstandort in Frage kommt“, betont Steffen Schoch. Auch Baden-Württemberg International (BW-I) und der innovative Audi-Standort Neckarsulm werden sich vorstellen.
Kurzfristig an dieser Präsentation zur Mitreise interessierte Unternehmen können sich bis 21. Februar 2007 bei der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF) Telefon 07131 7669 860 melden.
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