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Klenk AG plant Biomassewerk mit der EnBW

     
 
 

17.4.07

 

Das Oberroter Sägewerksunternehmen Klenk Holz AG und der Energiekonzern EnBW planen ein gemeinsames Projekt zur Erzeugung von Energie aus Biomasse.

Wo der Standort des Biomassekraftwerks sein soll, darüber wahren beide Unternehmen Schweigen - sie haben das Projekt beim Bundeskartellamt angemeldet. "Wir haben bereits zwei Biomassekraftwerke in Oberrot", berichtet Dr. Günter Hegemann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Klenk Holz AG. In diesen werden Holzabfälle, vorwiegend Rinde, verbrannt.

Mit der Abwärme wird Holz getrocknet und eine Turbine zur Stromgewinnung betrieben. Das geplante Biomassekraftwerk sei an jedem der Standorte der Klenk Holz AG denkbar. Das Unternehmen hat den Stammsitz in Oberrot (750 Mitarbeiter) und Niederlassungen in Baruth/Brandenburg (350 Mitarbeiter), Wolfeck/Oberschwaben (derzeit 110 - geplant ist die Verlagerung nach Leutkirch und die Aufstockung auf 350 Mitarbeiter) und in Volgelsheim/Elsass (140 Beschäftigte). Auch die EnBW hat Erfahrung mit Biomassekraftwerken, sie ist unter anderem in Pforzheim und Ulm an Anlagen beteiligt.

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