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„Preis der Besten“ für Crailsheimer Engelbrauerei

     
 
 

6.6.07

 

Wenn von den rund 1200 Brauereien Deutschlands 44 mit dem "Preis der Besten" in Gold ausgezeichnet werden, dann ist seit Jahren die Crailsheimer Engelbrauerei dabei. Die Privatbrauerei setzt auf Innovationsfreude, gute Handwerkskunst, überwiegend regionale Rohstoffe und Kundennähe.

Akten dokumentieren die Braustelle der heutigen Engelbrauerei erstmals im Jahr 1738. Auf diese Tradition ist man in der Familie Fach, der die Engelbrauerei gehört, stolz. Zum Selbstverständnis des 35 Mitarbeiter starken Unternehmens gehört es deshalb, Bier nach traditioneller Braukunst herzustellen. "Unsere Biere gären eine Woche und lagern im Keller bei Null Grad sechs weitere Wochen. Brauereifabriken verkürzen die gesamte Produktionszeit auf eine Woche", nennt der Inhaber und Diplom-Braumeister Wilhelm Fach den entscheidenden Qualitätsfaktor.

Doch auch Handwerksbrauereien setzen auf moderne Technik: Ohne die neueste Abfüllanlagen und Filtriertechnik wäre auch die Engelbrauerei nicht konkurrenzfähig. Immerhin 70000 Hektoliter pro Jahr verlassen das Brauhaus.

Zu der Handwerkskunst und der modernen Technik kommt als dritter Baustein in der Firmenstrategie die Innovationsfähigkeit: Die Familie Fach – sie betreibt die Engelbrauerei in der fünften Generation - kennt den Geschmack ihrer Kunden in der Region genau und bietet mit besonderen Sorten den Biertrinkern Abwechslung. "Vor 15 Jahren haben wir entschieden: Wir setzen auf Bierspezialitäten", erinnert sich Wilhelm Fach.

Mittlerweile umfasst das Angebot mehr als 20 Biersorten, darunter mit "First Lady" das erste speziell für Frauen gebraute Bier in Deutschland. "Wir waren die ersten weit und breit, die Festbier, Kellerbier oder dunkles Spezialbier gebraut haben. In ganz Deutschland war die Engelbrauerei die erste, die fertiges Radler abgefüllt hat", sagt Juniorchef Alexander Fach.

Die jüngste Entwicklung heißt "Aloisius": Seit drei Wochen ist dieses "urtypische etwas stärkere bayerische Märzen" auf dem Markt. Natürlich in den für die Engelbrauerei typischen Flaschen mit Schraubverschluss.

Die Begründung für diese Besonderheit liefert Wilhelm Fach: "Vor 15 Jahren, als die Brauereien bundesweit auf lange schlanke Flaschen umstellten, habe ich diese Konzernvorgaben bewusst nicht mitgemacht.

Seitdem setzen wir auf den viel praktischeren und hygienischenSchraubverschluss." Und auf Fassbier in der Familiengastronomie: Mit rund50 Prozent am gesamten Ausstoß ist das Fassbieraufkommen außergewöhnlich hoch.

Im Raum Hohenlohe-Franken setzt Engel-Bräu das meiste Bier ab. Doch um als Familienbrauerei bestehen zu können, beliefern die gelben Engelbräu-Lkw ausgewählte Getränkehändler und Gastronomiebetriebe in ganz Deutschland. Daneben exportiert die Brauerei Bierspezialitäten an Selbstabholer aus Dänemark, Norditalien oder Madrid. "Seit vier Jahren sind wir auch auf dem russischen Markt", sagt Wilhelm Fach. Engelbräu werde jetzt bis an die russisch-chinesische Grenze getrunken.

Die Diplom-Braumeister Wilhelm und Alexander Fach wollen auch künftig dem Geschmack der Zeit die Nasenlänge voraus sein: Beide haben eine Ausbildung zum Biersommelier absolviert.

Quelle Hohenloher Tagblatt Südwest aktiv vom 2. Juni von Roland Schulz www.suedwest-aktiv.de

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Heilbronn-Franken ist die bedeutendste Rotweinregion Deutschlands und die größte Weinbauregion in Württemberg.
Die in der Region vertretenen Anbaugebieten Baden, Württemberg und Franken arbeiten in der "Südschiene" als starke weinbaupolitische Kraft in Deutschland beispielhaft und erfolgreich zusammen. Der Wein trägt als Markenzeichen unseres Landes zum guten Image der Region bei. Er vermittelt in Verbindung mit der Landschaft und ihrer Kultur ein besonders positives Lebensgefühl. Wo Wein angebaut wird, da lebt man gerne.
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"Ein funktionierendes Bankwesen ist elementare Grundlage für eine aufstrebende Wirtschaftsregion.
Die Banken und Sparkassen der Region Heilbronn-Franken bieten diese Basis. Die Bankstellendichte liegt über den Vergleichswerten des Landes und des Bundes. Dies ist ein Indiz dafür, dass die Banken in diesem Wirtschaftsraum ein interesantes Potenzial sehen – gleichzeitig spricht dies für einen ausgeprägten Wettbewerb."
Hans Hambücher, Vorsitzender des Vorstands der Kreissparkasse Heilbronn
Kreissparkasse Heilbronn