Der Frühling belebt den Arbeitsmarkt in der Region Heilbronn-Franken. Auf dem Ausbildungsstellenmarkt ist „Halbzeit“ und qualifizierte Fachkräfte finden in der Region jede Menge interessante Jobs.
Agentur für Arbeit Heilbronn –
Stadt- und Landkreis Heilbronn
Auch im März weniger Arbeitslose Quote jetzt bei 5,7 Prozent
Die Lage auf dem Arbeitsmarkt entwickelte sich auch im März in eine positive Richtung. „Der milde Winter und die Zahl der von den Unternehmen zur Besetzung gemeldeten Stellen unterstützen unsere Bemühungen um eine schnelle Integration aller Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt.“, meint Martin Diepgen, Vorsitzender Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Heilbronn. „Ich freue mich, dass es uns gelingt, immer mehr Unternehmen von der Qualität unserer Dienstleistung zu überzeugen.“
Ende des Monats waren bei der Heilbronner Agentur für Arbeit 13 484 Arbeitslose gemeldet, 316 weniger als im Februar. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Prozentpunkte. Sie lag jetzt bei 5,7 Prozent. Im März meldeten sich 2 792 Männer und Frauen neu oder erneut arbeitslos, gleichzeitig konnten aber auch 3 129 ihre Arbeitslosigkeit beenden.
Auf dem Ausbildungsmarkt ist nun „Halbzeit“. Bei der Berufsberatung der Heilbronner Agentur für Arbeit meldeten sich seit Oktober 2006, dem Beginn des Ausbildungsjahres, 2 304 Bewerber für eine Ausbildungsstelle. Im gleichen Zeitraum wurden von den Betrieben und Verwaltungen 2 205 Ausbildungsstellen gemeldet.
Nahezu ausgeglichen ist zurzeit das Verhältnis zwischen unversorgten Bewerbern und unbesetzten Ausbildungsstellen. „Trotzdem appelliere ich an die Betriebe, noch möglichst viele Ausbildungsstellen für die jungen Menschen zur Verfügung zu stellen und ihnen so eine Chance auf eine qualifizierte Ausbildung zu bieten.“, sagt Diepgen. „Gleichzeitig ist ein Auszubildender die aktive Altersvorsorge für jedes Unternehmen. Nur so kann dem Fachkräftemangel begegnet und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens gesichert werden.“
Agentur für Arbeit Tauberbischofsheim –
Main-Tauber-Kreis
Arbeitslosenquote um 0,2 % Prozentpunkte gesunken
Dank des milden Winters und der günstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist es zum Ende des ersten Quartals um den Arbeitsmarkt gut bestellt. Im März ging die Arbeitslosenquote im Bezirk der Tauberbischofsheimer Arbeitsagentur weiter um 0,2
Prozentpunkte auf nun 5,5 Prozent zurück. Zu Beginn des Jahres lag die Quote bezogen auf alle Erwerbspersonen noch bei 5,9 Prozent.
„Bemerkenswert ist, dass nun auch die Älteren über 50 Jahren und auch die Langzeitarbeitslosen von der günstigen Entwicklung profitieren. Noch lange kein Grund, sich zurückzulehnen, aber wir hoffen den anhaltenden konjunkturellen Rückenwind auch für
diesen Personenkreis nutzen zu können“, sagt Stefan Beil, Leiter der Tauberbischofsheimer Arbeitsagentur.
Im Agenturbezirk waren Ende März 7.988 Menschen arbeitslos, 323 weniger als noch im Februar. Im Vorjahresvergleich wird die Entspannung auf dem Arbeitsmarkt deutlich: Vor einem Jahr waren im Agenturbezirk 2.371 mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen. Im Main-Tauber-Kreis verbesserte sich die Quote um 0,3 Prozentpunkte auf nun 5,4 Prozent. Mit 3.795 bei der Agentur gemeldeten Arbeitlosen sind zum Stichtag 187 weniger als im
Februar gemeldet. Während sich die Bezirke Tauberbischofsheim und Bad Mergentheim der 5 Prozentmarke angenähert bzw. diese erreicht haben, liegt der Geschäftsstellenbezirk Wertheim mit 6,3 Prozent über dem Mittelwert.
Auf dem Stellenmarkt herrscht lebhafte Bewegung: Im März wurden der Agentur 680 Stellen neu gemeldet, 574 Stellenaufträge konnten im gleichen Zeitraum abgeschlossen werden. Der Stellenbestand hat sich im März um 110 auf 1.450 erhöht.
Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall –
Hohenlohekreis und Landkreis Schwäbisch Hall
Arbeitslosigkeit nimmt weiter ab
Die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Haller Arbeitsagentur (Landkreis Schwäbisch Hall und Hohenlohekreis) ist im März wieder zurückgegangen. Zum Stichtag waren 7056 Arbeitslose registriert. Im Vergleich zum März 2006 sind 2620 Menschen weniger arbeitslos.
Die Arbeitslosenquote, also der Anteil der Arbeitslosen an allen zivilen Erwerbspersonen, liegt bei 4,5 Prozent. Vor einem Jahr lag die Quote noch bei 6,2 Prozent. Landesweit liegt Schwäbisch Hall hinter Ravensburg (3,9) und Rottweil (4,4) an dritter Stelle und deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 5,4 Prozent.
Ein Blick auf die Zu- und Abgangsdaten zeigt die große Bewegung auf dem Arbeitsmarkt. 1666 Menschen haben sich neu arbeitslos gemeldet und 2006 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden.
Die Konjunktur brummt und das drückt sich in der Zahl der angebotenen Stellen aus. Der Bestand an Stellenangeboten hat im Vergleich zum März 2006 um knapp 30 Prozent zugenommen und liegt jetzt bei 3120. Im März haben Arbeitgeber 847 neue Stellenangebote aufgegeben.
Aufgrund gesetzlicher Änderungen zur Kurzarbeit liegen die Auswertungen dieser Zahlen für die Monate Januar bis März erst im Mai vor.
Bei der Berufsberatung der Haller Arbeitsagentur meldeten sich seit Oktober 2006, dem Beginn des Ausbildungsjahres, 2231 Bewerber für eine Ausbildungsstelle. Im gleichen Zeitraum kamen von den Betrieben und Verwaltungen 1961 Ausbildungsstellen. „Wir appellieren an alle Betriebe, zu prüfen, ob nicht noch mehr Ausbildungsplätze angeboten werden können“, so der Agenturleiter Elmar Zeller. Und weiter: „Es fehlt an Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt und Betriebe sollten die Chance nutzen, diese Fachkräfte selbst auszubilden.“ Auf dem Ausbildungsmarkt ist jetzt erst „Halbzeit“ und eine umfassende Beurteilung wird erst im Juni möglich sein.
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