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Mustang stoppt den Abwärtstrend beim Umsatz

     
 
 

6.3.07

 

Die Zeit des Umsatzminus bei Mustang ist vorbei: Im vergangenen Jahr hat das Künzelsauer Modeunternehmen einen Gesamtumsatz von 106,9 Millionen Euro erwirtschaftet - das sind drei Prozent mehr als im Jahr 2005.

Besonders stolz ist Inhaber Heiner Sefranek darauf, dass das Plus in einem weiterhin schwierigen Umfeld erzielt wurde: „Die massiven Marktveränderungen haben sich fortgesetzt.“

Der Künzelsauer Unternehmer sieht sich damit in seinem Kurs bestätigt, die Mustang-Gruppe komplett umzubauen. Wie berichtet sind die Hohenloher derzeit dabei, die letzte verbliebene eigene Fertigungsstätte in Ungarn zu schließen - auch in der Zentrale in Künzelsau sind mit dem Jahreswechsel nochmals knapp 50 Arbeitsplätze weggefallen. „Der Mustang ist nun so wendig, schnell und agil und seine Sinne sind so geschärft, dass er der Konkurrenzherde nicht nachlaufen muss“, sagt Sefranek, der das Unternehmen jetzt wieder in der Position des „Leithengstes“ sieht.

Logistik schließt Obwohl die Verlagerung der Gaisbacher Logistik-Aktivitäten durch die Dienstleister Meyer & Meyer jetzt zum Jahreswechsel 2007/08 erfolgen sollen und damit früher als bisher geplant, bekennt sich Sefranek ausdrücklich zum Standort Künzelsau, wo Mustang nach wie vor 300 Mitarbeiter beschäftigt. Die Logistik soll nach Osnabrück oder nach Essen verlagert werden, nachdem Mustang das Lagergebäude an Würth verkauft hatte. Mustang hatte die Logistik 2004 abgegeben.

Neue Läden Auf Expansionskurs ist das Unternehmen als Franchise-Geber: Mindestens 23 neue Mustang-Geschäfte, die von selbstständigen Händlern nach den Vorgaben der Künzelsauer betrieben werden, sollen im neuen Jahr eröffnet worden - jene in Wiesbaden, Paderborn, Berlin und Zwickau bereits in diesem Monat. Auch für das Jahr 2008 haben die Künzelsauer bereits erste Verträge geschlossen. Mustang profitiert dabei von der Vielzahl neuer Einkaufszentren, die in ganz Deutschland aus dem Boden gestampft werden.

Auch im Ausland entstehen neue Mustang-Geschäfte: Im laufenden Jahr werden neue Mustang-Geschäfte unter anderem in Polen, Ungarn und Russland, aber auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in China entstehen, wie das Unternehmen gestern erklärte. Die Gesamtzahl der Franchise-Geschäfte werde bis zum Jahresende etwa 180 betragen. Auch die Entwicklung der von Mustang bewirtschafteten Flächen in Kaufhäusern sei „absolut positiv“.

Quelle Heilbronner Stimme vom 2. März 2007 von Manfred Stockburger www.stimme.de

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