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Arbeitsmarkt der Region im Juli

     
 
 

31.7.07

 

Die Konjunktur brummt und das drückt sich in der Zahl der angebotenen Stellen aus. Qualifizierte Fachkräfte finden in der Region jede Menge interessante Jobs.

Agentur für Arbeit Heilbronn –
Stadt- und Landkreis Heilbronn

Der Arbeitsmarkt im Juli 2007: Leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit Quote unverändert bei 5,2 Prozent

Der Rückgang der Arbeitslosigkeit fiel im Juli geringer aus als in den Vormonaten. „Dies ist saisonal vor allem durch das Ende schulischer und betrieblicher Ausbildungsgänge bedingt“, so Guido Rebstock, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Heilbronn.

Ende Juli waren im Agenturbezirk Heilbronn 12 285 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet. Dies sind 21 weniger als im Vormonat und 3 096 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt weiterhin bei 5,2 Prozent bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen.

Im Laufe des Monats meldeten sich 3 152 Männer und Frauen arbeitslos, 584 mehr als im Juni. Im gleichen Zeitraum konnten 3 166 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden.

Betriebe und Verwaltungen haben im Juli 1 251 neue Arbeitsplätze angeboten. Der Bestand an freien Arbeitsplätzen ist im Vergleich zum Vormonat um 319 gestiegen. Mit 4 582 offenen Stellen erreichte die Arbeitskräftenachfrage einen neuen Jahreshöchststand.

Arbeitsmarktbericht im Bezirk der
Agentur für Arbeit Heilbronn .pdf

Agentur für Arbeit Tauberbischofsheim –
Main-Tauber-Kreis

Abwärtstrend bei Arbeitslosigkeit hält unvermindert an

Der Konjunkturaufschwung schlägt sich weiterhin überaus positiv auf die Entwicklung des Arbeitsmarktes nieder. Im vergangenen Monat ging im Agenturbezirk Tauberbischofsheim die Zahl der Arbeitslosen  um weitere 151 auf 6805 zurück. Die Arbeitslosenquote bezogen auf alle Erwerbspersonen lag im Juli bei einem Rückgang von 0,1 Prozentpunkten bei 4,6 %. Dies bedeutet, dass seit Jahresbeginn die Quote um insgesamt 1,3 % gesunken ist.

Noch im Vorjahr hatte die Quote im Juli bei 5,8% gelegen.

„ Die weiterhin positive wirtschaftliche Entwicklung gewinnt an Nachhaltigkeit. Aber auch der zunehmende Einsatz arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen und die intensive Betreuung von Arbeitslosen zeigt seine Wirkung“, so Stefan Beil, Leiter der Tauberbischofsheimer Arbeitsagentur. 

1642 Menschen meldeten sich im Juli neu oder erneut arbeitslos. Gleichzeitig beendeten 1789 Personen ihre Arbeitslosigkeit. Im Main-Tauber-Kreis sowie auch im Neckar-Odenwald-Kreis ging die Arbeitslosigkeit prozentual je um 0,1% zurück.

Bei einer Quote von 4,6% waren im Main-Tauber-Kreis 3237 Menschen ohne Arbeit, im Neckar-Odenwald-Kreis bei einer Quote von 4,7%  3568 Menschen. 

Dem Arbeitgeberservice wurden im Juli von den Betrieben und Verwaltungen 1101 offene Stellen gemeldet. 933 Stellenaufträge konnten im gleichen Zeitraum abgeschlossen werden.

Mit 165 offenen Stellen mehr als im Vormonat war ein Zuwachs an gemeldeten Jobs zu verzeichnen, davon 144 Stellen im Main-Tauber-Kreis. Insgesamt  waren 1789 Stellen unbesetzt.  

„ Alle Personengruppen haben von der Dynamik am Arbeitsmarkt profitiert. Gut ausgebildete Fachkräfte werden aber auch weiterhin die besseren Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Bildung ist der Pass für die Zukunft, denn das Morgen gehört denen, die sich heute darauf vorbereiten“, führt Stefan Beil aus.

Arbeitsmarktbericht im Bezirk der
Agentur für Arbeit Tauberbischofsheim .pdf

Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall –
Hohenlohekreis und Landkreis Schwäbisch Hall

Arbeitslosenquote bei 3,6 Prozent

Die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Haller Arbeitsagentur (Landkreis Schwäbisch Hall und Hohenlohekreis) ist im Juli wieder zurückgegangen. Zum Stichtag waren 5690 Arbeitslose registriert. Im Vergleich zum Juli 2006 sind 2554 Menschen weniger arbeitslos. Damit ist die Arbeitslosigkeit drastisch um 31 Prozent innerhalb eines Jahres zurückgegangen.

Die Arbeitslosenquote, also der Anteil der Arbeitslosen an allen zivilen Erwerbspersonen, liegt bei 3,6 Prozent. Vor einem Jahr lag die Quote noch bei 5,3 Prozent. Landesweit liegt Schwäbisch Hall hinter Ravensburg (3,2) an zweiter Stelle und deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 4,8 Prozent.

Ein Blick auf die Zu- und Abgangsdaten zeigt die große Bewegung auf dem Arbeitsmarkt. 1752 Menschen haben sich neu arbeitslos gemeldet und 1894 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden.

Die Konjunktur brummt und das drückt sich in der Zahl der angebotenen Stellen aus. Der Bestand an Stellenangeboten hat im Vergleich zum Juli 2006 um 50 Prozent zugenommen und liegt jetzt bei 3932. Im Juli haben Arbeitgeber 1194 neue Stellenangebote aufgegeben.

Bei der Berufsberatung der Haller Arbeitsagentur meldeten sich seit Oktober 2006, dem Beginn des statistischen Ausbildungsjahres, 2963 Bewerber für eine Ausbildungsstelle. Im gleichen Zeitraum kamen von den Betrieben und Verwaltungen 2373 Ausbildungsstellenangebote. „Wir appellieren an alle Betriebe, zu prüfen, ob nicht noch mehr Ausbildungsplätze angeboten werden können“, so der Agenturleiter Elmar Zeller. Und weiter: „Es fehlt an Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt und Betriebe sollten die Chance nutzen, diese Fachkräfte selbst auszubilden.“

Arbeitsmarktbericht im Bezirk der
Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall .pdf

Weitere Informationen unter

Arbeitsmarktberichte für die Region Heilbronn-Franken