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Sommertipp: Das Hohenloher Land

     
 
 

13.8.07

 

Das Hohenloher Land befindet sich ungefähr im Dreieck Schwäbisch Hall, Heilbronn und Würzburg. Überall findet man Burgen und grüne Wälder, die zur Erholung einladen. Aber auch Radwege und zahlreiche Museen bieten Abwechslung.

Das Hohenloher Land ist Teil der Region Heilbronn-Franken in Baden-Württemberg und grenzt an Bayern. Obwohl ländliche Strukturen vorherrschen, befinden sich die Städte Stuttgart, Nürnberg, Würzburg und Ulm in erreichbarer Nähe. Auch der Naturpark Schwäbischer Wald ist Ziel vielen Touristen aus ganz Deutschland ein Begriff.

Baden-Württemberg ganz regional

Besonders zu erwähnen ist das Freilandmuseum Wackershofen. Die Burg des berühmten Götz in Jagsthausen kennt jedes Kind. Die vielen Kurorte, Solebäder und Hotels der Region erfahren durch die aktuelle Wellness-Bewegung einen neuen Aufschwung. Natürlich dürfen die historischen Städte, Burgen und Schlösser nicht fehlen. Die Hohenloher Gasthöfe sind bei Gourmets weithin bekannt. Die Köche bereiten hier hauptsächlich einheimische Spezialitäten zu. Im Trend liegen Gerichte, die sich an der wiederentdeckten einheimischen Rinderrasse "Limburger Rind" orientieren.

Der Kocher-Jagst-Radweg

Nur wenige Kilometer voneinander entfernt, entspringen die beiden Flüsse Kocher und Jagst und münden fast an derselben Stelle bei Bad Wimpfen in den Neckar. Die beiden Flüsse bilden die Orientierung für eine Radwanderroute für denjenigen, der gerne entspannt und ohne große Anstrengung die landschaftlichen Reize kennen lernen will. Wer Rast machen möchte, kann dies in vielen kleinen Orten mit deren vielfältigen Gastronomie tun. In den historischen Städten mit viel Fachwerk laden Schlösser und Museen zur Besichtigung ein. Schloß Fachsenfeld bei Aalen wäre da zu nennen oder die einstige Residenz der Schenken von Limpurg in Gaildorf. Viel Zeit sollte man für die historische Salzsiederstadt Schwäbisch Hall einplanen, wo Deutschlands größte Freitreppe im Sommer zur Theaterbühne wird.

Auf den Spuren des Götz

Die Radstrecke folgt dann längere Zeit den Spuren des Götz von Berlichingen. In Jagsthausen wurde er geboren, in Möckmühl und Krautheim erinnern Burgen an den Ritter mit der eisernen Faust. In Krautheim steht an der Originalstelle des Götz-Zitats ein Gedenkstein. Im Kloster Schöntal fand er seine letzte Ruhe. Weltberühmt wurden inzwischen die Burgfestspiele in seinem Geburtsschloß Jagsthausen.

Reisetipp

Schloß Langenburg und die historische Altstadt Langenburg liegen auf einem Bergrücken über dem Jagsttal. Seit dem 13. Jahrhundert ist Schloß Langenburg im Besitz der Familie Hohenlohe und bis heute Wohnsitz des Fürsten zu Hohenlohe-Langenburg. Im 17. Jahrhundert wurde die bisherige Burg unter Graf Philipp Ernst zu Hohenlohe-Langenburg zu einem Residenzschloss mit bedeutendem Renaissance-Innenhof ausgebaut. Aber man findet auch ein bisschen Barock, denn das Schloß wurde mehrfach umgebaut. Das im Frühjahr 1950 eröffnete Schlosscafé im Rosengarten bildet den Grundstein für den Aufstieg Langenburgs zum touristischen Mittelpunkt des Hohenloher Landes. Darauf folgte die Eröffnung des Schlossmuseums im Jahre 1960 und des Deutschen Automuseums im renovierten Marstall im Jahr 1970. Der über Jahrhunderte im barocken Stil erhaltene Garten von Schloss Langenburg wurde 1994 nach alten Plänen saniert und neu eingeweiht.

Quelle SWR-Sommertipp vom 13. Juli 2007 www.swr.de

Weitere Informationen unter

Heilbronn-Franken/Touristikgemeinschaft Hohenlohe