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31.5.07
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Die Konjunktur brummt und das drückt sich in der Zahl der angebotenen Stellen aus. Qualifizierte Fachkräfte finden in der Region jede Menge interessante Jobs.
Agentur für Arbeit Heilbronn –
Stadt- und Landkreis Heilbronn
Der Arbeitsmarkt im Mai 2007
Weiterer Rückgang der Arbeitslosigkeit Quote jetzt bei 5,4 %
„Die Situation am Arbeitsmarkt hat sich auch im Monat Mai positiv entwickelt.“, so Jörg Ruthardt, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Heilbronn. „Besonders erfreulich ist, dass die Zahl der Arbeitslosen erstmals seit fünf Jahren wieder weit unter 13 000 gesunken ist.“
Im Mai waren im Agenturbezirk Heilbronn 12 675 Arbeitslose gemeldet, 457 weniger als im April. Im Vergleich zum Vorjahr gab es 3 808 Arbeitlose weniger. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Prozentpunkte auf 5,4 Prozent bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen.
Im Laufe des Monats meldeten sich 2 679 Männer und Frauen neu oder erneut arbeitslos, 374 weniger als im Vormonat. Im gleichen Zeitraum konnten 3 124 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden.
Betriebe und Verwaltungen haben im Mai 922 neue Arbeitsplätze angeboten. Das waren 122 weniger als im April. So waren Mitte des Monats im Agenturbezirk Heilbronn 4 236 Stellenangebote registriert, 133 mehr als im April. Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Mai 2007 31.05.2007 Arbeitsmarktreport Bezirk der Agentur für Arbeit Heilbronn
Agentur für Arbeit Tauberbischofsheim –
Main-Tauber-Kreis
Arbeitsmarkt im Mai 2007
Aufschwung sorgt für Arbeitsplätze
Die Arbeitslosigkeit geht weiter kräftig zurück. Die Zahl der Arbeitslosen ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Tauberbischofsheim während eines Monats um 331 auf 7.237 gesunken. Dies sind 1.273 weniger Arbeitslose als noch zu Jahresbeginn. Die Arbeitslosenquote bezogen auf alle Erwerbspersonen liegt im Wonnemonat Mai nach einem weiteren Rückgang um 0,3 Prozentpunkte nun bei 4,9 %. Die 5 Prozent-Marke im Agenturschnitt konnte erstmals seit Juni 2001 wieder unterschritten werden.
„In den letzten Jahren haben viele Unternehmen durch Produktivitätssteigerungen ihre Belegschaften verkleinert. Das anziehende Geschäft kann mit den vorhandenen Kapazitäten oft nicht mehr bewältigt werden, so dass wieder verstärkt Leute eingestellt werden“, kommentiert Stefan Beil, Chef der Tauberbischofsheimer Arbeitsagentur die Entwicklung.
1.276 Menschen meldeten sich im Mai neu oder erneut arbeitslos. Dem gegenüber konnten 1.605 ihre Arbeitslosigkeit beenden.
Prozentual ging die Arbeitslosigkeit im Neckar-Odenwald-Kreis mit 0,4 Prozentpunkten stärker zurück als im Main-Tauber-Kreis (-0,2). Die beiden Landkreise lagen im Mai mit einer Quote von 4,9 Prozent auf dem gleichen Niveau. Im Main-Tauber-Kreis waren 3.472, im Neckar-Odenwald-Kreis noch 3.765 Menschen arbeitslos gemeldet.
Lebhaft zu ging es im Mai auch auf der Nachfrageseite des Arbeitsmarktes: 916 Stellen meldeten die Betriebe dem Arbeitgeber-Service, 755 Stellenaufträge konnten im gleichen Zeitraum abgeschlossen werden. Der Stellenbestand hat sich im Mai um 149 auf 1.669 erhöht.
Stefan Beil: „Auch von diesem Aufschwung profitiert am ehesten, wer gut qualifiziert ist. Geringqualifizierte haben nach wie vor mit Arbeitslosigkeit zu kämpfen, Fachkräfte sind gesucht. In vielen Betrieben ist den Personalverantwortlichen klar, dass der Wettbewerb um die besten Köpfe sich durch den demographischen Wandel verschärft. Zunehmend wird wieder auf Ausbildung gesetzt. Diese zeigt auch die Rekordbeteiligung mit 47 Ausstellern bei der diesjährigen IHK-Bildungsmesse vom 15. bis 16. Juni 2007 in Lauda-Königshofen. Ich hoffe, dieser Funke springt über und wir können den jungen Leuten ausreichend viele Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Mai 2007 Arbeitsmarktreport Bezirk der Agentur für Arbeit Tauberbischofsheim Ausbildungsstellen und –möglichkeiten bieten und damit unsere Jugendlichen in der Region halten.“
Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall –
Hohenlohekreis und Landkreis Schwäbisch Hall
Arbeitslosigkeit sinkt wie nie zuvor
Die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Haller Arbeitsagentur (Landkreis Schwäbisch Hall und Hohenlohekreis) ist im Mai wieder zurückgegangen.
Zum Stichtag waren 6167 Arbeitslose registriert. Im Vergleich zum Mai 2006 sind 2662 Menschen weniger arbeitslos. Damit ist die Arbeitslosigkeit drastisch um 30 Prozent innerhalb eines Jahres zurückgegangen. Die Arbeitslosenquote, also der Anteil der Arbeitslosen an allen zivilen Erwerbspersonen, liegt bei 3,9 Prozent. Vor einem Jahr lag die Quote noch bei 5,7 Prozent. Landesweit liegt Schwäbisch Hall hinter Ravensburg (3,4) zusammen mit Rottweil an zweiter Stelle und deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 5 Prozent.
Ein Blick auf die Zu- und Abgangsdaten zeigt die große Bewegung auf dem Arbeitsmarkt. 1383 Menschen haben sich neu arbeitslos gemeldet und 1843 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden.
Die Konjunktur brummt und das drückt sich in der Zahl der angebotenen Stellen aus. Der Bestand an Stellenangeboten hat im Vergleich zum Mai 2006 um knapp 34 Prozent zugenommen und liegt jetzt bei 3644. Im Mai haben Arbeitgeber 948 neue Stellenangebote aufgegeben.
Aufgrund gesetzlicher Änderungen zur Kurzarbeit liegen die Auswertungen dieser Zahlen jetzt nur für März vor. Im März wurden 370 Kurzarbeiter registriert – das sind knapp 6 Prozent weniger als im März 2006 Bei der Berufsberatung der Haller Arbeitsagentur meldeten sich seit Oktober 2006, dem Beginn des statistischen Ausbildungsjahres, 2637 Bewerber für eine Ausbildungsstelle. Im gleichen Zeitraum kamen von den Betrieben und Verwaltungen 2194 Ausbildungsstellenangebote. „Wir appellieren an alle Betriebe, zu prüfen, ob nicht noch mehr Ausbildungsplätze angeboten werden können“, so der Agenturleiter Elmar Zeller. Und weiter: „Es fehlt an Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt und Betriebe sollten die Chance nutzen, diese Fachkräfte selbst auszubilden.“
Der Arbeitsmarkt im Landkreis Schwä-bisch Hall
Im Landkreis Schwäbisch Hall wurden im Mai 4100 Arbeitslose gezählt. Das sind 1557 weniger als vor einem Jahr. 902 Menschen meldeten sich neu oder erneut arbeitslos und 1226 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden. Die Arbeitslosenquote liegt somit bei 4,1 Prozent, im Mai 2006 hatte sie noch 5,8 Prozent betragen.
Arbeitgeber haben 732 Stellen im Mai ge-meldet. Der Bestand an Stellenangeboten lag zum Stichtag bei 2732 und damit um knapp 64 Prozent über dem Bestand vom Mai 2006. Der Arbeitsmarkt im Hohenlohekreis Im Landkreis Hohenlohe wurden im Mai 2067 Arbeitslose gezählt. Das sind 1105 Menschen - also knapp 35 Prozent - weniger als vor einem Jahr. 481 Menschen meldeten sich neu oder erneut arbeitslos und 617 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden. Die Arbeitslosenquote liegt somit bei 3,5 Prozent, vor einem Jahr hatte sie noch 5,4 Prozent betragen. Arbeitgeber haben 216 Stellenangebote im Mai aufgegeben. Der Bestand an Stellenangeboten lag zum Stichtag bei 912.
Die Hartz IV Eckwerte
Seit Einführung des SGB II im Januar 2005 werden nicht mehr alle Arbeitslose von den Arbeitsagenturen betreut. Die Arbeitsagenturen und Landkreise haben so genannte ARGEn gegründet. Die ARGEn betreuen Arbeitslose, die Arbeitslosengeld II beziehen. Arbeitslosengeld II ist die Geldleistung, die die Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe seit Januar 2005 ersetzt.
Bei der ARGE SoziAL im Landkreis Schwäbisch Hall waren zum Stichtag 2456 Arbeitslose registriert. Die Arbeitsagentur betreute im Haller Landkreis dagegen nur 1644 Arbeitslose.
Von den 2067 Arbeitslosen im Hohenlohekreis wurden 990 von der ARGE im Hohenlohekreis betreut. Bei der Geschäftsstelle der Arbeitsagentur im Hohenlohekreis waren zum Stichtag im Mai 1077 Arbeitslose registriert.
Weitere Informationen unter
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