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Skai rennt „d-c-fix“ davon

     
 
 

30.4.07

 

Um satte 24 Prozent hat die Konrad Hornschuch AG ihr Geschäft mit Industriekunden gesteigert. 104,2 Millionen Euro setzten die Weißbacher im vergangenen Jahr mit ihren unter der Marke Skai zusammengefassten Industrie-Produkten um. Besonders gefragt gewesen seien erneut die Hornschuch-Produkte für die Automobilindustrie.

Einbruch bei d-c-fix

Dass der Konzernumsatz dennoch nur um 8,6 Prozent gestiegen ist, liegt am zweiten Standbein d-c-fix: Hier verbuchten die Weißbacher einen Umsatzeinbruch um fast 20 Prozent auf 39,4 Millionen Euro. Neben restrukturierungsbedingt eingeplanten Absatzverlusten haben die Hohenloher Folienhersteller im Endverbraucher zwei große Kunden verloren. Unter dem Strich habe sich der Umsatzverlust aber kaum ausgewirkt: Das Ergebnis des Geschäftsbereiches sei annähernd konstant geblieben. Der Konsolidierungskurs der Consumer-Sparte samt Neuorganisation und Kosteneinsparungen sei im vergangenen Jahr abgeschlossen worden.

Ähnliche Verschiebungen gab es auch bei der Exportrate: Beim Auslandsgeschäft legten die Hohenloher um 10,6 Prozent auf 106,6 Millionen Euro zu, im Inland steigerte das Unternehmen dem Umsatz um lediglich 0,9 Prozent auf 36,9 Millionen Euro. Die Exportquote liegt im Konzern damit jetzt bei 74,3 Prozent.

Trotz der weiter gestiegenen Rohstoffpreise hat das Unternehmen den Vorsteuergewinn um ein Drittel auf 11,8 Millionen Euro gesteigert.

Der Wachstumskurs hat sich auch im ersten Quartal des neuen Jahres fortgesetzt. Vorstandschef Rolf Gemmersdörfer kündigte deswegen „größere Investitionen“ am Standort Weißbach an: „Wir sind an der Grenze unserer Kapazität angelangt.“ Entsprechend werde das Unternehmen in den nächsten drei Jahren in Weißbach „beträchtliche Mittel“ in neue Fertigungslinien und in die Logistik investieren.

Als Basis für weiteres Wachstum will Gemmersdörfer die Innovationskraft des Unternehmens weiter stärken. Derzeit erwirtschaftet das Unternehmen 40 Prozent des Umsatzes mit Produkten, die in den letzten fünf Jahren auf den Markt gebracht wurden. Diese Quote möchte Gemmersdörfer weiter steigern.

Seit dem Ausstieg des Finanzinvestors Halder Anfang 2006 halten Gemmersdörfer und etwa 30 Führungskräfte die Mehrheit an dem Unternehmen. Außerdem sind die Frankfurter DZ-Bank und die Karlsruher L-Bank über Beteiligungsgesellschaften im Eignerkreis vertreten.

Quelle Heilbronner Stimme vom 27. April 2007 von Manfred Stockburger www.stimme.de

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