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Große Resonanz beim Start der neuen Veranstaltungsreihe "StandortDialog Heilbronn-Franken" in Lauda

     
 
 

19.3.07

 

Lauda-Königshofen. "Heilbronn-Franken - Ein starkes Stück Baden-Württemberg": Getreu diesem Slogan legte man nun einen starken Auftritt hin, als am Donnerstagnachmittag im i_Park Tauberfranken, dem Areal der früheren Kaserne, auf dem Ottenberg in Lauda erstmals der so betitelte "StandortDialog Heilbronn-Franken" gepflegt wurde. Zum Auftakt dieser von über 160 Gästen verfolgten neuen Veranstaltungsreihe, gemeinsam ausgerichtet von der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken, der Wirtschaftsförderung Main-Tauber, dem i_Park Tauberfranken und natürlich der Stadt Lauda-Königshofen in Kooperation mit den Fränkischen Nachrichten, hatte man hochkarätige Referenten aufgeboten (siehe dazu weiteren Artikel), die es sich zur Aufgabe machten, die Erwartungen an die kommunale und regionale Wirtschaftsförderung aus unternehmerischer Perspektive als auch innovative Wachstumsbereiche deutscher Firmen zu durchleuchten.

"Letztlich dient dieser Termin dazu, zum Erhalt der Dynamik der Region Heilbronn-Franken beizutragen", hob eingangs der Moderator, Landrat Reinhard Frank, hervor, schließlich verfolge der StandortDialog das Ziel, die dynamische Region auch weiterhin auf Wachstumskurs zu halten und den Austausch aktueller Standortinformationen zu erleichtern. Gleichzeitig sollten die Prozesse der Unternehmensansiedlung veranschaulicht werden, wobei die Rolle und das Zusammenspiel der regionalen Akteure vor Augen geführt würden, erklärte der Landrat, der sich über die große Resonanz bei dieser Veranstaltung erfreut zeigte. Frank, der die Repräsentanten aus den Kommunen, Verbänden und der Wirtschaft willkommen hieß, brachte es dann auf den Punkt: "Es geht einfach darum, die hiesige Region in den Fokus zu nehmen."

Bei Umrahmung durch das Blechbläser-Ensemble "Tauber-Brass" von der Schule für Musik und Tanz im Mittleren Taubertal unter der Leitung von Jochen Rothermel oblag die eigentliche Begrüßung dabei Bürgermeister Thomas Maertens, der diesen Austausch der verschiedensten Teilnehmer als eine wichtige Unterstützung für den i_Park Tauberfranken bezeichnete, der dadurch erstmals die regionale Bühne betrete. "Das Echo zu dieser Tagung hat uns überwältigt", freute sich das Stadtoberhaupt über die zahlreichen führenden Köpfe aus der regionalen und einheimischen Wirtschaft, ehe sich der Rathaus-Chef näher dem Ort des Geschehens zuwandte.

Aus diesem ehemaligen Versorgungsgebäude der Bundeswehr werde in kurzer Zeit ein attraktives Veranstaltungs- und Tagungszentrum mit einer guten Gastronomie entstehen, und zwar unter der Bezeichnung "Forum i_Park", so Maertens, der anmerkte, dass darüber hinaus auch ein kleines "Hotel garni" geplant sei. Schließlich wolle man auf diesem rund 20 Hektar großen Gelände der Wirtschaft nicht nur Räume bieten, sondern ein "Rundum-Sorglos-Angebot" für die Firmen, die sich hier voll und ganz auf ihre unternehmerischen Ziele konzentrieren könnten, so der Bürgermeister, der dann näher auf die mit "wirklich bezahlbaren Preisen" aufwartende Anlage einging und das bereits erfolgreich erprobte Konzept der Gesellschaft i_Park Tauberfranken ausführlich vorstellte (wir berichteten mehrmals).

Zu diesem Gemeinschaftswerk mehrerer Partner mit zusammen rund 13 500 Quadratmetern potenzieller Gewerbefläche erhalte man in einem ersten Schritt 1,5 Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Programm "Stadtumbau West", führte der Chef der Stadtverwaltung weiter aus, der an dieser Stelle die große Unterstützung für die Kommune würdigte, bevor er nach einem Blick zurück auf die "lähmenden Zustände" Anfang vergangenen Jahres die derzeit sprudelnde Gewerbesteuer in den Mittelpunkt rückte.

"Wir haben wohl dieses Areal zum idealsten Zeitpunkt erworben und profitieren nun von der positiven Stimmung in der Wirtschaft", betonte Thomas Maertens, der allerdings einen "langen Atem" einforderte, wenn man das ehrgeizige Ziel von 400 bis 500 Arbeitsplätzen im i_Park Tauberfranken erreichen wolle. Hierbei werde es besonders darauf ankommen, nicht nur dieses Gelände zu füllen, sondern "netto wirklich neue Arbeitsplätze zu schaffen", unterstrich der Bürgermeister, der die Hoffnung äußerte, durch das Areal auf dem Ottenberg auf jeden Fall dazu beizutragen, das dynamische Gebiet Heilbronn-Franken weiterhin auf Wachstumskurs zu halten, immerhin betrachte man dabei das Ganze auch mit einem guten Quäntchen Humor: "Die gesamte Region hat hervorragende Standorte, aber hier ist der Beste."

So genau festlegen wollte sich dann im Anschluss Minister Prof. Dr. Wolfgang Reinhart (MdL) nicht, der aber allemal weithin ersichtliche Strukturverbesserungen in diesem Raum erkannte. Man habe die Konversionen in Bad Mergentheim und Wertheim erfolgreich gemeistert, und man werde auch in Lauda-Königshofen, Tauberbischofsheim und Külsheim gute Lösungen finden, versicherte der Bevollmächtigte des Landes Baden-Württemberg beim Bund, der die "optimalen Standortfaktoren" herausstellte und die Region Franken als dynamisch und prosperierend bezeichnete.

Der dauerhafte Aufschwung in diesem Bereich sei unverkennbar, verdeutlichte der Minister, der dazu mit Zahlen wie den wenigsten Arbeitslosen aufwartete, ehe er nach einer guten Ausbildung die entsprechenden Rahmenbedingungen für den Mittelstand in das Blickfeld rückte. Die Innovation habe bereits viel gebracht, konstatierte Dr. Reinhart abschließend, bevor er noch für einen weiteren Abbau der Bürokratie plädierte.

Auf die Angebote der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken, der gemeinsamen Initiative der Industrie- und Handelskammer, der Stadt Heilbronn, der Landkreise Heilbronn, Hohenlohe, Main-Tauber und Schwäbisch Hall, des Regionalverbandes und der Handwerkskammer, ging daraufhin ausführlich Landrat Reinhard Frank ein, der bei diesem Verbund das Außenmarketing als wichtige Aufgabe nannte, um sich dann näher mit den einzelnen Schwerpunkten der Gesellschaft zu beschäftigen.

Der Chef der Kreisverwaltung, der die "Wachstumsregion Nummer eins in Baden-Württemberg" gut aufgestellt sah, rief abschließend dazu auf, die Kräfte zu bündeln und den "Pakt Zukunft" als Leuchtturm zu betrachten.
bix © Fränkische Nachrichten - 17.03.2007

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