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Audi wird Nummer 1 werden

     
 
 

9.5.07

 

Der auch in der Region Heilbronn-Franken produzierende Autobauer Audi will bis 2015 die Nummer 1 sein. Aus Neckarsulm kommen die Premiummodelle und der Sportwagen R 8.

Audi-Chef Rupert Stadler will mittelfristig BMW und Mercedes-Benz überholen. „Bis zum Jahr 2015 wird Audi die Nummer 1 sein“, sagte Stadler am Mittwoch auf der Hauptversammlung der Audi AG in Neckarsulm. Gleichzeitig erhöhte er dabei die Absatzprognose. Lag diese für 2015 bei 1,4 Millionen Fahrzeugen, zeigte sich Stadler überzeugt, dann sogar 1,5 Millionen Autos ausliefern zu können.

2007 entwickelt sich der Absatz bislang positiv. Die VW-Tochter konnte im April ihre Auslieferungen weltweit um 9,2 Prozent auf 84 736 Fahrzeuge steigern. Auch im bislang wegen der Mehrwertsteuererhöhung rückläufigen deutschen Markt gab es mit 22 283 Autos im April ein Absatzplus von 2,8 Prozent. In den ersten vier Monaten des Jahres legte Audi beim Absatz damit um 9,4 Prozent auf 332 900 Autos zu. Stadler bekräftigte das Ziel, Ende 2008 die Millionengrenze beim Absatz erreichen zu wollen.

2006 hatte Audi bei Absatz, Umsatz und Ertrag Rekordzahlen erreicht, es war das elfte Rekordjahr in Folge, wie Stadler betonte. Der Absatz hatte um 9,2 Prozent auf 905 188 Autos zugelegt. Der Umsatz stieg um 17,1 Prozent auf 31,1 Milliarden Euro, das Vorsteuerergebnis kletterte um 48,5 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro.

Kleinaktionäre äußerten auf der Hauptversammlung die Befürchtung, dass Porsche als VW-Großaktionär immer mehr auf die erfolgreiche Audi-Produktpalette Einfluss nehmen könnte. Stadler verneinte dies und fügte an: „Wettbewerb belebt das Geschäft. Er kündigte zudem an, dass er die Doppelfunktion von Vorstandschef und Finanzvorstand nicht auf Dauer ausüben wolle.

Reine Formsache war die Wahl von VW-Konzernchef Martin Winterkorn in den Aufsichtsrat von Audi. Die Wahl war notwendig geworden, weil der frühere Audi-Chef Winterkorn Nachfolger von VW-Chef Bernd Pischetsrieder wurde. Der VW-Boss steht in der Regel dem Audi- Aufsichtsgremium vor. Volkswagen besitzt nach eigenen Angaben rund 99 Prozent der Aktien der börsennotierten Audi AG. Der Wert der Aktie war 2006 von 308 Euro auf 540 Euro am Jahresende gestiegen.  

Produktion von Audi R8 soll auf 6000 Wagen steigen

Audis neuer Sportwagen R8 erfreut sich nach Angaben des Ingolstädter Unternehmens bereits großer Beliebtheit. Die Wartezeit für die Kunden betrage derzeit ein Jahr, sagte ein Audi- Sprecher am Mittwoch. Der R8 wird seit wenigen Tagen ausgeliefert. Audi will in diesem Jahr in Neckarsulm noch 4000 Exemplare des Sportwagens bauen, 2008 soll dann die Produktion auf 6000 Fahrzeuge hochgefahren werden.

In die R8-Fertigung wurden 28 Millionen Euro investiert, beschäftigt werden 250 Mitarbeiter. Wegen der relativ kleinen Stückzahl wird der Sportwagen fast komplett in Handarbeit gefertigt, es gibt in der Produktion nur fünf Roboter. „75 Prozent sind manuelle Arbeitsschritte“, sagte der Sprecher. Viele Mitarbeiter aus der R8-Produktion kommen aus der Fertigung des Kleinwagens A2, der wegen Erfolglosigkeit eingestellt wurde. (lsw)

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"Eine Stärke der Menschen in dieser Region ist ihr Wissen und Ihre Kompetenz. Beides versetzt sie in die Lage,

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Jürgen Lunemann,
Werkleiter, AUDI AG, Neckarsulm
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