| Der Erfolg des Verpackungsmaschinenbauers Optima lässt sich in Schwäbisch Hall an den Gebäuden ablesen: Für die Optima-Tochter Inova wird derzeit ein Erweiterungsbau hochgezogen, der den Bestand um zwei Drittel vergrößern soll.
Die Einweihung ist für Juni 2007 geplant, teilt die Optima mit. Die neugekaufte Tochter Klee in Marburg erweitert ebenfalls und für die Kugler GmbH wurde bereits eine neue Halle im Solpark gebaut.
Mehr als 100 neue Mitarbeiter wurden im vergangenen Jahr insgesamt in der Haller Optima-Gruppe begrüßt: Sie zählt nun 1100 Arbeitskräfte weltweit. 830 davon am Hauptsitz in Schwäbisch Hall.
Im vergangenen Jahr war der große Haller Verpackungsmaschinenbauer weiter auf Wachstumskurs. Der Umsatz wurde gegenüber dem Vorjahr um acht Prozent auf 130 Millionen Euro gesteigert. 80 Prozent des Umsatzes wird mit Geschäftsabschlüssen außerhalb Deutschlands erwirtschaftet. Daher ist Optima mit insgesamt sieben Auslandsniederlassung in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien vertreten.
Schon im Jahr 2005 wurden die Geschäftsbereiche der Optima-Gruppe neu sortiert. Es entstanden drei Linien: Pharmazie, Konsumgüter und die Nonwovens-Gruppe, die sich auf Verpackungsmaschinen für Papierhygiene-Produkte spezialisiert hat.
Die Pharma-Linie ist im vergangenen Jahr weiter gewachsen. Sie entwickelt Abfüll- und Verpackungsmaschinen im Bereich flüssiger und pulverförmiger Arzneimittel. Bereits 2005 wurde die Marburger Firma Klee - mit 100 Mitarbeitern - in die Gruppe integriert. Im vergangenen Jahr wurde in Schwäbisch Hall der Pharma-Bereich der Optima-Tochter Kugler in das Gebäude der Inova in den Solpark verlagert. So entstand eine enge Verbindung zwischen den Firmenteilen Kugler und Inova.
Die Zusammenführung der Kosmetikaktivitäten von SF Vision - dem Partner der Optima - und der Kugler GmbH wurde im Jahr 2006 beschlossen. Es entstand die so genannte Consumer Group der Optima. Dafür wurde SF Vision im Solpark erweitert. Es entstand eine Büro- und Geschäftsfläche von 3000 Quadratmetern. Rainer Feuchter und Hans Bühler sind Geschäftsführer der neuen Kugler GmbH. Feuchter bleibt aber weiterhin Geschäftsführer der SF Vision und Hans Bühler geschäftsführender Gesellschafter der Optima Gruppe.
Die Consumer-Einheit hat im Jahr 2006 eine Neuheit auf den Markt gebracht. Es handelt sich um eine Kombination aus einer Dosen- und Folienverpackung für den Lebensmittel Bereich sowie die kosmetische und chemische Industrie.
Die dritte Produktlinie der Optima heißt "Nonwovens". Dort entstehen unter anderem Maschinen zur Verpackung von Papierhygiene-Artikeln. Der Markt bewege sich nach Firmenangaben auf einem hohen Niveau, daher sei der Umsatzzuwachs in diesem Bereich nicht ganz so hoch. Die Produktion von Hygieneartikel für ältere Menschen erzeuge aber auch für die Verpackungsmaschinenbauer eine erhöhte Nachfrage.
Die Verantwortlichen bei Optima blicken zuversichtlich ins aktuelle Jahr. Denn weltweit bestehe gerade bei der Verpackung vieler Produkte ein hoher Rationalisierungsbedarf.
Europa und die USA sind die wichtigsten Märkte. Hinzu kommen China, Russland und Osteuropa. Auch in Indien sieht die Gruppe ein großes Wachstums-Potenzial. Um auch weiterhin vorn mit dabei zu sein, investiert die Optima zirka zehn Prozent des Umsatzes in Neuentwicklungen.
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