| Evelyne Gebhardt aus Mulfingen wird künftig den französischen Staatspräsidenten beraten.
Die SPD-Europaabgeordnete Evelyn Gebhardt wird künftig den französischen Staatspräsidenten Nikolas Sarkozy beraten. Wie Gebhardt bestätigte, wird sie in eine 25-köpfige Kommission berufen, die sich mit der wirtschaftlichen Entwicklung Frankreichs beschäftigen soll. Die Berufung bezeichnete sie als große Ehre. Ihre bisherige Tätigkeit im EU-Parlament werde sie jedoch fortsetzen. Ein erstes Treffen der Gruppe mit Sarkozy ist am kommenden Donnerstag geplant.
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Evelyne Gebhardt
Geboren am 19. Januar 1954 in Paris. Seit 1975 in Deutschland verheiratet. Wohnhaft in Mulfingen (Hohenlohekreis).
1972 Abitur in Paris. 1972 bis 1977 sprachwissenschaftliches Studium unter Einbeziehung von Politik- und Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten Paris VII (Sorbonne Nouvelle), Tübingen und Stuttgart. Abschluss: Licence ès Lettres in Paris.
Ab 1977 freiberufliche Übersetzerin. Vortragstätigkeit im In- und Ausland mit den Schwerpunkten Gleichstellung, Bürgerrechte, Bio- und Gentechnologie. Experteneinsätze für die Friedrich-Ebert-Stiftung in Südamerika und Afrika.
1975 Eintritt in die SPD. Mitglied des Landesvorstands und Vorsitzende des Beirats Europa der SPD Baden-Württemberg sowie stellvertretende Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF).
Mitglied des Europäischen Parlaments seit 1994. Mitglied und Fraktionssprecherin der Sozialdemokraten im Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz.
Stellvertretendes Mitglied im Innenausschuss. Arbeitsschwerpunkte: Bürgerrechte, Verbraucherschutz und Biotechnologie. Sprecherin der SPE-Fraktion im nichtständigen Ausschuss für Humangenetik und die anderen neuen Technologien in der modernen Medizin.
Mitglied der Delegation des Europäischen Parlaments für die parlamentarischen Beziehungen zur Volksrepublik China und stellvertretendes Mitglied der Delegation für die Beziehungen zu Korea.
1997 Berufung in die Akademie für Ethik in der Medizin (Sitz Universität Göttingen).
Seit 1999 Mitglied der von den Justizministerinnen Deutschlands und Frankreichs berufenen Mediatorengruppe zum Schutz von Kindern aus gescheiterten binationalen Lebenspartnerschaften.
Seit 1997 Leitungsfunktionen bei den Deutschen Evangelischen Kirchentagen. 2003 Berufung in einen Fachbeirat des Caritasverbandes der Diözese Rottenburg-Stuttgart.
Vorstandsmitglied der europäischen Frauenorganisation Grain de Sel (Paris). Sechs Jahre im Bundesvorstand des Marie-Schlei-Vereins (Hilfe für Frauen in der Dritten Welt). Mitglied im Verein "Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.".
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