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Arbeitsmarkt der Region im April

     
 
 

3.5.07

 

Die Konjunktur brummt und das drückt sich in der Zahl der angebotenen Stellen aus. Qualifizierte Fachkräfte finden in der Region jede Menge interessante Jobs.

Agentur für Arbeit Heilbronn –
Stadt- und Landkreis Heilbronn

Weniger Arbeitslose - Quote jetzt bei 5,6 Prozent

„Der Trend am Arbeitsmarkt hält an: Die Zahl der Arbeitslosen im Stadt- und Landkreis ist im April weiter gesunken. Von dem Aufschwung und dem guten Angebot an freien Arbeitsstellen, die meinen Mitarbeitern zur Besetzung gemeldet wurden, konnten viele Arbeitsuchende profitieren.“, so Martin Diepgen, Vorsitzender Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Heilbronn. „Der Markt gibt immer mehr auch den Menschen, die schon länger bei uns gemeldet sind, die Chance zum Wiedereinstieg.“

Ende des Monats waren bei der Heilbronner Agentur für Arbeit 13 132 Arbeitslose gemeldet, 352 weniger als im März. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte. Sie lag jetzt bei 5,6 Prozent. Im April meldeten sich 3 053 Männer und Frauen neu oder erneut arbeitslos, gleichzeitig beendeten aber auch 3 415 ihre Arbeitslosigkeit.

Folgende Personengruppen konnten besonders profitieren: Die Zahl der Langzeitarbeitslosen reduzierte sich im Vergleich zum April 2006 um ein gutes Viertel oder 1 601 Personen. Die der Jüngeren unter 25 Jahren sogar um 869 oder 42,3 %. Bei den Ausländern waren es jetzt im Vergleich zum Vorjahr 1 045 Betroffene weniger (- 22,9%). Auch die Zahl der Schwerbehinderten ging um 91 oder 11 % zurück.

Arbeitsmarktbericht im Bezirk der
Agentur für Arbeit Heilbronn .pdf

Agentur für Arbeit Tauberbischofsheim –
Main-Tauber-Kreis

Deutlicher Stellenzuwachs und Senkung der Arbeitslosenquote

„Der Aufschwung hat sich kräftig entwickelt und die Arbeitslosigkeit zu Beginn des zweiten Quartals in Folge deutlich sinken lassen. Seit Monaten hält die Bereitschaft der Betriebe an, Leute einzustellen und ihre Belegschaften aufzustocken. Das hinterlässt in unserer

Arbeitsmarktstatistik deutliche Spuren, wir haben die niedrigste Arbeitslosenquote seit Jahren“, zieht Stefan Beil seine Bilanz.

Die Entwicklung im April: 7.568 Männer und Frauen waren im Agenturbezirk arbeitslos gemeldet. Das waren 420 weniger als im März und 2.171 weniger als im April 2006. Seit Jahresbeginn sank der Bestand um 942 gemeldete Arbeitslose.

Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle Erwerbspersonen, sank damit innerhalb eines Monats um 0,3 Prozentpunkte auf 5,2 Prozent. Bereits in den ersten vier Monaten des Jahres ging damit die Quote um 0,7 Prozentpunkte deutlich und im Vergleich zu den Vorjahren auch stärker zurück.

1.493 Menschen meldeten sich im April neu oder erneut arbeitslos. Dem gegenüber konnten 1.915 ihre Arbeitslosigkeit beenden.

Von der Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt profitierten die beiden Landkreise prozentual gleich (-0,3). Während im Main-Tauber-Kreis die Bezirke Bad Mergentheim und Tauberbischofsheim mit diesem Rückgang der Arbeitslosigkeit die 5 Prozent-Marke unterschritten, liegen im Neckar-Odenwald-Kreis die Geschäftsstellen Buchen mit 5,4 % und Mosbach mit 5,1 Prozent noch darüber.

Auch auf der Nachfrageseite des Arbeitsmarktes brachte der April einen weiteren Stellenzuwachs, so dass am Ende des Monats den Bewerbern 1.520 Stellen zur Verfügung standen. 826 neue Stellen meldeten die Betriebe dem Arbeitgeber-Service zur Besetzung.

Die Möglichkeit zur Beendigung der Arbeitslosigkeit konnten alle Personengruppen für sich nutzen, wenn auch in unterschiedlichem Maße. Besonders für die Jüngeren unter 25 Jahren boten sich zunehmend Chancen einen Arbeitsplatz zu finden. Hierzu Stefan Beil:

„Die Lage auf dem Arbeitsmarkt verbessert sich zunehmend. Diese Perspektive wünsche ich mir auch für den Ausbildungsmarkt. Wir sind den Betrieben dankbar, die jungen Leuten eine Ausbildung ermöglichen. Unser Ziel ist, allen eine Ausbildungsplatz anbieten zu können, die eine betriebliche Berufsausbildung anstreben und dafür in Frage kommen. Dies ist uns derzeit noch nicht möglich. Wir bitten deshalb die Betriebe, der Agentur ihre Ausbildungsstellen zu melden“.

Arbeitsmarktbericht im Bezirk der
Agentur für Arbeit Tauberbischofsheim .pdf

Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall –
Hohenlohekreis und Landkreis Schwäbisch Hall

Arbeitslosigkeit weiter auf Talfahrt

Die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Haller Arbeitsagentur (Landkreis Schwäbisch Hall und Hohenlohekreis) ist im April wieder zurückgegangen. Zum Stichtag waren 6649 Arbeitslose registriert. Im Vergleich zum April 2006 sind 2634 Menschen weniger arbeitslos.

Die Arbeitslosenquote, also der Anteil der Arbeitslosen an allen zivilen Erwerbspersonen, liegt bei 4,3 Prozent. Vor einem Jahr lag die Quote noch bei 6 Prozent. Landes-weit liegt Schwäbisch Hall hinter Ravensburg (3,7) und Rottweil (4,2) an dritter Stelle und deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 5,2 Prozent.

Ein Blick auf die Zu- und Abgangsdaten zeigt die große Bewegung auf dem Arbeitsmarkt. 1653 Menschen haben sich neu arbeitslos gemeldet und 2053 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden.

Die Konjunktur brummt und das drückt sich in der Zahl der angebotenen Stellen aus. Der Bestand an Stellenangeboten hat im Vergleich zum April 2006 um knapp 35 Prozent zugenommen und liegt jetzt bei 3497. Im April haben Arbeitgeber 1343 neue Stellenangebote aufgegeben.

Arbeitsmarktbericht im Bezirk der
Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall .pdf

Weitere Informationen unter

Arbeitsmarktberichte für die Region Heilbronn-Franken

 
         
         
 
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