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Zufriedene Distelhäuser

     
 
 

27.2.07

 

Die Distelhäuser Brauerei hat im vergangenen Jahr einen Jahresausstoß von 193 000 Hektolitern erreicht - 2004 waren es noch 210 000 Hektoliter - und damit einen Umsatz von circa 19 Millionen Euro erzielt. Dennoch sprechen die Brauer von einem „erfreulichen Absatz“.

Die Mitarbeiterzahl blieb mit 131 Angestellten und 14 Auszubildenden nahezu konstant. Der größte Absatzanteil entfällt mit 60 Prozent auf das Distelhäuser Pils. Das Vertriebsgebiet umfasst einen Radius von ungefähr 100 Kilometern in Baden-Württemberg, Bayern und Hessen. Insgesamt werden 14 Biersorten sowie Apfelschorle vertrieben.

Für die Brauerei war das Jahr durch zahlreiche Auszeichnungen geprägt. So erhielt das Unternehmen beim World Beer Cup drei Medaillen (zweimal Gold, einmal Silber), beim European Beer Star Award drei Auszeichnungen (einmal Gold, zweimal Silber) und von der DLG sieben Medaillen.

Schwerpunkt werde 2007 wieder das Kultur- und Eventmanagement rund um das Bier, erläutert Stefan Bauer, geschäftsführender Gesellschafter der Distelhäuser Brauerei. Das Veranstaltungszentrum in der „Alten Füllerei“ mit 15 Kulturveranstaltungen pro Jahr habe sich zu einem Besuchermagneten im Taubertal entwickelt, wo regional und überregional bekannte Kleinkünstler, Musiker und Kabarettisten auftreten.
Seit 1876 befindet sich die Brauerei im Familienbesitz. Stefan Bauer führt das Unternehmen in der fünften Generation. Doch die Mitarbeiter sind seit 50 Jahren an der Brauerei beteiligt. „Wir werden dieses Beteiligungsmodell weiterführen“, sagt Bauer.
Als Erfolg hat sich das Projekt „Bauer’s Brotzeit“ erwiesen. Mit Produkten von Wild aus heimischen Wäldern sowie Schwein, Rind und Geflügel wurden mittlerweile zwölf Arbeitsplätze geschaffen.

Quelle Heilbronner Stimme vom 27. Februar 2007 www.stimme.de

Brauereien in der Region Heilbronn-Franken
 
         
         
 

Heilbronn-Franken...

"Die Standortqualität und damit die Stärke unseres Landes beruht zum großen Teil darauf, dass

es gelungen ist, die ländlichen Regionen zu attraktiven und strukturell starken Lebens- und Arbeitsräumen zu entwickeln. Die dynamische Region Heilbronn-Franken ist das beste Beispiel dafür."
Günther H. Oettinger, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg
Baden-Württemberg
   
"Es tut gut, in eine Region zu kommen, in der es gut läuft. Heilbronn-Franken ist „Lokomotive“
und Beispiel für ganz Deutschland, was Wirtschaftskraft Bevölkerungszuwachs, Job-Center und Lehrstellen-Bilanz betrifft."
Wolfgang Clement, ehem. Bundeswirtschaftsminister
Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit