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A6-Ausbau: Region geht nächsten Schritt

     
 
 

29.3.07

 

Jetzt unternimmt die IHK Heilbronn-Franken im Schulterschluss mit dem Stadt- und Landkreis Heilbronn sowie den Kreisen Hohenlohe und Schwäbisch Hall einen neuen Anlauf, um die Planung weiterer Streckenabschnitte der A 6 zwischen Weinsberg und Crailsheim vorzufinanzieren.

Denn: Nur geplante Verkehrsprojekte haben überhaupt eine Chance, umgesetzt zu werden, wenn der Bund mal wieder mehr Geld zur Verfügung hat. 2002 beschloss das regionale Bündnis, die Planung der Streckenabschnitte Weinsberg-Bretzfeld und Öhringen-Kupferzell vorzufinanzieren. Dies ist inzwischen passiert, knapp 260 000 Euro wurden ausgegeben.

Dadurch ist es auch gelungen, den 30 Kilometer langen Teilabschnitt vom Weinsberger Kreuz bis Kupferzell im Bundesverkehrswegeplan in den so genannten „vordringlichen Bedarf“ zu hieven - nach der Planung das wichtigste Kriterium, um beim Ausbau zum Zuge zu kommen. Den bisherigen Planungen ist es auch zu verdanken, dass die Standspuren ummarkiert wurden. Das Ergebnis: eine provisorische Dreispurigkeit, wie sie jetzt bis Mai auf einem weiteren Abschnitt zwischen Öhringen und Bretzfeld verwirklicht wird.

Auswahl

Die 33 Kilometer zwischen Kupferzell und Crailsheim haben im Bundesverkehrswegeplan den Status „weiterer Bedarf mit Planungsrecht“. Nun stehen drei Alternativen zur Wahl, wie die Vorfinanzierung der Planung weiterer Ausbaustrecken am besten gemanagt wird. Die Variante eins umfasst die Abschnitte Bretzfeld-Öhringen und Kupferzell-Ilshofen. Planungskosten: 492 592 Euro. Variante zwei berücksichtigt die Strecken Kupferzell-Ilshofen und Kirchberg-Crailsheim (452 592 Euro). Die IHK favorisiert Variante drei, weil diese „weitgehendste Vorplanung den Willen der Region zum Ausbau der A6 am deutlichsten zum Ausdruck bringt“. Neben Kupferzell-Ilshofen und Kirchberg-Crailsheim würde auch Bretzfeld-Öhringen berücksichtigt (662 592 Euro).

„Das Regierungspräsidium hat uns diese drei Varianten vorgestellt und bevorzugt die erste“, sagt IHK-Verkehrsexperte Stefan Heine. Das IHK-Präsidium schlägt der Vollversammlung am morgigen Donnerstag die dritte vor - was einer Finanzierungszusage von 332 000 Euro gleichkäme, verteilt auf die nächsten drei Jahre. Die andere Hälfte hätten, wie in der Vergangenheit, die Kreise zu zahlen.

Hohenlohe hat sich bereits entschieden. Der Kreistag gab grünes Licht für die Vorfinanzierung - ohne sich auf eine Alternative festzulegen. Dies sei Sache des Landes.

Quelle Heilbronner Stimme vom 29. März 2007 von Ralf Reichert www.stimme.de

Weitere Informationen unter

http://www.pro-ausbau-a6.de/
 
         
         
 
 

 
 
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