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Regionale Strukturen in der Praxis erleben

     
 
 

11.6.07

 

Regionalmanagement-Studenten der FH Eberswalde besuchten jetzt den nördlichen Teil der Region Heilbronn-Franken. Sie wollten die Praxis des Kurortmanagements, den  Betrieb eines Factory-Outlet-Centers, die Strukturen der Wirtschaftsförderung und des Tourismus als auch den neuen Lehrstuhl für Kulinaristik kennen lernen. Abschließende Meinung der Studenten:  Produktivität und Dynamik in der Region Heilbronn-Franken sind auf die hohe Lebensqualität der Region zurückzuführen.

Auf Einladung der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF), die intensive Kontakte zu zahlreichen Hochschulen im ganzen Bundesgebiet pflegt, waren jetzt 22 Studenten des Studiengangs Regionalmanagement der FH Eberswalde für 3 Tage in der Region zu Gast. Auftakt war eine gemeinsame Veranstaltung der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF), der Wirtschaftsförderung Main-Tauber GmbH (wmt) sowie der Touristikgemeinschaft „Liebliches Taubertal“ im frisch sanierten Bursariat des Klosters Bronnbach, in dem die Studenten auch während der Exkursion untergebracht waren.

Nach der Begrüßung der Gruppe durch Steffen Schoch, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF), stellte Herr Dr. Heiko Schnell die umfangreichen Aktivitäten der Touristikgemeinschaft vor. Im Anschluss daran erläuterte Ralf Lauterwasser, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Main-Tauber GmbH (wmt), die Organisation der Wirtschaftsförderung und deren aktuellen Projekte. Ralf Lauterwasser betonte: „Wir werden in diesem Jahr die Kontakte zu den Hochschulen intensivieren, um dadurch unseren Beitrag zur Verbesserung der schwierigen Situation vieler Unternehmen bei der Rekrutierung von Fachkräften zu leisten“. Die Studenten zeigten sich sehr interessiert an den zahlreichen Angeboten der Einrichtungen.

Im Anschluss an die Vorträge durch Herr Dr. Schnell und Herr Lauterwasser erhielten die zukünftigen „Regionalmanager“ eine Führung durch das ehemalige Zisterzienserkloster Bronnbach, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1151 zurückreichen. Viele der zum Kloster zugehörigen Gebäude wurden im Laufe der letzten Jahre aufwendig saniert. Den Abschluss des Tages bildete ein gemeinsames Abendessen in der mit aus dem Jahre 1774 stammenden Fresken verzierten Orangerie.

Der zweite Tag der Exkursion stand ganz im Zeichen der Kurstadt Bad Mergentheim, dem mit 900.000 Übernachtungen größten Kur- und Heilbad Baden-Württembergs, im Herzen des Main-Tauber-Kreises. Einleitend wurden die Studenten durch eine Stadtführung in die bewegte Geschichte der ehemaligen Hauptstadt des Deutschen Ordens eingeführt. Besonders beeindruckt zeigten sich die Teilnehmer der Exkursion von der Ursprünglichkeit der Stadt und den vielen gut erhaltenen historischen Gebäuden. Anschließend wurde die Delegation in der Berufsakademie Bad Mergentheim, einer Außenstelle der Berufsakademie Mosbach, empfangen. Frau Prof. Dr. Sabine Woydt stellte den Studenten den innovativen Studiengang Food Management und Kulinaristik vor, dessen Start für den 01.10.2007 vorgesehen ist. Im Rahmen des Vortrags wurden Studieninhalte, Partnerfirmen der Berufsakademie sowie mögliche spätere Tätigkeitsbereiche für Absolventen angesprochen.

Inhalte des Studiengangs sind neben einer grundlegenden betriebswirtschaftlichen Ausbildung insbesondere zahlreiche vertiefende Seminare rund um das Thema Essen und Essenskultur. „Ein sehr interessantes Konzept – würde ich noch einmal vor der Studienwahl stehen, käme dieser Studiengang bestimmt in die engere Wahl!“, so einer der Exkursionsteilnehmer.

Für den frühen Nachmittag war ein Besuch bei der Kurverwaltung Bad Mergentheim vorgesehen. Nach einer Führung durch den prächtigen Kurpark, einen der zehn schönsten Parks dieser Art in Europa, wurde die Delegation von Kurdirektorin Katrin Löbbecke empfangen. Frau Löbbecke erläuterte die vielfältigen Tätigkeitsbereiche und das Organigramm der Kurverwaltung, die Arbeitgeber für etwa 70 Personen des Kurstädtchens ist.

Besonders beeindruckt zeigten sich die Studenten von den zahlreichen, zielgruppenspezifischen Maßnahmen, mit denen das Angebot für den Gast kontinuierlich aufgewertet wird. Nach Einbruch der Besucherzahlen aufgrund der Gesundheitsreform entwickle sich Bad Mergentheim laut Aussage der Kurdirektorin durchaus positiv und es können wieder steigende Übernachtungen verzeichnet werden.

Abgerundet wurde der Besuch der Kurstadt durch eine Trinkprobe der Quellen, denen die Stadt den Titel „Bad“ verdankt, und den Besuch des ebenfalls der Kurverwaltung zugehörigen Bade- und Freizeitparks Solymar.

Am letzten Tag der Exkursion stand ein Besuch des Factory Outlet Centers „Wertheim Village“ mit über 85 Mode- und Designermarken auf der Agenda der zukünftigen Absolventen des Studienganges Regionalmanagement. Karin Meier, zuständig für Tourismus- und Öffentlichkeitsarbeit, nahm die Delegation in Empfang und vermittelte einen ersten Überblick über die Organisation des Wertheim Village durch die Betreiberfirma value retail. Im Anschluss daran erläuterte sie die Zusammenarbeit mit der nahegelegenen Stadt Wertheim und die anfänglichen Akzeptanzprobleme durch den dort ansässigen Einzelhandel. Oliver Schellbach, Mitglied des Managements des Wertheim Village, erklärte während eines gemeinsamen Rundgangs, wie bei Anwerbung von neuen Ladenmietern vorgegangen wird und welche Erweiterungen des Factory Outlet Center in den kommenden Monaten geplant sind.

Den Abschluss der 3-tägigen Exkursion bildete die Besichtigung des 2006 eröffneten, ebenfalls auf dem Almosenberg ansässigen Expocamps, begleitet durch den Geschäftsführer Herr Roland Haag. Auf einer Fläche von 17.000 qm werden hier Wohnmobile und –wagen ausgestellt und können so durch den Kunden vor dem Kauf „hautnah“ erlebt werden. Ein ausgeprägter Servicebereich sowie der integrierte Zubehörshop runden das Angebot ab. Das Expocamp ist bedingt durch seine Größe und Konzeption einzigartig in Europa. Die Studenten zeigten sich beeindruckt von den vielfältigen Möglichkeiten, die das Expocamp seinen Kunden offeriert.

Alle Teilnehmer der Exkursion beurteilten die 3 Tage zu Gast im Lieblichen Taubertal als durchweg gelungen und sehr informativ. Es wurden zahlreiche tiefgehende Einblicke in mögliche spätere Tätigkeitsbereiche der Absolventen den Studiengangs Regionalmanagement gewährt. Einige Studenten der FH Eberswalde mutmaßten, dass die große Produktivität und Dynamik in der Region Heilbronn-Franken nicht zuletzt auf die hohe Lebensqualität zurückzuführen ist, von der die Bevölkerung hier profitiert.

Wenn auch Sie Interesse an einer Studentenexkursion in die Region Heilbronn-Franken haben, dann setzen Sie sich bitte mit Frau Manuela Hammer Tel. 07131 7669 862 in Verbindung.

 
         
         
 
Unsere Ehemaligen...
Samuel Mete

"Die Zeit bei der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH war eine absolute Bereicherung! Neben der Möglichkeit selbständig zu Arbeiten und dem Einblick sowie der Mitarbeit bei verschiedensten Projekten, gilt es das hervorragende Arbeitsklima zu erwähnen. Die 6 Monate waren eine tolle Erfahrung aus der ich einiges mitnehmen konnte. Danke für die gute Zeit!"

 
Samuel Mete,
Junior Marketing Manager
work Starcom AG
6300 Zug, Schweiz
 
http://www.starcom.ch