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Heilbronn-Franken und Niederösterreich mit gemeinsamen Zielen

     
 
 

28.6.07

 

Gemeinsam mit Landrat Reinhard Frank aus dem Main-Tauber-Kreis präsentierte sich jetzt die Region Heilbronn-Franken bei der Würth Handelsges. m.b.H. im niederösterreichischen Böheimkirchen vor den Toren Wiens. Ziel war es, für die dynamische Region Heilbronn-Franken zu werben und die Basis für Unternehmensnetzwerke zu schaffen.

Niederösterreich ist das größte Bundesland der Alpenrepublik. Da es außerdem ein aufstrebendes Bundesland mit großer wirtschaftlicher Dynamik ist, war es nur folgerichtig, dass sich die gleichermaßen dynamische Region Heilbronn-Franken zu beiderseitigem Nutzen im markanten Gebäude der Würth Handelsges. m.b.H. präsentierte. In Böheimkirchen am 25. Juni war es das Ziel der WHF, die Bekanntheit der Region Heilbronn-Franken zu steigern, und Netzwerke zwischen Unternehmen und Hochschulen zu initiieren.

Der Nachmittag wurde moderiert vom Würth-Hauptgeschäftsführer Alfred Wurmbrand. Er stellte nach einer kleinen eigenen Rede den niederösterreichischen Wirtschaftskammer-Vize KommR Kurt Trnka vor. Dieser verwies auf die traditionell guten wirtschaftlichen Beziehungen zum nördlichen Nachbarland Deutschland und bestellte Grüße der verhinderten WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl. „Wir empfehlen unseren Unternehmen im gleichsprachigen Deutschland den gleichzeitig wichtigsten Exportpartner ihre Auslandgeschäfte zu starten“, so Trnka, der natürlich auch daran erinnerte, dass Österreich für deutsche Unternehmen ein interessanter Standort sei. Er sah, dass viel Potenzial bei der Schaffung von Unternehmensnetzwerke brach liege und versprach, seitens der Wirtschaftskammer Niederösterreichs Gemeinsamkeiten zu befördern.

Von deutscher Seite präsentierte dann Landrat Reinhard Frank aus dem Main-Tauber-Kreis in seiner Rede die Erfolge des Landes Baden-Württemberg, ohne aber zu vergessen, der starken Wirtschaft und Kultur Niederösterreichs großen Respekt zu zollen. „Ich vertrete den schönsten Landkreis Deutschlands in einer der stärksten Regionen Europas“, so Landrat Frank. Er nutzte die Gelegenheit seiner Rede zu erwähnen, dass die Zusammenarbeit Niederösterreich-Schwaben historische Wurzeln hat. Der Landespatron Niederösterreichs, der Heilige Leopold, ging eine lange, glückliche und mit 18 Kindern fruchtbare Ehe mit Agnes, einer Schwäbin ein. Diese ertragreiche Liaison zwischen beiden Regionen gelte es jetzt, zu erneuern bzw. zu verstärken. Gleichzeitig dankte der Landrat dem gastgebenden Unternehmen Würth. „Professor Reinhold Würth hat von unserer Region aus als Lebensleistung ein weltweit erfolgreich agierendes Unternehmen aufgebaut und setzt sowohl in unserer Region als auch an jedem seiner Standorte gesellschaftspolitische Maßstäbe“, so Reinhard Frank der damit dem Sohn des Firmengründers Respekt und Anerkennung zollte.

Heike Passauer, Bereichsleiterin Westeuropa von der BW-I Baden-Württemberg International stellte den Automobilstandort Baden-Württemberg vor. Dabei wurde deutlich, welche Dichte an Automobilherstellern und Zulieferern in Baden-Württemberg ansässig ist. „Das Land schöpft seine Kraft vor allem aus dieser Branche“, sagte Passauer.

Der Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH, Steffen Schoch, stellte danach detailliert die Vorzüge der wachstumsstarken Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken heraus. Durch Standortvorteile wie einer innovativen Unternehmensstruktur, hoher Kaufkraft, hoher Kreditwürdigkeit der Einwohner und großer Schaffenskraft der Menschen machte er den interessiert zuhörenden österreichischen Teilnehmern deutlich, warum es sich lohnt, in seiner Region zu investieren, und über Heilbronn-Franken ein Standbein in Deutschland zu suchen. „Kommen Sie zu uns. Wir unterstützen sie individuell und sehr persönlich mit dem Wissen um unsere Unternehmen“, lud Schoch die Zuhörer ein. Gleichzeitig verwies er auf das enge Netzwerk und die gute Kooperation zwischen den Wirtschaftsförderern der Region und lud dazu ein, die Region Heilbronn-Franken vor Ort kennen zu lernen.

Auch SPÖ-Landesrätin Karin Kadenbach verwies in ihrer Rede nicht zuletzt auf die Ähnlichkeiten Niederösterreichs zu Heilbronn-Franken. „Schlagworte der WHF wie Innovationsstark oder Familienfreundlich könnten auch für unser Bundesland stehen“, so Kadenbach. Gleichzeitig verwies sie darauf, dass dem wirtschaftlichen Hauptpartner Deutschland in Gestalt der MOE-Staaten, und hier vor allem durch die Achse Bratislava-Brünn, ein starker Konkurrent erwachse. Dies sollte aber als Chance für deutsche Unternehmen genutzt werden, über das Bundesland Niederösterreich jene neuen Märkte zu betreten.

Nach dieser letzten Rede übernahm wieder Herr Wurmbrand die Regie und lud die Teilnehmer ein, das Unternehmen Würth näher kennen zu lernen. Nach einem Rundgang durch das architektonisch interessante Gebäude, bei dem man sich ebenfalls historische Technik-Exponate sowie Kunst anschauen konnte, wurden bei einem Essen Kontakte geknüpft und Erfahrungen sowie Visitenkarten ausgetauscht. 

Zum Ausklang konnten die Veranstaltungsteilnehmer sich unter die zahlreich anwesenden Niederösterreicher mischen und den mundartlichen Klängen von Willi Resetarits & die Extra Combo mit dem STUBNBLUES lauschen, bis das aufziehende Wärmegewitter den stimmungsvollen und lohnenden Tag beendete.

Siehe auch

Region bei Würth in Niederösterreich

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Ich lebe und arbeite gern
in Heilbronn-Franken...
Heilbronn-Franken ist die bedeutendste Rotweinregion Deutschlands und die größte Weinbauregion in Württemberg.
Die in der Region vertretenen Anbaugebieten Baden, Württemberg und Franken arbeiten in der "Südschiene" als starke weinbaupolitische Kraft in Deutschland beispielhaft und erfolgreich zusammen. Der Wein trägt als Markenzeichen unseres Landes zum guten Image der Region bei. Er vermittelt in Verbindung mit der Landschaft und ihrer Kultur ein besonders positives Lebensgefühl. Wo Wein angebaut wird, da lebt man gerne.
Hermann Hohl, Präsident des Weinbauverbandes Württemberg
Weinbauverband
  Württemberg
"Ein funktionierendes Bankwesen ist elementare Grundlage für eine aufstrebende Wirtschaftsregion.
Die Banken und Sparkassen der Region Heilbronn-Franken bieten diese Basis. Die Bankstellendichte liegt über den Vergleichswerten des Landes und des Bundes. Dies ist ein Indiz dafür, dass die Banken in diesem Wirtschaftsraum ein interesantes Potenzial sehen – gleichzeitig spricht dies für einen ausgeprägten Wettbewerb."
Hans Hambücher, Vorsitzender des Vorstands der Kreissparkasse Heilbronn
Kreissparkasse Heilbronn