Das Unternehmen ebm-papst baut für einen zweistelligen Millionenbetrag ein neues Werk in Mulfingen-Hollenbach. Jetzt beginnen die Arbeiten für das neue Montagewerk. In einem Jahr sollen in dem Mulfinger Teilort auf einer Fläche von rund 13 000 Quadratmetern zirka 200 Arbeitsplätze entstehen.
"ebm-papst ist im abgelaufenen Geschäftsjahr in allen Bereichen gewachsen", erläutert der für die weltweit 16 Produktionsstandorte verantwortliche Geschäftsführer Thomas Wagner die Entscheidung des Unternehmens für den Neubau auf der Höhe in Hollenbach. Eine Erweiterung am jetzigen Standort im Ettetal in Mulfingen sei aufgrund der Hanglage des Werkes 3 entlang der Straße nach Zaisenhausen und der Anordnung der Laderampen für LKW nicht in Frage gekommen. Daher habe man beschlossen, das Werk an einem neuen Standort zu errichten.
"Wir haben uns ganz bewusst für den Standort Deutschland entschieden, weil wir davon überzeugt sind, dass dieser Standort auch langfristig Zukunft hat", erklärt dazu der Geschäftsführer Produktion. Für Hollenbach habe gesprochen, dass die neue Fabrik nur gut vier Kilometer von der Unternehmenszentrale in Mulfingen entfernt ist und dort langfristige Erweiterungsmöglichkeiten bestehen. Im Gewerbegebiet an der Amtstraße gegenüber der Firma Jako Sport hat sich ebm-papst schon vor längerer Zeit einen ausreichend großen Bauplatz gesichert.
In Hollenbach kann ebm-papst zukünftig auf einer Ebene produzieren. Wegen des großen Platzbedarfs und der neuen Fertigungseinrichtungen und -abläufe habe man sich entschieden, in Hollenbach die "großen" AC- und EC-Ventilatoren mit bis zu einem Meter Flügeldurchmesser herzustellen. Vor allem die energiesparenden EC-Motoren haben angesichts der weltweiten Notwendigkeit zur Energieeinsparung und zur Verringerung des Kohlendioxidausstoßes nach Überzeugung von ebm-papst sehr gute Zukunftsaussichten.
In einem Jahr soll der erste Bauabschnitt, geplant vom Architekturbüro Kraft in Schwäbisch Hall, bezugsfertig sein. Auf dem Gelände können dann rund 200 Mitarbeiter im Mehrschicht-Betrieb Motoren und Ventilatoren produzieren.
Quelle Fränkische Nachrichten vom 14. April 2007 von Reinhold Brütting www.fnweb.de
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