Das HIN Kolloquium ist eine Erweiterung des akademischen Angebots für Neckarsulm und die Region. Namhafte Referenten der Universitäten Karlsruhe und Stuttgart bringen Ihre wissenschaftlichen Ansätze auch dem Laien verständlich näher.
Veranstaltungsort
Audi Forum Neckarsulm, NSU-Straße 1, 74172 Neckarsulm
Die Vorträge finden jeweils um 18:00 Uhr statt.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Veranstaltungstermine und Themen
03. Mai 2007
Prof. Dr. Werner Rothengatter, Institut für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung (Universität Karlsruhe)

Transeuropäische Netze
Die Idee der Transeuropäischen Netze (TEN) wurde zu Beginn der neunziger Jahre geboren. Die europäische Integration verlangt funktionierende Infrastrukturen, vor allem für Kommunikation, Energie und Verkehr. Daher wurde der Aufbau der TEN in diesen Bereichen bereits 1992 in den Verträgen von Maastricht verankert. Kommission und Parlament legten im Jahr 1996 den ersten Entwurf vor, der im Jahr 2004 in einer Revision durch die sog. van Miert-Gruppe unterzogen wurde. Nach den Festlegungen dieser Gruppe gibt es für den Aufbau der TEN-Transport 30 vordringliche Korridore für Schiene, Straße, Wasserstraße, küstennahe Schifffahrt, Häfen, Flüghäfen, den kombinierten Verkehr und die Entwicklung der Telematik im Verkehr. Zum Beispiel gehört das Projekt Galileo zu den TEN, das den Aufbau eines satellitengestützten Navigationssystems parallel zum GPS-System vorsieht. Zurzeit gibt es eine starke politische Bewegung zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Logistik, die sich in der Vorbereitung eines Masterplans für Güterverkehr und Logistik in Deutschland und eines “Action Plan for Logistics” in der EU äußert.
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30. Mai 2007
Prof. Dr. Lothar Gaul, Institut für Angewandte und Experimentelle Mechanik (Universität Stuttgart)

Adaptive Strukturen
Der Vortrag vermittelt einen Überblick zur Dynamik Adaptiver Strukturen. Einer allgemeinen Beschreibung von Systemen mit Smart Materials schließen sich die folgenden Anwendungsfelder an: Semi-aktive und semi-passive Dämpfung, aktive Schwingungsregelung (AVC) und aktive Geräuschminderung (ASAK). Der Einsatz adaptiver Konzepte zur Schwingungsisolierung und für Strukturüberwachung (SHM) wird gezeigt.
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05. Juli 2007
Prof. Dr. Wolfgang Schlicht, Institut für Sportwissenschaft: Sportentwicklung und Sportmanagement (Universität Stuttgart)

Altern, Fitness, Wohlbefinden und körperliche Aktivität
Mit dem Altern sind biologisch determinierte Abbauprozesse verbunden. Diese beeinträchtigen die körperliche und geistige Funktionstüchtigkeit. Das Ausmaß der Funktionseinbußen variiert interindividuell, und es kann durch körperlich aktives Verhalten positiv beeinflusst werden. Der Vortrag wird folgende Fragen beantworten; Wie aktiv sind alternde Menschen (50+)? Was leistet körperliche Aktivität für das “erfolgreiche Altern”? Wie altert man “erfolgreich” und wie viel Aktivität ist dazu notwendig? Mit welchen methodischen Problemen sieht sich die Forschung konfrontiert?
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