Beim Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ siegen drei Heilbronner Schülerinnen mit einer skurrilen Arbeit. Jetlag nach Interkontinentalflügen am Beispiel der argentinischen Waldschabe“ – so lautet ihr Thema.
Drei Heilbronner Schülerinnen sind unter den Preisträgern beim Regionalwettbewerb Jugend forscht, die sich gestern in der Künzelsauer Reinhold-Würth-Hochschule für den Landeswettbewerb in Stuttgart qualifiziert haben. Lisa Ganßer, Liane Zwetzich und Diana Zwetzich vom Heilbronner Mönchsee-Gymnasium überzeugten die Jury mit einer ebenso skurrilen wie wissenschaftlich sauber ausgeführten Forschungsarbeit zum Thema „Jetlag nach Interkontinentalflügen am Beispiel der argentinischen Waldschabe“. Mit ihrer Forschungsarbeit wurden die drei 19-Jährigen Regionalsieger im Fachbereich Biologie.
Die Sieger im Fachbereich Technik heißen Daniel Wolpert und Stefan Bender. Die Auszubildenden beim Mulfinger Motoren- und Ventilatorenhersteller EBM-Papst erfanden eine Schüttelbatterie für Fernbedienungen. Ihre Arbeit wurde umgehend zum Patent angemeldet.
Das zweite Siegerteam im Fach Technik stammt vom Ingelfinger Ventil-Hersteller Gemü. Alexander Schmitt (18), Tran Phong Nguyen (20) und Martin Model (19) erfanden eine per Funk ferngesteuerte Bremse für Bobby-Cars. Zum Patent angemeldet wurde ein Klapptritt für Einkaufswagen. Erfunden haben diese Einkaufshilfe für kleine Menschen Johannes Lang (19), Christof Röger (18) und Tobias Kappes (19) vom Künzelsauer Ventilatorenhersteller Ziehl-Abegg. Die Chemie-Sieger des Wettbewerbs Jugend forscht stammen von der Schwäbisch Haller Schenkensee-Realschule. Regionalsieger im Wettbewerb „Schüler experimentieren“ wurde der 14-jährige Gymnasiast Felix Müller aus Möckmühl. Er entwickelte eine Wasserdruckrakete. Sie flog vor den Augen der Jury auf das Dach der Würth-Hochschule.
Von der Heilbronner Uhlandschule stammt der Regionalsieger im Fach „Arbeitswelt“. Der neunjährige Johannes Häffner präsentierte eine mit dem Fuß bedienbare Computermaus.
Samstag, 3. März, hat die Öffentlichkeit von 9 bis 13 Uhr Gelegenheit, die Arbeiten in der Künzelsauer Würth-Hochschule anzusehen.
Quelle Heilbronner Stimme vom 3. März 2007 von Henry Doll www.stimme.de
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