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Für Schunk rollen wieder die Bagger

     
 
 

6.7.07

 

In Sichtweite zum bereits bestehenden Werk im Brackenheimer Stadtteil Hausen hat das Lauffener Familienunternehmen Schunk am Freitag den offiziellen Spatenstich zu einem neuen Werk gefeiert. Für zehn Millionen Euro entsteht auf einer 5000 Quadratmeter großen Fläche ein Neubau, in dem künftig die neue Abteilung Systemlösungen untergebracht werden soll. 70 Beschäftigte werden dort arbeiten.

Der Spann- und Greiftechnik-Hersteller denkt aber schon eine Stufe weiter: Als nächstes soll ein 2500 Quadratmeter großer Anbau an das bisherige Werk Hausen entstehen. Dazu überbrachte der Brackenheimer Bürgermeister Rolf Kieser den Beschluss des Gemeinderats, dem Unternehmen die bislang öffentliche Straße zwischen den Grundstücken zu übertragen.

„Ich bin total fasziniert, welche Dimensionen wir uns erlauben“, meinte Seniorchef Heinz-Dieter Schunk. „Der Neubau wird nochmals ein Stück größer als unser bisheriges Werk in Hausen.“ Das Unternehmen wolle so auch beweisen, dass es heutzutage möglich sei, völlig neue Geschäftsfelder aufzumachen. Erstmals werde ein Schunk-Neubau zunächst auch große Reserveflächen umfassen. „Wir sind aber zuversichtlich, dass die schnell gefüllt sind.“

Für das laufende Jahr hält das Wachstum jedenfalls unvermindert an, berichtete der geschäftsführende Gesellschafter: Der Umsatz liege mit 20 Prozent im Plus, es wird weiter Personal eingestellt. Inzwischen arbeiten mehr als 1000 Beschäftigte am Stammsitz Lauffen sowie in Hausen, Insgesamt zählt die Gruppe bereits etwa 1500 Mitarbeiter.

Für Bürgermeister Rolf Kieser ist der Baubeginn auch „ein Zeichen dafür, dass die wirtschaftliche Entwicklung in unserer Region weitergeht - und nicht bloß im Ausland“. Die Stadtverwaltung sehe es auch als ihre Aufgabe an, interessierten Unternehmen rasch die Voraussetzungen für gewünschte Erweiterungen zu schaffen - Schunk hatte beim Festakt ausdrücklich die Schnelligkeit und Flexibilität der Rathaus-Mitarbeiter gelobt. „Wenn Sie künftig wieder anklopfen, werden wir Gewehr bei Fuß stehen“, versprach Kieser.

Im neuen Werk entwickelt Schunk Greifsysteme nach Kundenwunsch. Das bisherige Werk Hausen fertigt künftig Greifsysteme in Serie.

Quelle Heilbronner Stimme vom 4. August 2007 von Heiko Fritze www.stimme.de

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