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Nach der Kinderuni die Juniorakademie

     
 
 

10.7.07

 

Die Kinderuni gibt es schon bei der AIM Heilbronn-Franken. Nun kommt die Juniorakademie hinzu.

Im sechsten Jahr ihres Bestehens fügt die von der Dieter-Schwarz-Stiftung geförderte Akademie für Information und Management (AIM) ihrem Angebotsmosaik ein weiteres Steinchen hinzu. Besonders leistungsbereite Jugendliche im Alter zwischen elf und 19 Jahren werden in zwei sich überschneidenden Kollegstufen jeweils in den Ferien besonders gefördert.

Dabei geht es keineswegs darum, das schulische Angebot lediglich fortzuführen. Forschend und experimentierend, beim Erleben und Spielen, beim Präsentieren und in der Projektarbeit sollen die Juniorstudenten sich zusätzliche Bildungschancen eröffnen. Die AIM will gerade solche jungen Leute ansprechen, denen ihre soziale Herkunft oder ihr Migrationshintergrund diesen besonderen Weg in eine berufliche Zukunft bisher erschwerte.

Themenschwerpunkte Kultur und Sprache, Technik, Betriebswirtschaft und Multimedia sind einige der 16 verschiedenen Themen. Unter ihnen können die Juniorstudenten ihre Interessensschwerpunkte wählen. In den Faschingsferien 2008 starten die Kollegs, die dann in den Herbstferien weitergehen. Die Juniorakademie aber fängt schon viel früher an. Eine Lernwerkstatt führt an richtiges Lernen heran. Ein Vorbereitungskurs lehrt Methoden der Präsentation.

AIM-Chef Harald Augenstein erwartet etwa 200 Juniorstudenten. Die Juniorakademie ist für die Schüler kostenlos. Für Anfahrt und Essen müssen sie während der Kollegtage selbst aufkommen. Die meisten Kurse finden bei der AIM in der Ferdinand-Braun-Straße in Heilbronn statt. Zwei Partner der Juniorakademie laden in ihre eigenen Räume ein: die Raketenforscher der DLR auf ihr Gelände im Hardthausener Teilort Lampoldshausen und der Automobilbauer Audi in seine Neckarsulmer Fabrik. Bei Audi werden Juniorstudenten zwischen 13 und 16 Jahren ein Metallprodukt selbst fertigen, bei DLR kommen 15- bis 19-Jährige der Faszination Raumfahrt näher.

Sozialpraktikum AIM geht es aber nicht nur darum, dass Jugendliche „sich schlau machen“. Sie sollen sich auch „in die Gesellschaft einbringen“, sagt Harald Augenstein. Darum gehört zu einem längerfristigen Juniorakademie-Stipendium auch ein soziales Praktikum der jungen Schüler-Studenten.

Quelle Heilbronner Stimme vom 10. Juli 2007 von Iris Baars-Werner www.stimme.de

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