Übersicht
 
 
 

Solarstrom von den Dächern der Vulpius Klinik

     
 
 

28.9.07

 

Auf den Dächern der Bad Rappenauer Vulpius Klinik wird eine Photovoltaik-Solaranlage mit einer Jahresleistung von 55.000 Kilowatt-Peak in Betrieb genommen. Damit erweitert das orthopädische Kompetenzzentrum sein Konzept für Nachhaltigkeit und Umweltschutz um einen zentralen Baustein. Der erzeugte Strom wird unmittelbar ins öffentliche Stromnetz eingespeist und deckt rein rechnerisch den Bedarf von 16 Einfamilienhäusern.

Die insgesamt 345 Solarmodule auf Siliziumbasis bieten der Sonneneinstrahlung eine Gesamtfläche von ca. 440 m². Sie wurden in den letzten Wochen auf den Flachdächern des südlichen Kliniktrakts und des Personalwohnheims montiert. Mit Hilfe eines Wechselrichters wird der erzeugte Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt und kann somit ins öffentliche Netz einfließen.

„Wir kümmern uns um die Gesundheit unserer Patienten - da ist es logisch, dass wir unseren Lebensraum schonen und auf erneuerbare Energieträger setzen“, erklärt Bernd Georg Rathke, Geschäftsführer der Vulpius Klinik. „Als Unternehmen zählt für uns außerdem, dass wir mit der Photovoltaik Anlage Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz verbinden. Dieser Beitrag passt auf ganzer Linie.“

Jan Hämmerle, Leiter der Haustechnik in der Vulpius Klinik, und sein Team hatten während der Aufbauphase immer einen prüfenden Blick auf das Einrichten der umfangreichen Kabelstränge: „Bei so einer Installation achten wir schon darauf, dass die Energieflüsse in den richtigen Bahnen verlaufen. Jetzt, da die Anlage am Netz ist, haben wir damit keine Arbeit mehr.“

Die exponierte Position der Klinik am Stadtrand von Bad Rappenau bietet die erforderlichen Voraussetzungen für die Erzeugung von Solarenergie. Schon der Gründer der Klinik, Professor Oskar Vulpius, hatte 1911 den Standort unter klimatischen Aspekten ausgesucht. Bei der Behandlung von Knochen- und Gelenk-Tuberkulose brauchte man damals eine „intensive Sonnenwirkung und günstige Temperaturverhältnisse“ (wie es in einem Exposé aus der Gründungszeit heißt) und entschied sich daher für die geschützte Lage mit hoher Sonneneinstrahlung.

„Wir profitieren in mehrfacher Hinsicht davon, dass Professor Vulpius so hohe Ansprüche an den Standort seines Sanatoriums stellte“, bemerkt Joachim Off, Verwaltungsleiter der Klinik. „Unsere Patienten genießen die ideale Lage der Klinik. Und wir selbst haben Gelegenheit, einen konkreten Beitrag zur CO2 Verringerung zu leisten.“

Über die Vulpius Klinik

Die Vulpius Klinik wurde im Jahre 1912 gegründet und hat sich zur modernen Fachklinik für Orthopädie, Handchirurgie und Schulterchirurgie entwickelt. In der Orthopädie liegen die Schwerpunkte auf Endoprothesenimplantationen von Hüft- und Kniegelenken, der Behandlung von Bandscheibenschäden und Wirbelsäulen- und rheumatischen Erkrankungen sowie in Tumor- und Fußchirurgie und der arthroskopischen Chirurgie der großen Gelenke. Die Handchirurgie bietet das gesamte Spektrum der Handgelenkschirurgie wie rheumatische Erkrankungen bis hin zu komplexen sekundären Rekonstruktionen nach angeborenen oder erworbenen Schäden an. Die Schulter- und Ellenbogenchirurgie umfasst alle Behandlungswege für beispielsweise degenerative Erkrankungen, akute Verletzungsfolgen und chronische Überlastungsschäden. Die Klinik beschäftigt 210 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Seit 1998 lässt die Klinik die eigene Leistung und Qualität nach den international anerkannten DIN EN ISO 9001 Normen überprüfen und zertifizieren.

 
         
         
 
Ich lebe und arbeite gern
in Heilbronn-Franken...
"Man findet hier nicht so ein kleinkariertes pietistisches Denken. Die Menschen hier sind sehr offen
und liberal und mit einer kleinen Portion Schlitzohrigkeit."
Prof. Dr. h.c. Reinhold Würth, Beiratsvorsitzender Adolf Würth GmbH & Co. KG, Künzelsau
Würth-Gruppe
"Eine hohe Qualifikation, Kreativität und die Bereitschaft zu Veränderungen sind Eigenschaften,
die die Menschen in dieser Region auszeichnen und das Leben in Heilbronn-Franken lebenswert machen."
Otto Lindner, ehem. Werkleiter AUDI AG, Neckarsulm, derzeitiger Vorstands-Vorsitzender von Volkswagen de Mexico
Audi AG
"Wir haben uns in dieser Region angesiedelt,
weil wir auf
die Nähe zu unserem
bestehenden
Entwicklungszentrum Wert legen und wir hier kompetente Partner in Land, Region, Landkreis und Kommune finden."
Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Geschäftsleitung Robert Bosch GmbH, Stuttgart
Robert Bosch GmbH