Optima-Group Pharma lud zu einem hochkarätigen Forum und weihte zudem ihren neuen Gebäudekomplex ein. Das Fachtreffen gewährte tiefe Einblicke in aktuelle Themen der Pharma-Branche und der damit verbundenen Abfüll- und Verpackungstechnologie.
Auch baulich bot der renommierte Gastgeber an seinem Standort in Schwäbisch Hall wirklich Neues. Denn nach dem zweitägigen, international ausgerichteten Forum wurde der neue Gebäudetrakts der Pharma Division eingeweiht.
Ein Gebäudekomplex, der die Büro- und Fertigungsflächen für die Tochterunternehmen Inova, Kugler pharma und Bioplan glattweg verdoppelt. Modernste Gebäudetechnik mit Baudetails wie beispielsweise einer Betonkernaktivierung, die ausgleichende Temperaturen erzeugt, ermöglicht den Mitarbeitern nun wirklich ein angenehmes Arbeiten.
Der Erweiterungstrakt steht auch als Symbol für die erfolgreiche Entwicklung der Unternehmen in den vergangenen Jahren. Die Fertigstellung des Neubaus bildete deshalb auch die ansprechende Kulisse für das Pharma Forum, das die Haller Spezialmaschinenbauer ihren Geschäftspartnern nun bereits zum zweiten Mal anboten.
Vierzehn weltweit anerkannte Experten aus den USA und Europa sorgten als Redner anlässlich des Pharma Forums für einen intensiven Informationsaustausch. Bei der ganzen Vielfalt zeigte sich, dass ein Thema die "Szene" derzeit ganz besonders beschäftigt: Die Entwicklung neuer Arzneien im Biotech-Sektor: hochwirksame Wirkstoffe auf der Basis von Proteinen.
Das Pharma Forum machte deutlich: Mit dem Aufkommen der neuen Inhaltsstoffe entstehen für den Verarbeitungsprozess ganz neue Herausforderungen. Proteine sind in vielerlei Hinsicht äußerst empfindlich. Temperatur und Druck sind zwei Beispiele dafür, die sich im Abfüll- und Verpackungsprozess mannigfaltig auswirken können. So gab es rege Diskussionen, welche Dosiertechnologie die geeignete ist. Ein weiteres zentrales Thema waren die Barrieretechnologien. Isolator- oder RABS-Systeme, lautete dabei die Frage. Auch hier erfordern die neuen Biotech-Produkte in Teilen ein Umdenken, um mitunter gegensätzliche Anforderungen zur Sicherung der Produktqualität und dem Schutz des Bedienpersonals zu harmonisieren.
So erfährt etwa die Gefriertrocknungstechnologie eine ganz neue Bedeutung. Um äußere Einflüsse während des Transports auszuschließen und überhaupt Lagerfähigkeit zu erhalten, ist das Verfahren neuerdings erste Wahl, da in den letzten Jahren viele Verbesserungen erreicht werden.
Als nächster großer Entwicklungsschritt, so die Experten, wird die Prozesstechnologie und die Prozesskontrolle in den Fokus rücken, aber auch neue Verabreichungsmethoden. Die hochaktiven Substanzen erlauben nämlich eine wesentlich schmerzärmere und zugleich gut dosierbare Injektionen. Auch für die Selbstverabreichung durch den Patienten gibt es neue Geräte, die in ihrer Erscheinung kaum noch an Spritzen erinnern.
Die Konsequenz: Die Abfüll- und Verpackungsexperten arbeiten an weiteren Maschineninnovationen. Die über 200 Besucher des Pharma Forums waren von der inhaltlichen Substanz des Symposiums beeindruckt und an einem tiefergehenden Erfahrungsaustausch interessiert.
Daneben bot das Forum auch die Gelegenheit, den Gästen aktuelle Maschinenprojekte und Technologieen vorzustellen wie etwa: "E-beam" als Sterilisierungsmethode, eine High-speed Ausbringung von 60 000 Spritzenfüllungen in der Stunde, vollständige Füllgewichtskontrollen während des laufenden Prozesses sowie neue Bildverarbeitungssysteme zur Qualitätskontrolle.
Inova sowie die gesamte Optima-Gruppe präsentierte sich als kompetenter Partner der pharmazeutischen Industrie, der seine Kunden vom Beginn der gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsprojekten bis zur zuverlässigen Abwicklung komplexer "Turnkey"-Projekte durchgehend begleiten kann. ·
Quelle Regio Business vom 13. Juli 2007 ibe www.suedwest-aktiv.de
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